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Zeugnisse Noten

Zeugnisse und Bewertungen in der Schule: Was Noten können und was nicht

Die langen Sommerferien stehen endlich vor der Tür! In einigen Bundesländern gab es schon Zeugnisse, wir müssen noch ein paar Tage warten, bis auch hier die Kinder in die wohlverdienten Sommerferien starten können.

In diesem Jahr wird es bei uns das erste „richtige“ Zeugnis geben. Das heißt, dass sich ab diesem Jahr zum ersten Mal Noten in Ziffernform auf dem Zeugnis befinden werden.

Wo es in der ersten Klasse noch ein kleines Gutachten mit ein paar netten Sätzen gab, so werden nun ganz bald die ersten Noten diesen Platz einnehmen.

Irgendwie ist es ein komische Gefühl, zu wissen, dass mein Kind nun in bestimmte Stufen eingeteilt wird, eine Art Rangfolge festgelegt wird.  Was können diese Noten also?

Was Noten meiner Auffassung nach können, sind Anhaltspunkte schaffen. Mehr nicht.

Sie können eine Art Orientierung geben und Momentaufnahmen widerspiegeln. Was sie nicht dürfen, sind, Druck aufbauen, Angst auslösen oder konkurrierendes Lernen fördern. Und dennoch glaube ich, dass sie genau das oft tun.

Für mich kann eine Ziffer nicht zusammenfassen, was mein Kind geleistet hat, denn dafür bietet mir eine Ziffer zu wenig Information.  Ich mag diese Form des Vergleichens sowieso nicht, denn sind unsere Kinder nicht alle individuell und sollten dementsprechend individuell bestärkt, gefördert und bewertet werden?

Ihr merkt schon, ich bin nicht wirklich ein Befürworter von Noten. Ganz im Gegenteil.

Ich finde es ganz furchtbar, dass jedes Jahr kurz vor der Vergabe der Zeugnisse überall zu lesen und zu hören ist, dass die Sorgentelefone wieder geschaltet sind. Wer ruft denn da an? Sind das Eltern oder doch eher die Schüler, die Angst haben mit ihrem Zeugnis nach Hause zu kommen?

Niemand sollte Angst haben, wegen ein paar Noten, oder?

Noten sagen nämlich nichts über unsere Kinder aus und machen sie auch nicht weniger liebenswert. Wie ein Kind ist, kann eine Ziffer nämlich niemals ausdrücken.

Aber ich kann das. Ich als Mama.

Genau deswegen werde ich in diesem Jahr auch ein Zeugnis ausstellen. Ein Zeugnis mit wertschätzenden, liebevollen und bestärkenden Worten. Ein Zeugnis, dass auflistet, was an meinem Kind besonders ist, was ich schätze.

Ich werde von Momenten erzählen, die durch sie in wunderbarer Erinnerung bleiben, werde ihr großes Herz.ihre Hilfsbereitschaft und ihre Talente beschreiben, ihren Humor und ihre Einfühlsamkeit.

Und wir werden ein Eis essen gehen. Ein ziemlich großes sogar, denn das soll hier ein Ritual werden, auf das wir uns immer freuen. Nicht als Belohnung, sondern als Feier der beginnenden Sommerferien, ganz egal welche Noten auf ihrem Zeugnis stehen.

Falls ihr euren Kindern auch ein Zeugnis ausstellen wollt, dann schaut doch mal bei scoyo vorbei, da gibt es eine tolle Vorlage und die Initiative #mehralsNoten .

 Wie steht ihr zum Thema Zeugnis und Noten? Erzählt doch mal!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein auf Mallorca (inkl.Verlosung!)

Wie viele von euch mitbekommen haben, waren wir zu Pfingsten auf Mallorca. Heute möchte ich euch ein paar  unserer Eindrücke von der Insel schildern, denn Mallorca ist wirklich wunderschön. Auch ich dachte mal, dass Mallorca Ballermann und Sangria aus Eimern bedeutet. Ich wäre nie im Traum auf die Idee gekommen, dass Mallorca eine so wunderschöne und auch familienfreundliche Insel sein kann.

Bis wir es dann im vergangenen Jahr zum ersten Mal ausprobiert haben und wirklich positiv überrascht waren von der Schönheit dieser Insel! Und von dem klaren und oft sehr flachem Meer, was gerade für Kinder super ist!

Der Flug nach Mallorca war auch super unkompliziert, ich habe ja im letzten Jahr schon ein paar Tipps für das Verreisen mit Kindern aufgeschrieben, falls ihr die nochmal nachlesen wollt *KLICK*

In diesem Jahr waren wir zunächst für ein paar Tage in einer Finca im Landesinneren untergebracht, von dort aus konnte man gut und recht schnell den Rest der Insel erkunden.

Bis jetzt waren wir noch nie in einem Ferienhaus untergebracht und waren positiv überrascht von den vielen Vorteilen, die so ein Ferienhaus mit sich bringen kann. Eine Waschmaschine zum Beispiel, einfach unschlagbar!!

Vom Ferienhaus aus haben wir unter anderem einen Ausflug nach Sóller gemacht und sind mit dem historischen Zug „Roter Blitz“  gefahren. Diese Eisenbahn gibt es seit 1912 und sie fährt von Palma nach Sóller und wieder zurück. Eine tolles Erlebnis, gerade für die Kinder und ein atemberaubender Ausblick auf die gigantischen Berggipfel der Tramuntara und die vielen Oliven- und Zitronenbäume! Traumhaft!

Auch der Hafen von Sóller kann sich sehen lassen und bietet einen traumhaften Ausblick auf das Meer.

Nach ein paar Tagen sind wir dann nochmal umgezogen und haben uns direkt am Meer einquartiert. Wenn man das Meer nämlich direkt vor der Nase hat, kann man permanent Muscheln sammeln und das ist das Größte für meine Tochter!

Und buddeln und mit Wasser und Sand spielen sowieso!

Und wir hatten so tolles Wetter auf Mallorca! Sommer, Sonne und Sonnenschein, bis auf einen sehr gewittrigen Tag und der hatte es in sich, da hat es wirklich in Strömen geregnet und das über Stunden!

Ansonsten schien die Sonne den ganzen Tag und wir waren nur draußen, herrlich. Ein paar von euch haben sich nach unserem Sonnenschutz erkundigt und deswegen habe ich direkt mal bei dem Hersteller unserer liebsten Sonnencreme nachgefragt, ob ich ein paar Sets an euch verlosen darf! Dann könnt ihr die Sonnencreme nämlich auch mal ganz in Ruhe testen, vielleicht gefällt sie euch auch ja so gut wie uns!

Wir haben die kleine Auszeit auf Mallorca auf jeden Fall sehr genossen! Ich liebe das Meer ja wie verrückt, ich könnte bei Wind und Wetter am Strand liegen und das Meer beobachten und den Wellen lauschen. Ich finde das so entspannend und beruhigend. Das war bestimmt nicht unserer letzter Urlaub auf Mallorca!

Aber jetzt nun zu der Verlosung:

Verlost werden drei Sets der Sonnencreme aus dem Hause eco cosmetics, mit jeweils drei verschiedenen Sonnencremes, die wir unheimlich gerne benutzen. Die sind sowohl für die Baby-als auch für Kinderhaut super geeignet.

Dabei handelt es sich um eine Sonnencreme mit mineralischem Filter, die ich viel lieber benutze als Sonnencreme mit chemischen Filtern, gerade bei den Kindern.

Falls ihr Lust habt mitzumachen, könnt ihr eins von insgesamt drei Sets mit diesen drei Sonnencremes gewinnen.

Dafür müsst ihr nur diesen Beitrag hier unten auf dem Blog kommentieren und mir erzählen worauf ihr euch in diesem Sommer besonders freut!!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Verlosung geht vom 29.6.17 bis zum 2.7.17 um 23:59 Uhr, der oder die Gewinnerin wir gelost und  hier unten bei den Kommentaren bekannt gegeben und per Mail benachrichtigt. Mitmachen dürfen alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland haben!

Viel Glück und Spaß beim Mitmachen und auf einen Sommer, der viel Sonne für uns alle übrig hat!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

Pferdegeburtstag

Ein Pferdegeburtstag für kleine Pferdeliebhaber

*Anzeige

Nun ist auch der nächste Kindergeburtstag schon wieder vorbei und wir hatten ein richtig tolles Partywochenende mit super Wetter und allem, was sich so ein kleiner Pferdefan wünschen kann. Ihr müsst nämlich wissen, das hier einer der größten Pferdefans überhaupt wohnt und sich natürlich auch zum Geburtstag eine Pferdeparty mit allem drum und dran gewünscht hat! Was auch sonst 😉 .

Also gab es natürlich auch den gewünschten Pferdegeburtstag mit den Freunden aus dem Kindergarten.Aber dazu später mehr, denn zunächst begann das Partywochenende mit dem eigentlichen Geburtstag am Samstag.

Der startete recht früh gegen 7:15 Uhr mit unserem Geburtstagslied, Kerzen auspusten, wildem Geschenke auspacken und natürlich einem Stück Kuchen.

Den Kuchen gab es natürlich auch in der Pferdeversion, muss ja schließlich alles stimmig sein und zum Pferdegeburtstag passen, oder?

Außerdem gab es unter den Geschenken auch ein ganz besonderes Geschenk von der großen Schwester. Sie hat nämlich einen Ordner mit Fotos von sich und ihrer Schwester gebastelt und zu jedem Bild etwas geschrieben. Ich war ganz gerührt von der Mühe, die sie sich gemacht und der Liebe, die sie da hineingesteckt hat!

Den Nachmittag haben wir dann mit der Familie verbracht, gefeiert und gegrillt und nett zusammengesessen, bevor es dann am Sonntag mit dem richtigen Pferdegeburtstag losging.

Die kleine Maus war so aufgeregt, das war absolut niedlich! Wie sie die ganze Zeit ganz aufgeregt in ihrem Einhorn Kostüm durchs Haus gehüpft ist! Wenn man nämlich kein passendes Pferdekostüm hat, dann tut es auch ein Einhornkostüm! Hihi.

Und dann startete um 15:00 Uhr unsere Pferdeparty und die ersten Gäste trudelten ein.

Bei dem Bombenwetter haben wir natürlich im Garten gefeiert und dort auch den Tisch zum Kuchen essen gedeckt.

Denn wie schon oben erwähnt, gab es passend zum Pferdegeburtstag auch einen Pferdekuchen. Das Rezept und die Umsetzung der Idee findet ihr übrigens morgen auf dem Blog!

Nachdem der Kuchen gegessen, die Geschenke ausgepackt und eine Weile getobt worden war, haben die Kinder passende Pferdebilder gemalt. Dabei sind richtig kleine Kunstwerke entstanden und die Kinder kamen für ein paar Minuten aus der Sonne, was bei dem Wetter auch ganz praktisch war.

Die Geburtstagsgäste verwandelten sich anschließend in kleine Rennpferde und absolvierten einen Pferdeparcours im Garten und stärkten sich danach mit Äpfeln, die sie, natürlich wie richtige Pferde, nur mit dem Mund aus einem Eimer voller Wasser holen mussten. Das war vielleicht ein Spaß und die kleinen Pferde mussten sich ordentlich bemühen. 😉

Ich kann euch also sagen, dass alle anwesenden Pferde eine Menge Spaß hatten und das kleine Einhorn unter ihnen auch völlig überdreht und glücklich am späten Abend im Bett lag. Was für ein toller Pferdegeburtstag!

So gut gelungen ist dieser Geburtstag übrigens mit der Hilfe der tollen Geburtstagsbox von ineinerbox.de,  die mir diese Box zum Testen zur Verfügung gestellt haben.

In der Geburtstagsbox habe ich liebevoll zusammengestellte Dekoideen, Rezept-und Spielideen, sowie allerlei Utensilien gefunden, die einen Pferdegeburtstag so richtig stimmig, unvergesslich und für uns Eltern stressfrei machen . Denn wie der Name schon sagt, steckt hier alles was ihr braucht in einer Box 😉 Und das fängst schon bei den Einladungskarten an, denn schließlich müssen ja alle Gäste rechtzeitig informiert sein, wann der Pferdegeburtstag denn steigt!

Hier seht ihr einen kleinen ersten Eindruck von der Pferdebox, ihr solltet euch aber auch unbedingt mal bei Anneli und Friederike von in einer box umschauen, denn neben der Pferdebox gibt es noch einige andere tolle Motto-Boxen,  für Prinzessinnen und Piraten, oder Geheimagenten und Dinosaurierfans zum Beispiel.

Da ist also für jedem etwas dabei! Und demnächst gibt es auch eine tolle Gutscheinverlosung auf Instagram für euch, ihr dürft also gespannt sein!

Jetzt ist mein kleines Baby also wirklich schon fünf Jahre alt und galoppiert gerade noch durchs Haus, ich sag euch, wenn man sich einmal die Pferde ins Haus holt, wird man sie so schnell nicht mehr los 😉 Hihi…

Erzählt mir doch mal kurz von den Geburtstagen eurer Kinder, feiert ihr da auch Mottopartys? Was für Mottos sind bei euren Kindern gerade angesagt?

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

 

Bunter Kindergeburtstag

Ein bunter Kindergeburtstag

Wie bestimmt einige von euch mitbekommen haben, ist unsere Nora vor kurzem schon stolze 8 (!!) Jahre alt geworden. Es wurde ein bunter Kindergeburtstag, durch den ich euch heute etwas mitnehmen möchte.

Da ihr Geburtstag ein Schultag war, haben wir am Morgen nur kurz zusammen gefeiert. Ich hatte den Tisch schon am Vorabend dekoriert und auch den Kuchen vorbereitet, aber dazu später mehr. 😉

Es gab für sie einen Muffin anstatt des normalen Frühstücks, wir haben ein Geburtstagslied gehört und natürlich wollte sie direkt ihre Geschenke auspacken. So schnell kommt sie sonst eher selten aus dem Bett an Schultagen 😉

Bunter Kindergeburtstag

Während sie dann in der Schule war, habe ich den Rest für die Feier mit ihren Schulfreunden vorbereitet.

Es gab eine kleine Schatzsuche, die ich mit Hinweisen in bunten und gefrorenen Wasserbomben versteckt habe,

Bunter KindergeburtstagBunter Kindergeburtstag

ein letzter Hinweis war in einem Berg aus Wackelpudding versteckt, durch den man sich mit dem Mund graben musste, Stopptanz, sowie Schokolade essen. Ein absoluter Klassiker aus meiner Kindheit, kennt ihr das Spiel?

Dabei geht ein Würfel rum, jedes Kind würfelt und derjenige, der eine 6 würfelt, muss möglichst schnell versuchen, sich eine Mütze, Schal und Handschuhe anzuziehen, um dann mit Messer und Gabel die Schokolade zu zerschneiden ( die hatte ich übrigens gemeinerweise vorab im Kühlschrank 😉 ) Währenddessen geht der Würfel weiterhin rum und bei einer erneuten 6 muss sofort gewechselt werden. Es muss sich also sehr beeilt werden.

Bunter Kindergeburtstag

Das war wirklich ein totaler Spaß für alle, ich habe selten so mitlachen müssen!

Da es nicht nur ein bunter Kindergeburtstag, sondern genau genommen ein Einhorngeburtstag werden sollte, habe ich vorab die passenden Accessoires besorgt und wollte außerdem einen Einhornkuchen backen, der dann aber eher einem Ottifant, als einem Einhorn glich 🙂 Den Kindern hat es trotzdem geschmeckt, und ich hatte halt ein ganz besonderes Einhorn erschaffen, auch gut!

So hätte ich die Form lassen sollen , allerdings dachte ich irgendwie, dass es schmaler werden muss… es war aber auch schon spät 😉

Falls euch das Rezept interessiert: Es sind ganz normale Vanillemuffins. Den Teig habe ich vorab mit Lebensmittelfarbe eingefärbt und die Muffins dann nur noch in die gewünschte Position gestellt und mit Frosting    bestrichen.

Frosting ist hierbei eine Mischung aus, Frischkäse, Butter und Puderzucker, welches gut gekühlt auf den Muffins verteilt wurde. Noch ein paar bunte Streusel, aufgemalte Augen und das bunte Einhorn oben drauf. Fertig.

Zum Schluss gab es dann noch eine Wasserbombenschlacht und die Kinder wurden gegen 17:00 Uhr abgeholt.

Nora schwärmt heute noch von dem Schokolade essen und der Schatzsuche, und am Abend hat sie zweimal gesagt, dass das der schönste Geburtstag war, den sie je hatte! Das war so niedlich und freut mein Mamaherz natürlich sehr.

Schon ganz bald steht der nächste Kindergeburtstag an, dieses Mal wird es eine Pferdeparty, ich werde berichten… 🙂

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vatertag Superheld Papa

Mein Papa ist ein Superheld

Nicht nur am heutigen Vatertag, sondern auch ganz generell darf man seinem Papa ruhig mal sagen, dass er ein Superheld ist, oder?

Welcher Papa hört das nicht gerne? 😉

Ich habe mir also gedacht, dass ich meinen Töchtern ein paar Sätze vorgebe, die sie passend zu ihrem Papa ergänzen sollen, was genau dabei rausgekommen ist,  könnt ihr hier nachlesen:

1 .Ohne dich wäre es überhaupt nicht toll

2. Das machst du besser als Mama: toben, kochen ( Anm. der Red. Frechheit! ), Eishockey spielen und den Hexenlauf

3. Wenn jemand fragt wie du bist, dann sage ich: toll, ein Superheld, stark, groß

4. Dieses Essen kannst du richtig lecker kochen: du machst die leckerste Rahmsoße auf der Welt

5. Ich freue mich schon, wenn wir mal wieder zusammen Achterbahn und wilde Maus fahren

6. Dank dir kann ich den Hexenlauf und meine Zunge drehen

7. Am liebsten spiele und kuschel ich mit dir

8. Wenn ich mal groß bin, dann möchte ich mit dir Horrorachterbahn fahren ( Anmerkung der Redaktion 😉 : Eine Geisterbahn mit einer Menge Loopings ) und dich umtoben

9. Mein ( bis jetzt) schönster Tag mit dir war im Naturkundemuseum, wo wir uns einen Tyrannosaurus Rex angeguckt haben

10. Du bist unschlagbar mich im hohen Bogen ins Wasser zu schmeißen

Wir wünschen dir einen schönen Vatertag und  haben dich lieb.

Deine Töchter

Superheld Papa Vatertag

Ihr sehr also, dass der Papa hier wirklich ein richtiger Superheld ist und das nicht nur am Vatertag!

Den Tag haben wir übrigens mit einem gemütlichen Frühstück begonnen und die Kinder haben ihre Geschenke überreicht, eins davon haben wir gemeinsam gebastelt *KLICK*.

Auch am letzten Vatertag habe ich ein paar Zeilen aufgeschrieben, um zu beschreiben, was denn der Papa meiner Kinder für mich bedeutet *KLICK*

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Vatertag, habt es fein!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

Unsere 10 Tipps für einen sicheren Schulweg

Als ich damals in die Grundschule ging, hatte ich nur 5 Minuten zu meiner Schule zu laufen. Meine Mutter konnte mich vom Balkon aus sehen, bis ich die Schule erreicht hatte. Auch auf dem Gymnasium betrug mein Schulweg nur 20 Minuten, die ich mit dem Bus zurücklegen konnte. Allerdings war ich da auch schon 10 Jahre alt. Leider sind die Grundschulen aber nicht für jedes Kind per Fuß zu erreichen, auch meine Tochter muss zu ihrer Schule mit dem Schulbus fahren. Ein guter Anlass also, sich ein paar Gedanken über einen sicheren Schulweg zu machen und unsere 10 Tipps für einen sicheren Schulweg zusammenzutragen.

1. Der Schulweg sollte immer schon vorab geübt werden.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das Kind per Bus, Bahn oder zu Fuß in die Schule kommt, wichtig ist, dass das Kind den Weg gut kennt. Und das am besten schon bevor die Schule beginnt. Deswegen bin ich mit meiner Tochter einige Male mit im Bus gefahren, wir haben den Weg zusammen besprochen, auch den anschließenden Fußweg bis zum Erreichen der Schule.

2. Gefährliche Stellen besprechen.

Oft gibt es Stellen auf dem Schulweg, die besondere Aufmerksamkeit benötigen. Damit meine ich  zum Beispiel befahrene Strassen, die überquert werden müssen. Hier sollte genau besprochen werden, wie man sich beim Überqueren von Strassen verhalten muss, damit man sicher über die Strasse kommt.

Dazu gehört für mich auch, dass Kinder immer aufmerksam die Strasse überqueren sollten.Ich habe schon viele Kinder gesehen habe, die währenddessen auf ihr Handy geguckt haben!

3. Möglichst Ampel und Zebrastreifen benutzen.

Auch wenn es nicht immer möglich ist, sollten Kinder vorzugsweise die Strasse an einer Ampel oder an einem Zebrastreifen überqueren.

4. Es gibt nur einen Schulweg.

Auch wenn es für den Schulweg mehrere Varianten geben sollte, finde ich es wichtig, dass das Kind nur einen verlässlichen Weg kennt. DAS ist dann der Schulweg, ohne Abkürzungen oder Umwege. So wird die Gefahr geringer, dass das Kind sich verläuft.

5. Vorbildrolle der Eltern.

Wenn ich meinem Kind einen sicheren Weg für die Schule ermöglichen will, sollte ich mich auch an die Regeln im Strassenverkehr halten und mit gutem Beispiel voran gehen. Ich gehe also z.B. auch nicht über rote Ampeln usw.

6. Rechtzeitig losgehen.

Auch wenn es morgens mitunter ganz schön stressig werden kann, versuchen wir immer rechtzeitig loszugehen, so dass wir genügend Zeit haben, in Ruhe zur Bushaltestelle zu laufen.Das klappt natürlich nicht immer, aber wir versuchen uns so gut wie möglich daran zu halten. Ohne Zeitdruck sind die Kinder einfach aufmerksamer und konzentrierter bei der Sache und damit für mich auch sicherer unterwegs.

7. Vom Kind den Weg zeigen lassen.

Man sollte den Kindern den Weg zur Schule zeigen, aber andersrum sollte es auch funktionieren. Ich habe mich mal von meiner Tochter zu ihrer Schule bringen und mir dabei erklären lassen, auf was ich so alles achten muss. Dabei kann man recht gut feststellen, was das Kind behalten hat und wo man vielleicht noch Dinge besprechen muss.

8. Einen Notfallplan besprechen.

Was passiert zum Beispiel, wenn unvorhergesehene Dinge eintreten? Wenn der Schulbus zum Beispiel ausfällt, oder einen Unfall hat? Dafür sollte es eine Art Notfallplan geben, durch den die Kinder wissen, wie sie sich in solchen Situationen verhalten sollten und an wen sie sich wenden können, um Hilfe zu bekommen.

9. Nicht mit anderen Menschen mitgehen.

Ein sehr heikles Thema, was mir gerade heute nach meinem Facebookpost wieder bewusst wurde. Es scheint leider bei vielen Kinder sehr leicht zu sein, sie zum mitkommen zu bewegen. Deswegen kann ich nur raten es immer wieder zu besprechen. Natürlich ist das auch abhängig vom Alter der Kinder. Dennoch kann es zum Schutz der Kinder nicht oft genug besprochen werden. Allerdings halte ich persönlich nicht viel davon den Kindern Angst zu machen. Angst ist ein schlechter Begleiter, so sagt man es doch, oder? Aber das Bewusstsein schärfen, aufklären und ihnen einen Strategie mitgeben für den Fall der Fälle ( weglaufen, lautes schreien, klares NEIN sagen), kann man wohl nicht oft genug. Viele Eltern vereinbaren auch sogenannte Passwörter mit den Kindern, die das Gegenüber dann nur kennt, wenn es wirklich von den Eltern geschickt wurde.

Bei uns darf meine Tochter mit generell niemandem mitgehen. Dabei benutze ich das Wort fremd bewusst nicht, denn auch Menschen, die sie kennt, dürfen sie nicht mitnehmen. Ausgenommen sind davon nur die engsten Verwandten wie Oma und Opa zum Beispiel. Ansonsten gibt es immer klare Absprachen wer sie wann und wo abholt und wie sie sich auf dem Weg, den sie geht, zu verhalten hat.

10. Am besten in Gruppen gehen / fahren.

Nach Möglichkeit ist es auch sinnvoll, wenn Kinder in Gruppen unterwegs sind. Sei es zu Fuß, im Bus oder der Bahn. Kinder, die den gleichen Schulweg haben, können sich so gegenseitig unterstützen.

 

Das sind jetzt nur einige Tipps, die ich zusammengetragen habe. Vielleicht fallen euch noch weitere Dinge ein, die ihr für wichtig haltet? Wie kommen eure Kinder zur Schule? Wie geht ihr an das Thema ran?

Alles Liebe

Eure Anita

 

// Eine Osterschatzsuche und viel Familienzeit //

Hach, was war der Osterhase doch wieder fleißig in diesem Jahr! Er hat nämlich nicht nur tolle Geschenke und Süßigkeiten gebracht, sondern auch eine Menge Familienzeit in seinem Körbchen dabei gehabt. So war für jeden etwas dabei, die Mischung machts ja bekanntlich.

Ich habe ein paar Nachfragen bekommen, was denn eigentlich eine Osterschatzsuche ist, also möchte ich euch noch ein paar Zeilen dazu schreiben.

Meine Kinder und gerade meine große Tochter lieben es nach einem Schatz zu suchen. Dabei wollen sie kleine Aufgaben und Rätsel lösen und sind immer mit total viel Eifer dabei. Also hat sich das bei uns so eingebürgert, dass es auch zu Ostern eine Schatzsuche gibt, die der Osterhase vorbereitet. Dafür denke ich mir ( äh also der Osterhase natürlich ;-)) ein paar kleine Aufgaben wie Seilspringen, Eierlauf und Seifenblasen pusten aus und dazu gibt es noch ein paar Worträtsel oder Rechenaufgaben, die zu lösen sind. Ich habe in diesem Jahr allerdings gemerkt, dass die Aufgaben wohl zu einfach waren. Aber jetzt bin ich vorgewarnt, dann wird es zum Geburtstag schwieriger und etwas umfangreicher werden, so! Das Wetter hat es in diesem Jahr auch etwas erschwert die Schatzsuche schon vorab gut vorbereiten zu können, da der April ja bekanntlich macht was er will und somit einiges an Regen vorbei geschickt hat. Ich habe die Geschenke dann für beide Kinder in einer Schatztruhe versteckt und sie erst kurz vor der letztem Station im Garten versteckt. Zuvor habe ich ein paar Plastikeier mit den Aufgaben und etwas Heu ausgestattet ( danke auch an meine leicht genervten Helferlein, die meinen Perfektionismus aushalten mussten 😉 ) und diese Eier dann am Ostersonntag an verschiedenen Stationen im Garten und rund ums Haus versteckt.

Angefangen hat der Ostersonntag mit dem Verstecken der Ostereier für die Osterschatzsuche.

Glücklicherweise regnete es kurz nicht und die Kinder schliefen noch, so konnte ich in Ruhe durch den Garten hoppeln und alle Eier verstecken.

Bevor wir aber mit der Schatzsuche begonnen haben, haben die Kinder sich gegenseitig ihre Geschenke versteckt, die sie füreinander vorbereitet hatten.

Da gabe es unter anderem ein süßes Spiel, das die Große immer in der Schule spielt und so gerne mag, dass sie es ihrer kleinen Schwester unbedingt schenken wollte. Die kleine Maus hatte eine Sonne gebastelt, die auch prompt dafür gesorgt hat, dass die Sonne tatsächlich raus kam. Das war wirklich zu niedlich, wie sich beide über ihre Geschenke gefreut und danach gedrückt haben!

Bei der anschließenden Schatzsuche  gab es unter anderem einen Eierlauf zu bewältigen, sowie

einen kleinen Seifenblasenwettbewerb.

Am Ende wurde dann der unglaublich kreativ 😉 versteckte Osterschatz hinter dem Baum im Garten gefunden und direkt ausgepackt.

Zum Mittag waren wir lecker mit der Familie Essen, anschließend wurde bei Oma und Opa unsere obligatorische Osterhütte gebaut. Das ist eine Tradition in Hessen, der Heimat meines Vaters. Ich habe früher schon immer mit meinem Opa eine Osterhütte gebaut und jetzt machen das meine Kinder mit ihrem Opa. Schön, oder?

Der Osterhase kam da dann natürlich direkt vorbeigehoppelt und hat seine Gaben in die Osterhütten gelegt.

Leckeren Kuchen gab es natürlich auch noch und so lagen wir dann alle irgendwann kugelrund gefuttert und glücklich in unseren Betten.

Heute haben wir einen ganz gemütlichen Faulenzertag, den wir gleich mit einem gemeinsamen DVD Abend beenden werden. Der Osterhase hat nämlich Molly Monster vorbeigebracht und da der Papa den Film noch gar nicht kennt, freuen wir uns alle ihn gleich gemeinsam gucken zu können. So darf Familienzeit auch mal sein, oder?

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein tolles, erholsamen und schönes Osterwochenende! Erzählt doch mal, was ihr so erlebt habt!

Alles Liebe

Eure Anita

 

Unser Besuch im Legoland Discovery Centre Berlin

Ich würde ja behaupten, dass wir im Verhältnis gesehen gar nicht so viel Spielzeug haben. Also im Verhältnis heißt, was ich da schon so in anderen Kinderzimmern gesehen habe. Ich sortiere auch immer wieder mal was aus, stelle es weg und hole es dann nach einiger Zeit wieder raus, das ist dann fast wie neu gekauft ;-). Wovon man aber definitiv nie genug haben kann, und davon haben wir auch eine ganze Menge, sind Bücher, Spiele und Lego-Duplosteine. Also so geht es uns zumindest. Bei Büchern und Spielen kann ich irgendwie einfach nie nein sagen. Und was die Kinder schon an Türmen, Tierparks, Baustellen, Häusern und Tankstellen mit ihren Lego_Duplosteinen gebaut haben… da braucht man einfach eine ganze Menge Steine. Aber Lego bedeutet ja nicht nur Legosteine, Lego ist eine ganze Welt, die man wunderbar im Legoland Discovery Centre Berlin bestaunen kann. Neben vielen Attraktionen wie der Drachenbahn oder dem Miniland, kann man in der Fabrik lernen wie Legosteine hergestellt werden oder sich einen Legofilm in 4D im hauseigenen Kino ansehen. Am vergangenen Wochenende haben wir uns also mal wieder auf den Weg gemacht, um dem Legoland einen Besuch abzustatten.

Dank des Halbmarathons und den gesperrten Strassen, war das Legoland auch an einem Sonntag nicht überfüllt. Wir starteten unsere Tour durch das Miniland, das viele Orte in Berlin und deren Sehenswürdigkeiten im Miniformat nachgebaut hat. Die Drachenbahn haben wir ausgelassen, die Kinder fanden es dort nämlich  zu dunkel und sind gleich runter zu den ganzen Legostationen. Eine davon, nämlich die Lego Dino-Explorer Station, wurde gerade ganz neu eröffnet und lässt seine Besucher in die Welt der Dinosaurier abtauchen. Man kann dort sogar seinen eigenen Legofilm drehen. Das war gerade für meine große Tochter das Highlight und wir haben dort einige Zeit verbracht und lustige Filme gedreht.

 Gebaut haben wir natürlich auch eine Menge, haben den Indoorspielplatz besucht und sind beim Laserlabyrinth und dem Geschicklichkeitstest auf unsere Ninjafähigkeiten geprüft worden.Ein Besuch im 4D Kino durfte auch nicht fehlen auch wenn den Kindern die eine oder andere Legofigur dann doch etwas zu nah kam und sie die Brille zwischendurch immer wieder mal abgesetzt haben.Kurz bevor es dann wieder in Richtung Heimat ging, waren wir noch in der Lego Fabrik und haben uns erklären lassen, wie so ein Legostein hergestellt wird.  Am Ende des Vorgangs bekommt man seinen eigenen Legostein, den man im Shop noch mit seinem Namen gravieren lassen kann ( gegen ein kleines Entgelt).  Das fanden die Kinder ziemlich cool! Insgesamt waren wir gut drei Stunden im Legoland und ich glaube wir hätten auch noch eine Weile bleiben können!

Es gibt also einiges zu sehen und zu erleben im Legoland Discovery Centre Berlin!  Das war hier nur ein kleiner Ausschnitt Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Falls ihr auch mal vorhabt ins Legoland zu gehen, dann kauft eure Tickets unbedingt vorab online. Das spart nicht nur Geld, sondern auch eine Menge Wartezeit in der Schlange, die es ganz oft vor dem Einlass gibt! 😉 

War jemand von euch auch schon im Legoland? Kennt ihr das Legoland in Bayern? Da überlege ich nämlich noch, ob sich die lange Fahrt lohnt? Erzählt doch mal!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

Von Frühling und Zeit am See

Hach, was war das doch für ein tolles Wochenende! Endlich ist der Frühling da und bringt wärmere Temperaturen und die Sonne mit. Alles fängt an aus dem Winterschlaf zu erwachen und die ersten Blümchen gucken aus der Erde. Wenn man dann noch einen Moment in der warmen Sonne sitzen kann, dann kann das Leben doch nicht viel schöner sein, oder?!  So geht es mir zumindest gerade. Und ich freue mich, dass der Frühling eeeeendlich auch bleiben möchte! So konnten wir am Wochenende viel Zeit draußen verbringen und die Sonne genießen.

Gestartet sind wir zunächst mit einer Runde Lotto Karotti ins Wochenende und einem anschließenden  Ausflug an den See.Der Spielplatz am See hat nämlich eine Seilbahn und meine Kinder lieben es Seilbahn zu fahren. Könnten sie eventuell von mir haben, ich kann mir das nämlich auch nicht abgewöhnen 😉 Und wenn man dann als kleiner Mensch mit seinen 4 Jahren herausfindet, dass man das mit der Seilbahn mittlerweile ganz alleine kann, dann ist der Tag perfekt und die Seilbahn dein bester Freund, den du die nächste Stunde nicht mehr verlässt. 🙂Den Samstag und das tolle Wetter haben wir dazu genutzt, ein paar neue Blümchen zu pflanzen. Das wurde auch dringend Zeit, denn alle Topfpflanzen haben den Winter nicht ganz so gut überstanden und so musste ein farbenfroher Ersatz her. Glücklicherweise habe ich kleine Gärtnerinnen an meiner Seite, die mich tatkräftig unterstützt haben.Außerdem haben wir die Zeit auch für ein paar Bastel- und Malarbeiten genutzt, die sich rund um den Frühling und Ostern drehen, die ich euch dann gerne noch in gesonderten Beiträgen vorstellen werde, habt ihr Lust?Natürlich waren wir bei dem tollen Wetter auch viel draußen und haben uns eine kräftige Portion Vitamin D abgeholt, so kann das Wetter unbedingt bleiben, oder?

Den Sonntag haben wir dann ziemlich spät, dafür aber mit einem leckeren und gemütlichen Frühstück begonnen.  Dafür sind die Wochenenden doch gemacht worden, oder? Zwar klappt das bei uns, arbeitsbedingt, eher selten dass auch der Papa mit dabei ist, aber auch zu dritt genießen wir die Zeit zum frühstücken, die einem in der Woche doch eher selten bleibt, sehr.

Auch heute hat die Sonne uns wieder den Tag versüßt und uns viel Zeit an der frischen Luft beschert. Die Schaukel wurde ordentlich zum Schaukeln gebracht, die Rutsche hat den Beständigkeitstest auch bestanden und mit dem Roller wurden die Straßen unsicher gemacht. So muss das sein! Ich glaube glatt, dass wir demnächst angrillen werden. Da freue ich mich ja schon wie ein kleines Kind drauf 😉 .Ich hoffe, ihr hattet auch alle ein erholsames Wochenende! Was habt ihr so unternommen? Wir haben die Familienzeit sehr genossen, ganz viel frische Luft und Sonnenstrahlen  aufgesaugt und sind gespannt, was die nächste Woche so alles für uns bereit hält.

Habt alle einen schönen Abend und kommt gut in die neue Woche!!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

Was ich meinen Töchter mit auf den Weg geben möchte

Als Mama von zwei Töchtern habe ich schon den einen oder anderen Moment erlebt, in dem ich das Gefühl vermittelt bekam, das der Welt meiner Kinder Grenzen gesetzt sind. Und das nicht, weil man manchmal Dinge halt nicht so gut kann wie andere, sondern einfach nur aus dem Grund heraus, weil sie Mädchen sind. Immer noch laufen da draußen Menschen herum, die der Meinung sind, dass Mädchen bestimmte Dinge nicht können und auch nicht machen sollten, weil sie Mädchen sind. Fertig. Mädchen bitte in rosa zum Ballettunterricht, Jungs in blau zum Fußball, so einfach kann das Leben sein. Die Jungs schürfen sich ihre Knie auf, sind laut und frech, die Mädchen sitzen bitte brav und gesittet mit ihren Puppen im Kinderzimmer und kämmen sich gegenseitig die Haare. Auch wenn das jetzt etwas überspitzt ist, gibt es dennoch noch immer ein Rollendenken in den Köpfen vieler Menschen, was denn ein Mädchen oder einen Jungen ausmacht, was man so für typische Eigenschaften als Mädchen oder Junge hat.

Dank des Gendermarketings bekommt man es auch besonders leicht gemacht entsprechende Kleidung und Spielzeug für das jeweilige Geschlecht auszusuchen. Ob man für ein Mädchen oder einen Jungen etwas suche, wird man dann von der netten Verkäuferin gefragt und direkt in die entsprechende Abteilung gebracht. Jackpot, vor allem dann, wenn man so rebellisch ist wie ich und direkt in die „falsche“ Abteilung geht. Einfach mal um zu gucken, was für meine Kinder giftig ist. So Sachen wie Autos, Bücher über Ritter oder Astronauten, alles nix für uns. Gesehen, gekauft und das schon oft.

Denn ich glaube nicht, dass meine Kinder irgendwelchen Vorgaben gerecht werden müssen, nur weil sie Mädchen sind. Sie sollen mit dem Bewusstsein groß werden, dass sie alles dürfen und nichts müssen. Dass sie Glitzer und rosa lieben dürfen, genauso wie auf Bäume zu klettern oder mit Rennautos zu spielen. Dass es kein typisch Junge oder typisch Mädchen gibt, sondern nur ein „das bist du“ ! Dass jeder so sein darf, wie er nunmal ist. Fertig.

Wenn meine Tochter dann aus der Schule kommt und mir sagt, dass ein Junge heute gesagt hätte, dass ihr Rennauto was für Jungs sei und gar kein Mädchenspielzeug und sie dann erzählt, dass sie ihm gesagt hat, dass es sowas ja gar nicht gibt und jeder mit dem spielen darf, womit er möchte, dann bin ich stolz.  Denn ich glaube sie hat es verstanden. Für sie ist es normal, dass auch Jungs sich mal die Fingernägel lackieren und mit Puppen spielen. Dass rosa keine Mädchenfarbe ist, sondern einfach eine Farbe, die jeder mögen darf, dem sie gefällt.

Dass sie auch Ritter und Astronauten gut finden kann und dass es nichts gibt auf dieser Welt, dass sie nicht kann oder darf, nur weil sie ein Mädchen ist.  Weil das kein Grund ist, kein Argument und keine Entschuldigung, sondern einfach nur ihr Geschlecht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und wenn sie Lust hat den Eishockeyschläger vom Papa auszuprobieren und sagt sie will auch mal Eishockeyspielerin werden, dann soll sie das ausprobieren dürfen. Punkt.

Ich glaube, dass wir unsere Kinder in diesem Bewusstsein groß ziehen müssen, damit diese festgefahrenen Rollenklischees endlich aus den Köpfen der Menschen verschwinden. Damit wir wirklich mal an den Punkt kommen und sagen können: Ja, wir leben gleichberechtigt und das in jeder Phase unseres Lebens. Sowohl als Frau, als auch als Mann. Wir sollten uns vor nichts fürchten und vor nicht zurückweichen, nur weil mal jemand behauptet hat, das wäre nichts für uns. Alles ist möglich, nicht mehr und nicht weniger.

Und weil ich so rebellisch bin, werde ich gleich nachher mit meinen Kindern raus gehen und wir werden wieder mit dem Rennauto rasen, so wie es sich gehört, als richtige Mädchenmama.

Alles Liebe

Eure Anita