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Kindernotfallbox

Erste Hilfe bei Kindern und Babys mit der Kindernotfallbox (inkl. Verlosung!)

Bevor ich Kinder bekommen habe, habe ich mich ehrlich gesagt nie wirklich mit dem Thema Erste Hilfe auseinandergesetzt. Abgesehen von dem obligatorischen Erste-Hilfe Kurs für den Führerschein, der aber schon ewig her ist, habe ich mir auch über das Thema Erste Hilfe am Kind keine großen Gedanken gemacht.

Als ich dann meine erste Tochter in den Armen hielt, war ich nicht nur voller Glück und Liebe für dieses kleine Wesen, sondern spürte auch etwas Angst. Was wäre, wenn dieses kleine zerbrechliche Wesen meine Hilfe brauchen würde und ich nicht wüsste, wie ich reagieren sollte?

Wie verhalte ich mich zum Beispiel, wenn mein Kind aus Versehen einen Gegenstand verschluckt? Oder wie reagiere ich richtig, wenn mein Kind etwas vermutlich giftiges zu sich genommen hat?

Denn auch wenn wir natürlich alle versuchen unsere Kinder so gut wie nur möglich vor Gefahren zu schützen, so passieren im Alltag doch immer mal wieder Unfälle. Mal sind es nur kleine Schürfwunden oder blaue Flecken, aber manchmal kann auch ein Zahn verloren gehen, der eigentlich noch im Mund verweilen sollte.

Was ist dann zu tun? Kann man den Zahn möglicherweise retten? Und wie kann man kleinere Wunden optimal versorgen?

Viele dieser Fragen haben sich auch einige Kinderärzte des Universitätsklinikums in Bonn gestellt und gemeinsam als Antwort die Kindernotfallbox konzipiert. Eine Box, die allerlei wichtige Utensilien für die Versorgung von Kindern im Notfall bereithält und mit einer Info-Broschüre „Erste Hilfe am Kind“ wichtige Handlungsanweisungen zusammenfasst.

Kindernotfallbox

Die Kindernotfallbox ist ein echtes Herzensprojekt und hilft nicht nur euch bei kleinen Unfällen, sondern durch den Kauf dieser Box unterstützt ihr außerdem die Forschung für Frühgeborene am Universitätsklinikum Bonn! Das ist doch eine tolle Sache, oder?

Deswegen freue ich mich umso mehr, euch heute diese Box vorstellen zu können!

Die Box wird in einer Behindertenwerkstatt befüllt und enthält neben dem Zahnrettungsset „Bonn“, viele weitere nützliche Kleinigkeiten, die in einer Unfallsituation gebraucht werden.

Als ich die Box durch Zufall im Internet gefunden habe, habe ich direkt an Dr. Till Dresbach geschrieben und angeboten die Kindernotfallbox mit ein paar Worten zu unterstützen. Es kam sehr schnell eine Antwort und zwei Kindernotfallboxen zum Verlosen habe ich auch zugeschickt  bekommen! Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn ich ich finde die Idee dazu einfach nur toll und bin mir sicher, dass sich unter euch auch bestimmt der eine oder andere befindet, der so eine Box gebrauchen kann, oder?

Falls ihr also Interesse an so einer Box habt, dann kommentiert doch bitte einfach diesen Blogbeitrag, damit ich weiß, dass ihr mitmacht!

Ich lose die beiden Gewinner dann nach unserem Kanada-Urlaub aus!

Mitmachen können alle, die über 18 Jahre alt sind und in Deutschland wohnen. Die Verlosung startet am 13.7. 2017 und endet am 20.7. 2017, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wenn ihr noch mehr über die Kindernotfallbox wissen wollt oder euch vielleicht sogar für einen Kindernotfallkurs  eintragen wollt, dann guckt unbedingt mal auf kindernotfall-bonn.de vorbei, da könnt ihr die Box auch direkt bestellen, wenn ihr wollt.

Jetzt drücke ich euch aber erstmal die Daumen für die Verlosung und freue mich über eure Kommentare!

Wie fit seid ihr beim Thema Erste Hilfe und Erste Hilfe bei Kindern?

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

Zeugnisse Noten

Zeugnisse und Bewertungen in der Schule: Was Noten können und was nicht

Die langen Sommerferien stehen endlich vor der Tür! In einigen Bundesländern gab es schon Zeugnisse, wir müssen noch ein paar Tage warten, bis auch hier die Kinder in die wohlverdienten Sommerferien starten können.

In diesem Jahr wird es bei uns das erste „richtige“ Zeugnis geben. Das heißt, dass sich ab diesem Jahr zum ersten Mal Noten in Ziffernform auf dem Zeugnis befinden werden.

Wo es in der ersten Klasse noch ein kleines Gutachten mit ein paar netten Sätzen gab, so werden nun ganz bald die ersten Noten diesen Platz einnehmen.

Irgendwie ist es ein komische Gefühl, zu wissen, dass mein Kind nun in bestimmte Stufen eingeteilt wird, eine Art Rangfolge festgelegt wird.  Was können diese Noten also?

Was Noten meiner Auffassung nach können, sind Anhaltspunkte schaffen. Mehr nicht.

Sie können eine Art Orientierung geben und Momentaufnahmen widerspiegeln. Was sie nicht dürfen, sind, Druck aufbauen, Angst auslösen oder konkurrierendes Lernen fördern. Und dennoch glaube ich, dass sie genau das oft tun.

Für mich kann eine Ziffer nicht zusammenfassen, was mein Kind geleistet hat, denn dafür bietet mir eine Ziffer zu wenig Information.  Ich mag diese Form des Vergleichens sowieso nicht, denn sind unsere Kinder nicht alle individuell und sollten dementsprechend individuell bestärkt, gefördert und bewertet werden?

Ihr merkt schon, ich bin nicht wirklich ein Befürworter von Noten. Ganz im Gegenteil.

Ich finde es ganz furchtbar, dass jedes Jahr kurz vor der Vergabe der Zeugnisse überall zu lesen und zu hören ist, dass die Sorgentelefone wieder geschaltet sind. Wer ruft denn da an? Sind das Eltern oder doch eher die Schüler, die Angst haben mit ihrem Zeugnis nach Hause zu kommen?

Niemand sollte Angst haben, wegen ein paar Noten, oder?

Noten sagen nämlich nichts über unsere Kinder aus und machen sie auch nicht weniger liebenswert. Wie ein Kind ist, kann eine Ziffer nämlich niemals ausdrücken.

Aber ich kann das. Ich als Mama.

Genau deswegen werde ich in diesem Jahr auch ein Zeugnis ausstellen. Ein Zeugnis mit wertschätzenden, liebevollen und bestärkenden Worten. Ein Zeugnis, dass auflistet, was an meinem Kind besonders ist, was ich schätze.

Ich werde von Momenten erzählen, die durch sie in wunderbarer Erinnerung bleiben, werde ihr großes Herz.ihre Hilfsbereitschaft und ihre Talente beschreiben, ihren Humor und ihre Einfühlsamkeit.

Und wir werden ein Eis essen gehen. Ein ziemlich großes sogar, denn das soll hier ein Ritual werden, auf das wir uns immer freuen. Nicht als Belohnung, sondern als Feier der beginnenden Sommerferien, ganz egal welche Noten auf ihrem Zeugnis stehen.

Falls ihr euren Kindern auch ein Zeugnis ausstellen wollt, dann schaut doch mal bei scoyo vorbei, da gibt es eine tolle Vorlage und die Initiative #mehralsNoten .

 Wie steht ihr zum Thema Zeugnis und Noten? Erzählt doch mal!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein auf Mallorca (inkl.Verlosung!)

Wie viele von euch mitbekommen haben, waren wir zu Pfingsten auf Mallorca. Heute möchte ich euch ein paar  unserer Eindrücke von der Insel schildern, denn Mallorca ist wirklich wunderschön. Auch ich dachte mal, dass Mallorca Ballermann und Sangria aus Eimern bedeutet. Ich wäre nie im Traum auf die Idee gekommen, dass Mallorca eine so wunderschöne und auch familienfreundliche Insel sein kann.

Bis wir es dann im vergangenen Jahr zum ersten Mal ausprobiert haben und wirklich positiv überrascht waren von der Schönheit dieser Insel! Und von dem klaren und oft sehr flachem Meer, was gerade für Kinder super ist!

Der Flug nach Mallorca war auch super unkompliziert, ich habe ja im letzten Jahr schon ein paar Tipps für das Verreisen mit Kindern aufgeschrieben, falls ihr die nochmal nachlesen wollt *KLICK*

In diesem Jahr waren wir zunächst für ein paar Tage in einer Finca im Landesinneren untergebracht, von dort aus konnte man gut und recht schnell den Rest der Insel erkunden.

Bis jetzt waren wir noch nie in einem Ferienhaus untergebracht und waren positiv überrascht von den vielen Vorteilen, die so ein Ferienhaus mit sich bringen kann. Eine Waschmaschine zum Beispiel, einfach unschlagbar!!

Vom Ferienhaus aus haben wir unter anderem einen Ausflug nach Sóller gemacht und sind mit dem historischen Zug „Roter Blitz“  gefahren. Diese Eisenbahn gibt es seit 1912 und sie fährt von Palma nach Sóller und wieder zurück. Eine tolles Erlebnis, gerade für die Kinder und ein atemberaubender Ausblick auf die gigantischen Berggipfel der Tramuntara und die vielen Oliven- und Zitronenbäume! Traumhaft!

Auch der Hafen von Sóller kann sich sehen lassen und bietet einen traumhaften Ausblick auf das Meer.

Nach ein paar Tagen sind wir dann nochmal umgezogen und haben uns direkt am Meer einquartiert. Wenn man das Meer nämlich direkt vor der Nase hat, kann man permanent Muscheln sammeln und das ist das Größte für meine Tochter!

Und buddeln und mit Wasser und Sand spielen sowieso!

Und wir hatten so tolles Wetter auf Mallorca! Sommer, Sonne und Sonnenschein, bis auf einen sehr gewittrigen Tag und der hatte es in sich, da hat es wirklich in Strömen geregnet und das über Stunden!

Ansonsten schien die Sonne den ganzen Tag und wir waren nur draußen, herrlich. Ein paar von euch haben sich nach unserem Sonnenschutz erkundigt und deswegen habe ich direkt mal bei dem Hersteller unserer liebsten Sonnencreme nachgefragt, ob ich ein paar Sets an euch verlosen darf! Dann könnt ihr die Sonnencreme nämlich auch mal ganz in Ruhe testen, vielleicht gefällt sie euch auch ja so gut wie uns!

Wir haben die kleine Auszeit auf Mallorca auf jeden Fall sehr genossen! Ich liebe das Meer ja wie verrückt, ich könnte bei Wind und Wetter am Strand liegen und das Meer beobachten und den Wellen lauschen. Ich finde das so entspannend und beruhigend. Das war bestimmt nicht unserer letzter Urlaub auf Mallorca!

Aber jetzt nun zu der Verlosung:

Verlost werden drei Sets der Sonnencreme aus dem Hause eco cosmetics, mit jeweils drei verschiedenen Sonnencremes, die wir unheimlich gerne benutzen. Die sind sowohl für die Baby-als auch für Kinderhaut super geeignet.

Dabei handelt es sich um eine Sonnencreme mit mineralischem Filter, die ich viel lieber benutze als Sonnencreme mit chemischen Filtern, gerade bei den Kindern.

Falls ihr Lust habt mitzumachen, könnt ihr eins von insgesamt drei Sets mit diesen drei Sonnencremes gewinnen.

Dafür müsst ihr nur diesen Beitrag hier unten auf dem Blog kommentieren und mir erzählen worauf ihr euch in diesem Sommer besonders freut!!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Verlosung geht vom 29.6.17 bis zum 2.7.17 um 23:59 Uhr, der oder die Gewinnerin wir gelost und  hier unten bei den Kommentaren bekannt gegeben und per Mail benachrichtigt. Mitmachen dürfen alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland haben!

Viel Glück und Spaß beim Mitmachen und auf einen Sommer, der viel Sonne für uns alle übrig hat!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

Wie die Anfangszeit mit Baby WIRKLICH ist

Viele von euch kennen doch bestimmt die Werbung von den toll zurecht gemachten Müttern, die unglaublich gut aussehend und lächelnd nicht nur den Haushalt mit links schmeißen, sondern die natürlich auch ganz nebenbei das neugeborene Baby versorgen.

Die Haare sitzen und das nicht nur wegen einen bestimmten Haarsprays, von Augenringen keine Spur, denn hey, es kann alles so easy sein.

Zumindest wird das einem suggeriert und lässt den Eindruck entstehen, dass ein Baby eigentlich ganz einfach zu wuppen ist, man muss nur gut organisiert sein. Das gilt natürlich auch für den After-Baby-Body, alles eine Frage der Timings..

Erst vor ein paar Tagen las ich die Aussage einer schwangeren Frau, die sagte, dass ihr Mann und sie sich dazu entschieden hätten, ihr Leben mit dem Baby genau so weiterzuleben wie zuvor, selbstverständlich würden sie  weiter gemeinsam Essen gehen, in den Urlaub fliegen und sich mit Freunden treffen, dann halt nur mit Baby.

Dazu kann ich sagen: Schön, dass ihr euch dazu entschieden habt. Ich kann euch aber verraten, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass euer Leben danach doch etwas anders sein wird, weil nämlich nicht mehr nur ihr entscheidet, sondern euer Baby euch viele Entscheidungen abnehmen wird.

Und nein, eure Wohnung wird nicht immer aufgeräumt und sauber sein, auch eure Frisur wir möglicherweise manchmal strähnig sein und nicht gut sitzen.

Um ehrlich sein sein, gab es Tage und Phasen, an denen ich froh war, wenn ich es bis zur Mittagszeit geschafft hatte, mir die Zähne zu putzen. An denen ich nur Jogginghose trug, meine Shirts voller Milchflecken waren und meine Augenringe bis in die Kniekehlen hingen. Ein Jackpot-Tag beinhaltete in Ruhe duschen, das Mittagessen warm essen, ich glaube ihr wisst was ich meine.

Denn ein Baby zu bekommen verändert alles. Und das meine ich durchaus positiv. Ich habe in meinem Leben noch nie so viel Glück und Liebe verspürt, wie in den Momenten, in denen ich meine Kinder das erste Mal in meinem Armen hielt. Mein Herz war nie zuvor so voller bedingungsloser Liebe. Und trotzdem kann das Leben mit einem Neugeborenen sehr anstrengend sein und euch an eure Grenzen bringen.

Es ist völlig ok, wenn ihr Augenringe habt, euer Bauch noch eine ganze Weile schwanger aussieht, ihr nicht  gestylt einkaufen geht und vielleicht auch gar keine Lust habt direkt in den Urlaub zu fliegen oder euch mit Freunden zu treffen. Denn hey, ihr habt gerade ein Baby bekommen! Ihr dürft und sollt den ganzen Tag im Bett liegen und das gerne in der ollsten aber dafür bequemsten Hose, die ihr habt. Eure Wohnung darf unordentlich sein, weil ihr, wenn das Baby schläft,  einfach besseres tun solltet, als aufzuräumen. Und wen von euren Besuchern der Wäscheberg stört, darf ihn gerne abbauen und für euch die Wäsche waschen. Und Essen mitbringen, Dankeschön!

Und nein, ihr müsst nicht drei Wochen nach der Geburt in die Jeans passen, die ihr vor der Schwangerschaft getragen habt. Ihr müsst auch nicht immer grinsend durch die Gegend laufen, ihr dürft auch mal weinen und alles gerade ganz doof finden, weil ihr vielleicht auch dachtet, dass das alles nur eine Frage der Organisation und des Timings wäre und merkt, dass es doch nicht so ist. Und euch vielleicht schlecht fühlt, weil ihr denkt, dass alle anderen das besser schaffen, nur ihr nicht.

Dann sage ich euch, dass ihr das ganz wunderbar macht und ihr euren Weg gehen dürft und sollt. In eurem Tempo und passend zu euren Bedürfnissen und denen des kleinen Menschen, dem ihr das Leben geschenkt habt. Gerne auch in einer nicht top aufgeräumten Wohnung, in Jogginghose und mal einer Fertigpizza zum Abendbrot. Ihr dürft das!  Und Team no sleep, oder Team unaufgeräumt ist eh viel cooler als vorher gedacht, oder was meint ihr? 😉

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

Pferdegeburtstag

Ein Pferdegeburtstag für kleine Pferdeliebhaber

*Anzeige

Nun ist auch der nächste Kindergeburtstag schon wieder vorbei und wir hatten ein richtig tolles Partywochenende mit super Wetter und allem, was sich so ein kleiner Pferdefan wünschen kann. Ihr müsst nämlich wissen, das hier einer der größten Pferdefans überhaupt wohnt und sich natürlich auch zum Geburtstag eine Pferdeparty mit allem drum und dran gewünscht hat! Was auch sonst 😉 .

Also gab es natürlich auch den gewünschten Pferdegeburtstag mit den Freunden aus dem Kindergarten.Aber dazu später mehr, denn zunächst begann das Partywochenende mit dem eigentlichen Geburtstag am Samstag.

Der startete recht früh gegen 7:15 Uhr mit unserem Geburtstagslied, Kerzen auspusten, wildem Geschenke auspacken und natürlich einem Stück Kuchen.

Den Kuchen gab es natürlich auch in der Pferdeversion, muss ja schließlich alles stimmig sein und zum Pferdegeburtstag passen, oder?

Außerdem gab es unter den Geschenken auch ein ganz besonderes Geschenk von der großen Schwester. Sie hat nämlich einen Ordner mit Fotos von sich und ihrer Schwester gebastelt und zu jedem Bild etwas geschrieben. Ich war ganz gerührt von der Mühe, die sie sich gemacht und der Liebe, die sie da hineingesteckt hat!

Den Nachmittag haben wir dann mit der Familie verbracht, gefeiert und gegrillt und nett zusammengesessen, bevor es dann am Sonntag mit dem richtigen Pferdegeburtstag losging.

Die kleine Maus war so aufgeregt, das war absolut niedlich! Wie sie die ganze Zeit ganz aufgeregt in ihrem Einhorn Kostüm durchs Haus gehüpft ist! Wenn man nämlich kein passendes Pferdekostüm hat, dann tut es auch ein Einhornkostüm! Hihi.

Und dann startete um 15:00 Uhr unsere Pferdeparty und die ersten Gäste trudelten ein.

Bei dem Bombenwetter haben wir natürlich im Garten gefeiert und dort auch den Tisch zum Kuchen essen gedeckt.

Denn wie schon oben erwähnt, gab es passend zum Pferdegeburtstag auch einen Pferdekuchen. Das Rezept und die Umsetzung der Idee findet ihr übrigens morgen auf dem Blog!

Nachdem der Kuchen gegessen, die Geschenke ausgepackt und eine Weile getobt worden war, haben die Kinder passende Pferdebilder gemalt. Dabei sind richtig kleine Kunstwerke entstanden und die Kinder kamen für ein paar Minuten aus der Sonne, was bei dem Wetter auch ganz praktisch war.

Die Geburtstagsgäste verwandelten sich anschließend in kleine Rennpferde und absolvierten einen Pferdeparcours im Garten und stärkten sich danach mit Äpfeln, die sie, natürlich wie richtige Pferde, nur mit dem Mund aus einem Eimer voller Wasser holen mussten. Das war vielleicht ein Spaß und die kleinen Pferde mussten sich ordentlich bemühen. 😉

Ich kann euch also sagen, dass alle anwesenden Pferde eine Menge Spaß hatten und das kleine Einhorn unter ihnen auch völlig überdreht und glücklich am späten Abend im Bett lag. Was für ein toller Pferdegeburtstag!

So gut gelungen ist dieser Geburtstag übrigens mit der Hilfe der tollen Geburtstagsbox von ineinerbox.de,  die mir diese Box zum Testen zur Verfügung gestellt haben.

In der Geburtstagsbox habe ich liebevoll zusammengestellte Dekoideen, Rezept-und Spielideen, sowie allerlei Utensilien gefunden, die einen Pferdegeburtstag so richtig stimmig, unvergesslich und für uns Eltern stressfrei machen . Denn wie der Name schon sagt, steckt hier alles was ihr braucht in einer Box 😉 Und das fängst schon bei den Einladungskarten an, denn schließlich müssen ja alle Gäste rechtzeitig informiert sein, wann der Pferdegeburtstag denn steigt!

Hier seht ihr einen kleinen ersten Eindruck von der Pferdebox, ihr solltet euch aber auch unbedingt mal bei Anneli und Friederike von in einer box umschauen, denn neben der Pferdebox gibt es noch einige andere tolle Motto-Boxen,  für Prinzessinnen und Piraten, oder Geheimagenten und Dinosaurierfans zum Beispiel.

Da ist also für jedem etwas dabei! Und demnächst gibt es auch eine tolle Gutscheinverlosung auf Instagram für euch, ihr dürft also gespannt sein!

Jetzt ist mein kleines Baby also wirklich schon fünf Jahre alt und galoppiert gerade noch durchs Haus, ich sag euch, wenn man sich einmal die Pferde ins Haus holt, wird man sie so schnell nicht mehr los 😉 Hihi…

Erzählt mir doch mal kurz von den Geburtstagen eurer Kinder, feiert ihr da auch Mottopartys? Was für Mottos sind bei euren Kindern gerade angesagt?

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

 

Bunter Kindergeburtstag

Ein bunter Kindergeburtstag

Wie bestimmt einige von euch mitbekommen haben, ist unsere Nora vor kurzem schon stolze 8 (!!) Jahre alt geworden. Es wurde ein bunter Kindergeburtstag, durch den ich euch heute etwas mitnehmen möchte.

Da ihr Geburtstag ein Schultag war, haben wir am Morgen nur kurz zusammen gefeiert. Ich hatte den Tisch schon am Vorabend dekoriert und auch den Kuchen vorbereitet, aber dazu später mehr. 😉

Es gab für sie einen Muffin anstatt des normalen Frühstücks, wir haben ein Geburtstagslied gehört und natürlich wollte sie direkt ihre Geschenke auspacken. So schnell kommt sie sonst eher selten aus dem Bett an Schultagen 😉

Bunter Kindergeburtstag

Während sie dann in der Schule war, habe ich den Rest für die Feier mit ihren Schulfreunden vorbereitet.

Es gab eine kleine Schatzsuche, die ich mit Hinweisen in bunten und gefrorenen Wasserbomben versteckt habe,

Bunter KindergeburtstagBunter Kindergeburtstag

ein letzter Hinweis war in einem Berg aus Wackelpudding versteckt, durch den man sich mit dem Mund graben musste, Stopptanz, sowie Schokolade essen. Ein absoluter Klassiker aus meiner Kindheit, kennt ihr das Spiel?

Dabei geht ein Würfel rum, jedes Kind würfelt und derjenige, der eine 6 würfelt, muss möglichst schnell versuchen, sich eine Mütze, Schal und Handschuhe anzuziehen, um dann mit Messer und Gabel die Schokolade zu zerschneiden ( die hatte ich übrigens gemeinerweise vorab im Kühlschrank 😉 ) Währenddessen geht der Würfel weiterhin rum und bei einer erneuten 6 muss sofort gewechselt werden. Es muss sich also sehr beeilt werden.

Bunter Kindergeburtstag

Das war wirklich ein totaler Spaß für alle, ich habe selten so mitlachen müssen!

Da es nicht nur ein bunter Kindergeburtstag, sondern genau genommen ein Einhorngeburtstag werden sollte, habe ich vorab die passenden Accessoires besorgt und wollte außerdem einen Einhornkuchen backen, der dann aber eher einem Ottifant, als einem Einhorn glich 🙂 Den Kindern hat es trotzdem geschmeckt, und ich hatte halt ein ganz besonderes Einhorn erschaffen, auch gut!

So hätte ich die Form lassen sollen , allerdings dachte ich irgendwie, dass es schmaler werden muss… es war aber auch schon spät 😉

Falls euch das Rezept interessiert: Es sind ganz normale Vanillemuffins. Den Teig habe ich vorab mit Lebensmittelfarbe eingefärbt und die Muffins dann nur noch in die gewünschte Position gestellt und mit Frosting    bestrichen.

Frosting ist hierbei eine Mischung aus, Frischkäse, Butter und Puderzucker, welches gut gekühlt auf den Muffins verteilt wurde. Noch ein paar bunte Streusel, aufgemalte Augen und das bunte Einhorn oben drauf. Fertig.

Zum Schluss gab es dann noch eine Wasserbombenschlacht und die Kinder wurden gegen 17:00 Uhr abgeholt.

Nora schwärmt heute noch von dem Schokolade essen und der Schatzsuche, und am Abend hat sie zweimal gesagt, dass das der schönste Geburtstag war, den sie je hatte! Das war so niedlich und freut mein Mamaherz natürlich sehr.

Schon ganz bald steht der nächste Kindergeburtstag an, dieses Mal wird es eine Pferdeparty, ich werde berichten… 🙂

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Loslassen- wenn Kindern plötzlich Flügel wachsen

Kennt ihr den Spruch mit den Wurzeln und den Flügeln? Den bekam ich damals bei der Geburt meiner Tochter in bestimmt jeder zweiten Glückwunschkarte zu lesen, und dachte mir, dass das mit den Flügeln bestimmt ewig dauern würde…

Denkste.

Mittlerweile sind ziemlich genau 8 Jahre vergangen und ich frage mich jeden Tag wieder, wo die Zeit nur geblieben ist. Gerade eben hatte ich doch noch dieses winzige Menschlein in den Armen, wiegte es hin und her und war mir sicher, dass die Zeit und die Welt stehengeblieben war.

Ihr Geruch und dieses Gefühl unbeschreiblicher Glückseligkeit, mein Hormonhaushalt, der sein Bestes tat und mir bei jedem Anblick von ihr die Freudentränen in die Augen trieb, ich kann mich daran erinnern als wäre es gestern gewesen.

Wenn ich mich jetzt umdrehe, dann ist von dem Baby von damals nicht mehr viel übrig. Aus diesem kleinen hilflosen Wesen ist ein aufgewecktes, schlaues und durchsetzungsstarkes Mädchen geworden, das schon sehr genau weiß was es will.

Dabei habe ich mich doch nur kurz umgedreht. Gefühlt zumindest.

Und jetzt steht sie neben mir und sagt mir ganz genau, dass sie dieses eine T-Shirt bestimmt nicht mehr anzieht, das ist nämlich was für Babys und wenn sie 8 Jahre alt ist, darf ich sie nicht mehr süß nennen, dann ist sie nur noch cool. Alles klar, Mama hat verstanden.

Und überhaupt: Während gefühlt gestern neben mir ein kleines Mädchen im Hochstuhl saß und mir frech grinsend den Brei ins Gesicht schmierte, sitzt da jetzt eine junge Dame, die sich und ihre Meinung durchsetzen will, sich auch gerne abgrenzt und für sich sein will. Die diskutiert, hinterfragt und nicht mehr nur abnickt, wenn man sagt, das sei so.

Ich bin immer wieder überrascht, wie selbstständig sie schon ist, wie sehr sie schon ihren eigenen Weg geht. Und ich bin so stolz.

Obwohl es doch noch etwas komisch ist, wenn sie die Nachmittage bei Freunden verbringt und wir uns erst am Abendbrottisch wiedersehen. Wenn ich so richtig zu spüren bekomme, dass die Sache mit den Flügeln immer mehr Platz einnimmt. Ich bin dann stolz auf der einen Seite, aber auch etwas wehmütig.

Beim Babyspielkreis hat sie damals noch alle Babys weggeschupst, die mir zu nah kamen, heute ertappe ich mich dabei, wie ich gedanklich auch mal gerne schupse. Denn manchmal geht mir das einfach zu schnell. Die Zeit rast.

Also versuche ich diese schönen Momente in mich aufzusaugen, sie festzuhalten. Ihre Kindheit zu genießen und jeden Schritt den sie macht als Kompliment zu sehen. Ein Kompliment an uns als Eltern, an mich als ihr Mama, dass das mit den Wurzeln bis jetzt ganz gut geklappt hat und die sie ihre Flügel nun immer öfter ausbreiten kann.

Denn auch wenn sie viel fliegt , findet sie den Weg immer wieder nach Hause. My home is my castle  und da draußen ist das große Spielfeld, auf dem es gilt Erfahrungen zu sammeln. Manchmal auch die nicht so schönen.

Und wenn dann vielleicht einer dieser Tage kommt, an denen sich ihre Flügel doch nicht mehr so gut anfühlen, an denen sie vielleicht enttäuscht wurde und Trost sucht, dann drücke ich sie an mich, trockne ihre Tränen und richte ihre Flügel, um sie danach wieder gehen zu lassen.

Ich glaube so läuft die Sache mit den Wurzeln und den Flügeln, oder?

Erzählt doch mal!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

Weil helfen so wertvoll ist- #WBCD 2017

Ich möchte heute ein paar Zeilen zu einem Thema aufschreiben, dass mir wirklich am Herzen liegt und hoffe auf einen regen Austausch mit euch, vielleicht möchtet ihr mir ja auch kurz erzählen, wie ihr zu diesem Thema steht.

Heute ist nämlich World Blood Cancer Day, ein weltweiter Aktionstag im Kampf gegen den Blutkrebs. Ich selbst bin seit vergangenem Sommer bei der DKMS registriert und möchte euch heute auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen.

Für mich gab es damals keinen konkreten Auslöser, warum ich mich habe registrieren lassen, also kein Fall von Blutkrebs in der Familie oder im Freundes-/oder Bekanntenkreis.

Es war ein klassischer Flyer, der mir die DKMS wieder ins Bewusstsein rief und mich dazu brachte, mich endlich zu registrieren. Das Thema an sich schwirrte mir nämlich schon eine ganze Weile im Kopf herum und so ergriff ich endlich die Initiative.

Zusammen können wir den Blutkrebs besiegen

Ich forderte ein Registrierungsset an, das mich nach wenigen Tagen erreichte. Mit den darin enthaltenen Wattestäbchen machte ich einen Wangenabstrich, füllte ein paar Formulare aus und schickte das Set für meine Registrierung wieder zurück.

Nach einigen Wochen erreichte mich meine Spendercard, die mich als potenziellen Stammzellspender ausweist.

Es war also weder aufwändig, noch tat es weh oder war unangenehm. Ich habe lediglich mit einem Wattestäbchen etwas in meinem Mund rumgerubbelt, so ähnlich wie Zähne putzen nur mit Wattestäbchen auf Wangenschleimhaut. Fertig.

Ich habe dabei ein gutes Gefühl und glaube, dass es wichtig ist, dass meine Daten nun zur Verfügung stehen, um  mich als möglichen Spender sichtbar zu machen.

Ich glaube generell, dass wir alle uns registrieren lassen sollten, denn was kann wertvoller sein als möglicherweise einem anderen Menschen das leben zu retten?

Cancer is an asshole!

Zwar kenne ich niemanden persönlich, der Blutkrebs hat oder hatte, aber ich kenne viele, die schon den Kampf gegen andere Krebsformen kämpfen mussten. Viele haben ihn gewonnen, aber einige haben ihn auch verloren.

Was hätte ich damals dafür gegeben, wenn es mir möglich gewesen wäre durch meine Stammzellen meinen Opa nicht verlieren zu müssen…oder auch einen ehemaligen Kommilitonen, der erst vor ein paar Monaten seine 4-jährige Tochter und seine hochschwangere Frau zurücklassen musste.

Nicht automatisch kann jeder durch seine Registrierung helfen, aber ein Versuch ist es wert und für mich war es eine Pflicht es so zu versuchen.

Genau aus diesem Grund hoffe ich, dass ihr euch alle ein paar Gedanken zu diesem Thema macht und euch vielleicht sogar dazu entscheidet, euch als möglichen Stammzellspender bei der DKMS registrieren zu lassen, falls ihr noch nicht registriert seid.

Wenn man gerade durch diese Krankheit geht, ist man meist nicht nur allein betroffen. Oft leidet die ganze Familie unter den Folgen dieser Erkrankung. Um es kurz zu sagen: Cancer is an asshole!!

Ich bin durch Instagram auf Ines und ihre Familie aufmerksam geworden, die gerade diesen Kampf kämpfen muss und für die eine Stammzellspende die Krankheit vom Papa zwar nicht heilen, aber den Krankheitsverlauf verlangsamen und somit wertvolle Familienzeit bringen kann.

Meine liebe Kollegin Patricia hat Kontakt mit Ines aufgenommen und eine Spendenaktion für sie und ihre  Familie ins Leben gerufen, die ich sehr gerne unterstützen möchte.

Die Familie wünscht sich nämlich sehnlichst einen gemeinsamen Urlaub verbringen zu können, fern ab vom Klinik- und Alltagsstress.

Es wäre wirklich toll, wenn bei dieser Aktion etwas Geld zusammenkommen würde, um Ines und ihrer Familie diesen Wunsch zu erfüllen. Falls ihr diese Aktion also unterstützen möchtet, auch kleinste Summen sind herzlich willkommen, könnte ihr *HIER* etwas Geld spenden. Ich würde mich wirklich freuen, wenn viele von euch mitmachen und auch über die Registrierung bei der DKMS nachdenken!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

Vatertag Superheld Papa

Mein Papa ist ein Superheld

Nicht nur am heutigen Vatertag, sondern auch ganz generell darf man seinem Papa ruhig mal sagen, dass er ein Superheld ist, oder?

Welcher Papa hört das nicht gerne? 😉

Ich habe mir also gedacht, dass ich meinen Töchtern ein paar Sätze vorgebe, die sie passend zu ihrem Papa ergänzen sollen, was genau dabei rausgekommen ist,  könnt ihr hier nachlesen:

1 .Ohne dich wäre es überhaupt nicht toll

2. Das machst du besser als Mama: toben, kochen ( Anm. der Red. Frechheit! ), Eishockey spielen und den Hexenlauf

3. Wenn jemand fragt wie du bist, dann sage ich: toll, ein Superheld, stark, groß

4. Dieses Essen kannst du richtig lecker kochen: du machst die leckerste Rahmsoße auf der Welt

5. Ich freue mich schon, wenn wir mal wieder zusammen Achterbahn und wilde Maus fahren

6. Dank dir kann ich den Hexenlauf und meine Zunge drehen

7. Am liebsten spiele und kuschel ich mit dir

8. Wenn ich mal groß bin, dann möchte ich mit dir Horrorachterbahn fahren ( Anmerkung der Redaktion 😉 : Eine Geisterbahn mit einer Menge Loopings ) und dich umtoben

9. Mein ( bis jetzt) schönster Tag mit dir war im Naturkundemuseum, wo wir uns einen Tyrannosaurus Rex angeguckt haben

10. Du bist unschlagbar mich im hohen Bogen ins Wasser zu schmeißen

Wir wünschen dir einen schönen Vatertag und  haben dich lieb.

Deine Töchter

Superheld Papa Vatertag

Ihr sehr also, dass der Papa hier wirklich ein richtiger Superheld ist und das nicht nur am Vatertag!

Den Tag haben wir übrigens mit einem gemütlichen Frühstück begonnen und die Kinder haben ihre Geschenke überreicht, eins davon haben wir gemeinsam gebastelt *KLICK*.

Auch am letzten Vatertag habe ich ein paar Zeilen aufgeschrieben, um zu beschreiben, was denn der Papa meiner Kinder für mich bedeutet *KLICK*

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Vatertag, habt es fein!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

Ach komm schon, das war doch nicht so schlimm!

Kennt ihr diesen Satz? Ich habe ihn schon so oft gehört, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Auch heute durfte ich wieder diesen weisen Worten lauschen und ich sage es ganz ehrlich: mir ist der Kragen geplatzt.

Nachdem ein Mann mit seinem Einkaufswagen mein Kind gerammt hat und es daraufhin anfing zu weinen, fuhr er an ihr vorbei und faselte so etwas wie: war doch nicht so schlimm, brauchst ja nicht gleich heulen.

Nett, oder? Ich habe ihm hinterher gerufen und ihn gefragt, ob das auch für ihn gelten würde, wenn ich das jetzt gleich mit meinem Einkaufswagen bei ihm machen würde.

Er ist einfach weitergegangen und hat noch nicht mal reagiert, am liebsten hätte ich ihm eine Dose an den Kopf geworfen und den Einkaufswagen gleich hinterher oder ich hätte die Situation mal ganz altmodisch vor der Tür geklärt. In solchen Situationen wünschte ich, ich wäre ein großer muskelbepackter Kerl.

Dass man aus Versehen mal jemanden mit seinem Einkaufswagen rammt, ist das eine. Das ist mir auch schon passiert. Für mich kam es darauf an, wie der Mann danach reagiert hat.

Wenn ich jemandem offensichtlich wehtue, auch ungewollt, tut mir das doch leid, oder? Oder generell: wenn ich mitbekomme, dass sich jemand verletzt, ein Kind weint, frage ich dann nicht zumindest kurz nach, ob alles in Ordnung ist? Ob ich helfen kann? Und wenn ich dieses Weinen verursacht habe, entschuldige ich mich dann nicht? Dabei spielt es für mich überhaupt keine Rolle, ob ich denn jetzt meine, dass das wehgetan hat, oder nicht.

Ich kann es nämlich schlichtweg nicht beurteilen, weil ich nicht der Verletzte bin. Was ich in diesem Moment aber machen kann, ist, mitzufühlen. Nachzufragen, ob ich helfen kann, trösten,  Empathie zeigen. Gerade dann, wenn es sich um ein Kind handelt.

Was meiner Tochter aber gezeigt wurde, ist, dass es ok ist, wenn fremde Menschen sie verletzen. Dass man sich dann auch nicht entschuldigen braucht und dass sie sich nicht so anstellen soll. Dass sie übertreibt, weil sie gleich heult.

Unmöglich. Und Glück für den Mann, dass ich die Dosen im Regal nicht gleich griffbereit hatte.

Zumindest wusste sofort der ganze Supermarkt, dass die Situation für mich nicht ok war, ich habe es lauthals kundgetan.

Und meine Tochter getröstet. Mit Zauberpuste, einer Umarmung und ein paar liebevollen Worten.

Weil ich nämlich nicht nur ihre Mutter bin, sondern auch ein Vorbild. Damit sie weiß, wie man sich in solchen Situationen normalerweise verhält. Und dass man weinen darf, wenn einem etwas wehtut. Man sich nicht anstellt, sondern nur zeigt, wie es einem gerade geht.

Und dass niemand einem wehtun und dann einfach weitermarschieren darf. Fertig.

Ich finde wir müssen unsere Kinder dafür sensibilisieren, dass so ein  Verhalten nicht in Ordnung ist und zeigen wie es richtig geht, damit wir unsere Kinder zu emphatischen Erwachsenen erziehen können.

Kennt ihr diesen Satz oder eine ähnliche Situation? 

Es hat auf jeden Fall gut getan, ein paar Worte darüber aufzuschreiben.

Alles Liebe

Eure Anita