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5 Tipps – So kommt ihr stressfrei durch die Weihnachtszeit

Weihnachten ist nicht mehr weit entfernt und so langsam beginnen in vielen Familien die Vorbereitungen für das wohl größte und schönste Familienfest des Jahres. Dabei legt jede Familie für sich fest, was ihnen wichtig an Weihnachten ist, aber eines haben wir wohl alle gemeinsam: Uns überkommt schnell der Stress in der Weihnachtszeit, denn es reihen sich nicht nur viele Punkte auf der To-Do-Liste aneinander, sondern eigentlich will man ja auch viel Zeit mit der Familie verbringen. Man will auf den Weihnachtsmarkt gehen, hübsche Weihnachtskarten verschicken, gemeinsam Plätzchen backen, hat eine Weihnachtsfeier im Kindergarten, eine in der Schule und eine mit den Kollegen und schnell staut sich ein Pensum auf, das kaum noch zu schaffen ist. Stressfrei durch die Weihnachtszeit kommt also kaum jemand.

Gerade wir Mütter neigen ja dazu alles in Perfektion erledigen zu wollen, natürlich ohne Hilfe, besonders toll und einzigartig und nett aussehen wollen wir dabei auch noch. Und so ganz nebenbei wuppen wir den Haushalt, erledigen die restlichen Aufgaben des Alltags, kümmern uns um die Geschenke, basteln und dekorieren und sitzen dann nicht selten völlig erschöpft am Weihnachtsabend am schön gedeckten Tisch. Denn oft sind wir diejenigen, die den überwiegenden Teil der Organisation des Weihnachtsfestes übernehmen.

Und jedes Jahr stellen wir uns wieder die Frage: Wie kann man die Weihnachtszeit stressfrei überstehen? Was kann ich wie organisieren, um die Adventszeit mit der Familie genießen zu können? Ohne Hetzerei durch überfüllte Geschäfte, ohne schlechte Laune, weil meine To-Do-Liste viel zu lang ist und ich mich doch eigentlich lieber auf die Familie konzentrieren möchte.

Was kann man tun, um stressfrei durch die Weihnachtszeit zu kommen?

Auch ich gehöre zu diesen Menschen, die gerne alles in Perfektion erledigen möchten. Ich habe allerdings mittlerweile gelernt, dass ich nicht alles alleine schaffen kann. Dass es einfach zu viel ist, oder meine Ansprüche an gewissen Dinge einfach zu hoch sind.

Und deswegen möchte ich euch an meinen 5 Tipps teilhaben lassen, die mir in diesem Jahr dabei helfen sollen, stressfrei durch die Weihnachtszeit zu kommen.

  1. Überlege dir, was dir in der Weihnachtszeit wirklich wichtig ist

Wir neigen ja alle irgendwie dazu, dass gerade zum Ende des Jahres hin, noch 1000 Dinge erledigt werden müssen, die wir das restliche Jahr über nicht geschafft haben. Oder aber wir bürgen uns zu viel auf, weil wir denken, dass das von uns erwartet wird und wir da jetzt “durch” müssen. Dabei hilft ungemein, sich einfach mal hinzusetzen und die Dinge aufzuschreiben, die ihr unbedingt erledigen wollt bzw. müsst und auch die Dinge aufzuschreiben, die entweder warten können oder auf die ihr gänzlich verzichten könnt. Sich darüber klar zu werden, macht eine ganze Menge aus!

    2. Plant alle Aktivitäten der Weihnachtszeit und vergesst die Pausen nicht

Mit diesem Plan habt ihr eine Übersicht der Dinge, die ihr in der Weihnachtszeit erledigen müsst und wollt. Zum Beispiel einen Weihnachtsbaum kaufen, Geschenke kaufen, Geschenke verpacken, Weihnachtskarten schreiben usw. Aber auch Plätzchen backen oder den Weihnachtsmarkt besuchen. Überlegt euch genau, wann ihr was möglichst stressfrei erledigen könnt und plant in eurem Kalender auch UNBEDINGT Pausenzeiten ein. Also kleine, wertvolle Momente, in denen ihr einfach entspannt. Zum Beispiel mit einer Tasse Tee und einem Stück Lebkuchen auf dem Sofa. Und wenn das nur 10 Minuten sind, nehmt sie euch und plant sie genau so fest ein, wie das Besorgen der Weihnachtsgeschenke! Macht euch darüber Gedanken, was ihr schaffen könnt und seid dabei rigoros, nur dann wird euer Plan auch funktionieren.

   3.  Lasst euch auf den Moment ein 

Gerade die Adventszeit und die Zeit kurz vor dem Weihnachtsfest hält ganz viele wundervolle Momente für uns bereit. Wir müssen nur bereit sein, uns auf den Moment einzulassen, ohne Erwartungen wie Dinge zu laufen haben. Unsere Kinder bereiten zum Beispiel gerade ganz eifrig einen Adventskalender für uns vor. Die Idee rührt mich sehr, denn sie wollen uns einfach eine kleine Freude machen und das ist wundervoll. Dabei erwarte ich nicht, dass sie einen perfekten Kalender zusammenstellen, der uns jeden Tag überrascht. Ich freue mich einfach nur über die Geste und das ist es, was Weihnachten für mich ausmacht. Mich darüber zu freuen, dass jemand an mich gedacht hat und mir eine Freude machen will.

   4. Überlegt euch, wie ihr mit “schwierigen” Verwandten/Freunden umgehen wollt

Auch wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, ist es mit der Liebe nicht mehr weit her, wenn die ersten Fetzen schon vor dem Weihnachtessen fliegen. Denn wenn an Weihnachten die ganze Familie zusammenkommt, ist Streit oft vorprogrammiert. Leider. Aber dennoch gibt es nunmal den einen oder anderen Verwandten oder Freund, mit dem man nicht so gut auskommt ( bei vielen Frauen sind es oft die Schwiegermütter 🙂 ) .

Um die Situation eines Streits oder einer Konfrontation erst gar nicht entstehen zu lassen, bleibt so gelassen und ruhig wie ihr nur könnt. Am besten in der absoluten Profi-Variante. Damit nehmt ihr schon viel Zündstoff aus einer vielleicht brenzligen oder angespannten Situation.  Lasst euch auf einen möglichen Streit und eine Provokation einfach nicht ein. Ich weiß, das ist nicht leicht. Aber bleibt so freundlich und nett wie nur möglich. Ich kann unglaublich diplomatisch sein, das hat mir schon durch einige schwierige Situationen im Leben geholfen.  Und jetzt der schwierigste Teil: Sagt bestimmt aber freundlich die Wahrheit. Wenn ihr zum Beispiel einen “Freund” nicht zu einer Weihnachtsfeier eingeladen habt und er euch darauf anspricht, könnt ihr natürlich sagen, dass ihr die Email natürlich geschrieben habt und sie bestimmt in seinem Spam-Ordner gelandet ist.

Oder aber ihr sagt die Wahrheit und erklärt den Grund, warum diese Person nicht eingeladen wurde. Was euch stört, traurig macht usw. und warum ihr euch dagegen entschieden habt. Das kann hart sein, kann aber auch eine Basis bilden, ein vielleicht schwieriges Verhältnis wieder zu verbessern.

 

5 Tipps für stressfreie Weihnachten

  5.  Akzeptiert mögliche Enttäuschungen

Wenn wir mal alle ganz ehrlich sind, dann ist die Möglichkeit, dass irgendetwas an Weihnachten nicht so klappt wie gewünscht, ziemlich hoch. Wir haben bestimmte Erwartungen an Weihnachten und die Adventszeit und sind dann oft enttäuscht, wenn irgendetwas nicht so klappt, wie wir es uns vorgestellt haben. Sich klar zu machen und zu akzeptieren, dass nicht alles so laufen kann und wird wie gewünscht, hilft ungemein. Nichts und niemand ist perfekt und deswegen bleibt Weihnachten dennoch ein Geschenk und sollte genau so gefeiert werden. Und wer weiß, vielleicht klappt es dafür im nächsten Jahr besser oder es wird nochmal alles ganz anders als geplant?! Das zu akzeptieren und sich darauf einzustellen, ist mir eine große Hilfe.

 

Und jetzt wünsche ich euch allen eine wunderbare und unvergessliche Advents- und Weihnachtszeit mit ganz viel Liebe um euch herum ( und leckerem Lebkuchen und guten Glühwein 😉 ) Falls ihr noch einen tollen Adventskalender für die Familie sucht, werdet hier *HIER* fündig!!

Wie versucht ihr denn möglichst stressfrei durch die Weihnachtszeit zu kommen?

Stressfrei durch die Weihnachtszeit

 

Alles Liebe

 

Eure Anita

 

 

 

 

Stillen ist Liebe

Weil stillen Liebe ist und Fläschchengeben auch

Als ich mit einer ersten Tochter schwanger war, war mir klar, dass ich stillen würde. Stillen ist Liebe, die Natur hat es ja extra so eingerichtet, also werde ich das auch hinkriegen. Nach der Geburt meiner Tochter folgte zunächst ein Stillstart wie er im Bilderbuch steht: Meine Tochter robbte zur Brustwarze und saugte. Doch gleich am nächsten Morgen kamen erste abschätzige Kommentare einer Krankenschwester, dass man mit meinen Brüsten so nicht stillen könne, ich bräuchte ein Stillhütchen und solle bloß zufüttern, damit das Kind auch zunimmt. Sie wog mein Kind vor und nach dem Stillen und brachte mich mit ihrem schüttelnden Kopf direkt zum weinen. Ich war traurig und verunsichert,  hörte aber auf den “Rat” der Krankenschwester und fütterte noch im Krankenhaus zu. Ich kam mir so wertlos vor, warum konnte ich mein Kind denn nicht einfach so stillen? Was war denn falsch an mir?

Wenn du einfach nicht mehr kannst

Ein wochenlanger Kampf um das Stillen begann, denn bei mir kam dank des Stillhütchens die Milchbildung nie so richtig in Gang ,ich pumpte ab, stillte, fütterte zu, pumpte ab und konnte irgendwann nicht mehr. Ich hatte keine Kraft mehr, kaum Schlaf und ein unzufriedenes Baby. Dank meiner Hebamme gab ich nicht auf, denn sie bestärkte mich, war immer da und half mir ungemein. Dank ihrer Hilfe klappe es dann doch irgendwann, ganz ohne Stillhütchen und ohne zufüttern. Aber bis dahin vergingen viele Wochen. Viele Wochen, die ich mir gerne erspart hätte.

Warum tust du dir das an und stillst?

Diese Frage stellten mir einige und diese Frage macht mich bis heute traurig. Ich wollte stillen, unbedingt! Und das nicht, weil es mir jemand so diktiert hatte, sondern weil es ein Wunsch war, der ganz tief in meinem Herzen saß. Einfach so. Ich tat mir nix an, sondern ich kämpfte dafür und wählte den für mich richtigen Weg. Nämlich weiterzumachen, um irgendwann anzukommen in einer entspannten Stillbeziehung mit meinem Baby.

Um es nochmal ganz deutlich zu machen: Zu stillen war mein Wunsch, ein Wunsch, der aus mir heraus kam. Und genauso gut gibt es bei Frauen den Wunsch nicht zu stillen.

Dafür gibt es vielerlei Gründe, keinen davon möchte ich bewerten. Denn ich glaube fest daran, dass wir alle, alle die Kinder geboren haben nur das beste für unsere Kinder wollen.

Die meisten Mütter versuchen in den ersten Tagen nach der Geburt ihr Baby zu stillen und werden oft alleine gelassen, haben bei Stillproblemen keinen Ansprechpartner, weil Hebammen leider Mangelware sind und geben dann die Flasche, weil sie sich anders nicht zu helfen wissen.

Oft weil sie es nicht besser wissen können und es so leicht und einfach ist ein Fläschchen anzurühren.

Und dennoch gibt es auch Frauen, die sich ganz bewusst gegen das Stillen entscheiden. Manchmal aus einer schlechten Erfahrung heraus, machmal, weil sie ihren Körper nach der Schwangerschaft wieder ganz für sich haben wollen oder vielleicht auch, weil sie der Meinung sind, dass sie nicht stillen können.

Wichtig hierbei finde ich, dass diese Entscheidung bewusst getroffen wird, dass man sich vorab genau informiert, dass man Gespräche mit einer Hebamme geführt hat und dann seinen Standpunkt auch klar vertreten kann. Denn unser Körper gehört nur uns und wir entscheiden was mit ihm geschieht. Und wenn dazu ein klares Nein zum Stillen gehört, dann finde ich, dass dieses Nein genau so akzeptiert werden sollte wie ein Ja. Mit allen Konsequenzen. Nämlich einer liebevollen und respektvollen Begleitung bei der Entscheidung und Unterstützung, wenn sie denn erwünscht ist. Das Angebot dazu sollte immer da sein.

Stillen ist Liebe

Denn am Ende des Tages müssen wir uns wohlfühlen mit unserer Entscheidung. Uns muss es gut gehen damit, ganz egal welchen Weg wir einschlagen. Ob wir nun stillen oder nicht sagt nichts darüber aus wie sehr wir unsere Kinder lieben oder ob wir gute oder schlechte Mütter sind.

Ich habe mich ganz klar für das Stillen entschieden und auch meine zweite Tochter sehr lange gestillt. Dennoch kenne ich auch genügend Frauen, die einen anderen Weg eingeschlagen haben. Und das ist total ok so. Denn wir alle versuchen für unsere Kinder die beste Mutter zu sein, die wir sein können. Und das können wir alle am besten, wenn wir Unterstützung erfahren und Akzeptanz, ganz egal ob wir nun stillen oder nicht. Denn ja, stillen ist Liebe, aber Fläschchengeben eben auch.

Wie seht ihr dieses Thema?

 

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

Schulkind Einschulung

Ein Abschied naht-vom Kindergartenkind zum Schulkind

In nur wenigen Wochen naht der letzte Kindergartentag. Denn schon ganz bald ist auch die Einschulung von unserer zweiten Tochter und mir wird irgendwie ganz komisch, wenn ich daran denke. Nie mehr Kindergarten? Ich kann mir das noch gar nicht richtig vorstellen. Für uns ist der Gang in den Kindergarten so normal und alltäglich. Der Geruch von gekochtem Tee, die spielenden Kinder, der Gang durch den langen Flur, der voller bunter Bilder und Kunstwerke der Kinder hängt. Die kleinen Garderoben und die noch kleineren Menschen, die einem meist fröhlich strahlend begegnen und einem oft lustige Fragen stellen.” Hallo du, hast du heute auch schon Kacka gemacht?”. Ich mag den Kindergarten und das wofür er steht. Nämlich kleine Menschen liebevoll und behütet zu begleiten, ihnen Freiraum zu geben zum Spielen und Entdecken. Individuelle Stärken und Unterschiede zu erkennen und zu fördern. In der Gemeinschaft und ohne Druck zu lernen und aneinander und miteinander zu wachsen. Ja ich mag den Kindergarten. Was sicherlich auch daran liegt, dass ich immer gut mit allen Erziehern meiner Kinder ausgekommen. Dass ich immer auf offene Ohren gestoßen bin, wenn ich ein Problem hatte oder es sonstigen Klärungsbedarf gab. Ich mag einfach die Atmosphäre und das Miteinander.

In nur wenigen Wochen naht der letzte Kindergartentag und ich bin auch etwas traurig. Und zugleich ganz stolz und doch auch etwas wehmütig. Da kommt einfach viel zusammen, denn der Abschied vom Kindergarten bedeutet auch, dass mein “Baby” groß ist und nun ein neuer Lebensabschnitt für uns alle beginnt. Es stehen neue Herausforderungen an, die gemeistert werden müssen. Vieles wir neu und anders sein. Vieles wird toll werden.

Abschied Kindergarten

Ich weiß, dass ich vor Stolz platzen werde, wenn sie bei der Einschulung mit ihrem Ranzen und der Schultüte vor mir steht und ganz aufgeregt und voller Vorfreude auf das sein wird, was jetzt kommt. Ich bin mir sicher, dass sie ihren Weg gehen wird. Voller Neugier, Stolz und Freude. Denn ja, sie freut sich auf die Schule und darauf, dass sie dann endlich lesen lernen wird. Dass sie endlich “groß” ist und Mama dann bald etwas vorlesen kann. Und ihrer Schwester einen Brief schreiben kann und ausrechnen kann, ob sie genug Geld für eine Kinderzeitschrift und die Bonbons hat, die sie unbedingt haben will. Sie wird das rocken, das weiß ich.

Und ich freue mich schon wahnsinnig darauf. Darauf, diesen Weg mit ihr gehen zu können. Und ich bin dankbar für eine tolle Zeit im Kindergarten mit vielen schönen Erinnerungen, an die wir uns gerne zurückerinnern werden.

Tschüß Kindergarten und Hallo Schule!

Kindergarten Schulkind Einschulung

Steht bei euch auch bald die Einschulung an oder ist eure Kind schon in der Schule? Wie war der Übergang für euch und eure Kinder? Erzählt gerne mal!

Alles Liebe

Eure Anita

Mamaskiste feiert Geburtstag – über das Bloggen und was es mit mir macht (inkl. Verlosung)

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Ihr Lieben,

vor ziemlich genau 2 Jahren, ging dieser Blog online und das Abenteuer Mamaskiste begann. Ich habe damals mit dem Bloggen begonnen, weil ich gerne unser Familienleben, Rezepte und Bastelideen mit euch teilen wollte. Geschichten aus unserem Alltag, Dinge, die mich als Mama bewegen und Einblicke in unser Leben mit Kindern gewähren.

Ich habe in den letzten zwei Jahren viel positives Feedback bekommen und freue mich über jede Zeile von euch von Herzen. Vielen Dank, dass ihr diese Reise mit mir gemeinsam macht, das ist sehr wertvoll für mich!

Dennoch hat sich in den letzten Monaten einiges verändert, was den Blog anbelangt und auch davon möchte ich euch erzählen.

Nach wie vor macht mir das Bloggen großen Spaß und ich teile gerne meinen Alltag mit euch. Allerdings habe ich auch gemerkt, wie groß der Druck und Neid unter Bloggern ist, wie sehr man unter Beobachtung steht und wie wenig einem gegönnt wird. Natürlich sind nicht alle so, ganz im Gegenteil! Ich habe durch das Bloggen viele liebe Menschen kennengelernt, die ich ohne das Bloggen wohl nie getroffen hätte. Dafür bin ich sehr dankbar und ich freue mich schon sehr, viele von ihnen ganz bald wiederzusehen!

Doch leider gibt es auch diejenigen, die einen als Konkurrenz für mögliche Kooperationen sehen, die Angst haben, dass man ihnen ihre Leser “klaut” und gerne mal ihre Ellenbogen ausfahren.

Mit dieser Einstellung kann ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen, denn ich teile gerne mein Wissen und freue mich darüber, wenn wir uns gegenseitig weiterhelfen können.

So habe ich auch gemerkt, dass ich mir oft selbst Druck gemacht habe und dachte, dass ich viel mehr schreiben muss, dass ich präsenter sein muss, dass ich mehr auf Instagram und Facebook machen muss, dass ich einfach MUSS damit ich meine Leser halten und neue dazu gewinnen kann.

Aber ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass ich das alles MUSS. Ich versuche mich gerade davon freizumachen daran zu denken, dass andere Blogger viel mehr bloggen, dass sie bessere Artikel schreiben und dass ich das auch schaffen muss.

Ich will, dass mir das Bloggen Spaß macht, denn nur dann kann ich gut sein. Ich möchte, dass mich das was ich tue, glücklich macht.  Nur dann kann ich überhaupt meine Gedanken aufschreiben.

Wenn also in einer Woche 3 Artikel kommen, kann es sein, dass es in der nächsten Woche vielleicht nur 2 oder gar keiner werden, weil die Kinder krank sind oder wir es einfach genießen zusammen Zeit zu verbringen ganz ohne Instagram und Co. So richtig im realen Leben. Ich denke, ihr könnt das verstehen, oder?

Natürlich möchte ich weiterhin Artikel schreiben, unsere Bastelideen und Rezepte verbloggen und euch mitnehmen durch unseren Alltag. Aber immer so, dass es sich für mich gut anfühlt. Und so wie es ist, fühlt es sich gerade gut an und ich freue mich über jeden von euch, der uns dabei begleitet.

Dieser Blog lebt davon, dass ihr mir ein Feedback gebt und mir sagt, was ihr gerne lesen möchtet. Vielleicht habt ihr ja bestimmte Themen, über die ihr gerne mehr lesen würdet? Möchtet ihr mehr Rezepte, mehr Bastelideen oder mehr private Geschichten? Schreibt es mir doch gerne mal in die Kommentare!!

Und weil es an Geburtstage auch immer Kuchen geben sollte, möchte ich nun ein digitales Stück Kuchen an euch ausgeben und verlose insgesamt 3 tolle Preise an euch. Geburtstage müssen ja schließlich gefeiert werden, oder?

Zu gewinnen gibt es:

  1. Ein Toniebox-Starterset in der Farbe Brombeere

2. Ein Tonie Benjamin Blümchen als Baggerfahrer

3. Ein Tonie von Bibi und Tina Die Wildpferde Teil 1

Um bei der Verlosung mitzumachen gelten folgende Regeln:

  1. Ihr müsst unter diesem Post hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen und mir darin mitteilen, welchen Gewinn ihr gerne hättet.
  2. Die Verlosung startet am 23.4.18 und endet am 27.4.18 um 23:59 Uhr.
  3. Der oder die Gewinnerin wird hier auf dem Blog bekannt gegeben und per Email benachrichtigt.
  4. Melden sich die Gewinner nicht innerhalb von einer Woche, wird erneut ausgelost
  5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, mitmachen dürfen nur Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei der Verlosung und freue mich über euer Feedback!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

Was Kinder wirklich brauchen

Was Kinder im Leben wirklich brauchen

Wisst ihr, als ich mit meiner ersten Tochter schwanger war, war ich der Meinung, dass ich mindestens 3 Erziehungsratgeber gelesen haben muss, um eine ungefähre Vorstellung zu haben, was mit einem Kind alles gewusst und beachtet werden muss. Natürlich las ich nebenbei auch einen Schwangerschaftsratgeber und einen Ratgeber für die erste Zeit mit Baby. In all diesen Ratgebern standen einen ganze Menge Tipps, sowie recht einfach klingende Anweisungen für viele typische Situationen im Leben mit Kindern. Darunter fanden sich auch einige wirklich nützliche Tipps, das möchte ich gar nicht bestreiten.

Dennoch stellte keiner der Ratgeber die Idee in den Raum, dass auch auf kleine Babies ganz individuell eingegangen werden müsse und erklärte, was für Kinder wirklich wichtig ist.Eher das Gegenteil war der Fall. Situation A zieht Lösung A nach sich und Situation B benötigt Lösung B. Fertig. Es schien furchtbar einfach, wenn man sich einfach nur an die Vorgaben des jeweiligen Ratgebers halten würde.

Auch im normalen Alltag ob schwanger, mit Baby, Kleinkind oder Schulkind bin ich immer wieder Menschen begegnet, die meinten es genau zu wissen. Genau zu wissen, wie das “Problem” jetzt gelöst werden könne. Schmeißt sich das Kind im Supermarkt auf den Boden, gibt es heute zur Strafe keine Gute-Nacht-Geschichte mehr. Dann weiß das Kind, dass es so nicht geht.

Ist das Kind beim Essen im Restaurant nicht still, sondern wird zu laut, gibt es keinen Nachtisch.

Schreit das Baby in der Nacht und will zu oft an der Brust trinken, muss man es auch mal schreien lassen, dann lernt es, dass es das auch mal aushalten muss. Nächstes Problem gelöst.

Es war so einfach und ich nicht konsequent genug, nicht streng genug und meine Kinder einfach nicht gut erzogen.

Denn bis heute herrschen immer wieder bestimmte Vorstellungen davon, wie Kinder zu sein haben. Erst vor ein paar Tagen stand ich hinter einem älteren Paar an der Kasse, das sich ziemlich lautstark über einen kleinen Jungen aufregte, der schrie. Zu ihren Zeiten hätte es so etwas nicht gegeben, dem Kind gehört mal mächtig der Hintern versohlt.

Genau so löst man Probleme. Nicht.

So viele Erziehungsratgeber es auch geben mag und ganz egal wie viele davon noch dazu kommen: Es gibt viele Wege und Möglichkeiten und viele dieser Ratgeber sorgen nur dafür, dass man verwirrt und mit noch mehr Fragen im Kopf zurückbleibt.

Das größte Geschenk was wir unseren Kindern machen können, ist sie zu lieben. Das ist das, was sie wirklich brauchen. Auf Liebe baut alles auf. Wir können ihnen nicht oft genug sagen wie sehr wir sie lieben und sie auch nicht verwöhnen, wenn wir sie liebevoll im Arm halten. Von Liebe kann man einfach nie genug haben. Und auch nicht von dem Wissen geliebt zu werden. Liebe ist die Basis, die uns durch unsere ganzes Leben tragen wird, wenn wir sie als Kinder kennenlernen durften.

Was Kinder wirklich brauchen

Betrachten wir also alle Situationen, mögen sie auch noch so anstrengend sein, mit der Liebe, die wir für unsere Kinder empfinden, dann wird alles ein Stückchen leichter werden. Das ist der Rat, den mir nie jemand gegeben hat und doch weiß ich, dass es der für uns wichtigste Leitfaden ist.

Lasst eure Kinder wissen, dass ihr sie liebt, geht nicht im Streit auseinander und drückt euch auch zwischendurch einfach mal ganz fest. Sie werden so schnell groß!

Alles Liebe

Eure Anita

Wenn Kinder krank sind

Wenn Kinder krank sind: Über Druck und Dinge, die jetzt wirklich wichtig sind

Wie einige von euch mitbekommen haben, waren die Kinder in der letzten Woche ziemlich krank. Es begann mit einem Ausflug zum Möbelschweden, wo die Kinder ca. eine Stunde im dortigen Spieleparadies verbrachten, währenddessen ich durch die Möbelausstellung zog.

Am nächsten Morgen lag meine große Tochter dann völlig erschöpft auf der Couch, musste sich übergeben und hatte kurz darauf sehr hohes Fieber.

Der Spuk hielt fast eine Woche an und natürlich steckte sich auch die kleine Maus an und hatte 2 Tage später die gleichen Symptome.

Also ab zum Kinderarzt und ewig im Wartezimmer sitzen. Wieder Zuhause angekommen wollen Wäscheberge bewältigt werden, Kinder gepflegt und Essen gekocht werden. Das übliche Chaos, wenn Kinder krank sind. Ich glaube, viele von euch wissen, was ich damit meine.

Man kommt in dieser Zeit nicht wirklich zu viel, an einen normalen Alltag ist kaum zu denken.

Glücklicherweise arbeite ich von Zuhause aus, bin also recht flexibel, was meine Arbeitszeiten anbelangt. Das was ich am Tag nicht schaffe, erledige ich dann am Abend, wenn die Kinder schlafen.

Was machen aber Eltern, die normal zur Arbeit fahren müssen? Sie müssen auf die unglaublich vielen (Achtung Ironie) Krankentage zurückgreifen, die man als Arbeitnehmer mit Kindern hat. Es sei denn, die Kinder sind mit beim Partner privat versichert und man selbst hat eine gesetzliche Krankenversicherung. Dann hat man nämlich gar keine Krankentage für die Kinder, sondern muss unbezahlten Urlaub nehmen. Auch eine dieser wunderbaren Regelungen, die bis ins kleinste Detail durchdacht sind.

Die Konsequenzen sind leider oftmals die, dass Kinder viel zu früh wieder in Kindergarten und Schule gebracht werden und die Seuche sich dann schön weiter ausbreiten kann. I love it.

Gerade in den Wintermonaten leuchten die bunten Schilder mit den ganzen Infektionserkrankungen im Kindergarten und der Schule besonders hell.

Wir haben also die ganze letzte Woche im Bett verbracht, haben gekuschelt und die Kinder haben sich auskuriert. Und das braucht nunmal Zeit und Ruhe und lässt nicht wirklich Zeit für viele andere Dinge.

Wer mir auf Instagram folgt, der hat vielleicht mitbekommen, dass ich in dieser Zeit dort auch nicht sehr aktiv war. Das hatte zur Folge, dass mir mittlerweile fast 50 (!!) Leute entfolgt sind. Danke dafür. Aber wer kein Verständnis hat, dass ich nicht sehr aktiv sein kann und will in den sozialen Netzwerken, wenn die Kinder krank sind, der darf auch gerne wegbleiben.

Was Kinder und Eltern in dieser Zeit überhaupt nicht gebrauchen können, sind Außenstehende und Arbeitgeber, die kein Verständnis haben und genervt sind von immer wieder krank werdenden Kindern und Eltern, die dann auf der Arbeit fehlen und sich genötigt fühlen, ihre Kinder so früh wie nur möglich wieder in die Schule oder den Kindergarten zu bringen.

Was wir Eltern brauchen sind Unterstützung, Verständnis, Zeit und Ruhe, um unsere Kinder gesund pflegen zu können. Das gehört nunmal dazu und diese Zeit in der die Kinder klein sind und uns brauchen geht schließlich auch vorüber. Schneller, als viele immer meinen.

Wenn Kinder krank sind

Also lasst euch nicht verunsichern, auch wenn immer viele meinen es sei alles nur eine Frage der Organisation. Wenn Kinder krank, kann man nicht viel organisieren. In dieser Zeit brauchen Kinder unsere Nähe, unsere Zuwendung und unseren Zuspruch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und wer das nicht versteht, kann bitte mal gepflegt dort bleiben, wo der Pfeffer wächst, wenn ihr versteht was ich meine 😉

 

In diesem Sinne, kommt gut durch die kalten Tage!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

1000 Fragen an mich selbst- wer bin ich eigentlich? #1

Ursprünglich wollte ich 10 Fakten über mich auf den Blog stellen und damit eine kleine “Kennenlernrunde” starten, ein *Hallo* an alle schicken, die sich manchmal fragen, wer da eigentlich so schreibt. Die liebe Johanna von pink-e-pank.de  hat nun aber dazu aufgerufen, sich selbst ein paar Fragen zu stellen und zu beantworten ( genau genommen sind es insgesamt 1000, wir fangen aber mit 20 an 😉 ) und da mache ich doch gerne mit. Ich finde diese Idee nämlich ganz toll, danke liebe Johanna!

Wer bin ich ?

Denn da ist wirklich was dran: Man verändert sich, seine Denkweise, sein Verhalten und seine Ansichten als Mutter schon, oder? Im Leben generell würde ich sagen.

Man setzt andere Prioritäten, es gelten andere Maßstäbe als noch zuvor. In dem Leben ohne Kinder.

Die Mama von zwei Kindern zu sein ist die eine Seite von mir, aber wer bin ich eigentlich sonst noch? Ich freue mich schon sehr darauf nicht nur euch, sondern auch mir diese Fragen zu beantworten und damit auch ein bißchen mehr über mich selbst zu erfahren.

Los geht es also mit den ersten 20 Fragen:

1000 Fragen an mich selbst
  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Ich bin gestern zum ersten Mal mit dem Roller meiner Tochter gefahren. Den Berg hoch und verfolgt von meinen Kindern, das war echt witzig.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Da gibt es ein zwei Menschen für mich: Neben meinem Mann ist das meine liebste Freundin Vici, mit der ich mich auch ohne Worte verstehe. Mit diesen beiden Lieblingsmenschen kann ich auch wunderbar schweigen, ohne dass es sich unangenehm anfühlt. Wisst ihr was ich meine?
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Ich denke zu oft über was “was wäre wenn…” nach, ich male mir dann Situationen aus und verstricke mich in Gefühlen zu diesen Situationen, die es so ja gar nicht gibt. Schwierig und überflüssig. Denn meist kommt es doch ganz anders. Also versuche ich mehr im jetzt und hier zu sein und ganz bewusst das zu erleben, was JETZT passiert.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Das kommt immer darauf an, wie gut der Witz erzählt wird. Generell mag ich Situationskomik, was ich absolut nicht mehr hören kann sind diese furchtbar lustigen Witze über Blondinen und Frauen. Haha. Nicht.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?  Es gab mal eine Zeit, da habe ich mich lieber zurückgezogen, wenn ich geweint habe. Weinen wird oft als Zeichen von Schwäche gedeutet und ich wollte nicht schwach wirken, mich nicht schwach fühlen. Mittlerweile weiß ich, dass das Quatsch ist und das leider immer noch zu viele Menschen so denken. Wenn ich weinen muss, dann weine ich. Ganz egal, wer da um mich herum ist.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? In der Schulzeit oft aus den Resten, die übrig bleiben, wenn ich die Brotdose für die Kinder vorbereite plus Saft und etwas Joghurt. Am Wochenende sind es oft frische Brötchen mit einem leckern Käse. Kaffee mag ich übrigens überhaupt nicht.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Mann, bevor er gerade das Haus verlassen hat.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Diese Frage finde ich echt schwierig. Was ich auf jeden Fall  genau so mache wie sie: Meine Kinder kommen nicht ohne Frühstück aus dem Haus.
  9. Was machst du morgens als erstes? Den Wecker ausstellen und ihn versuchen nicht gegen die Wand zu werfen, weil er mich schon wieder viel zu früh geweckt hat.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ich behaupte jetzt mal ja. Ich lese meinen Kindern schon vor, seit sie ein paar Wochen alt sind und bis jetzt haben sie sich noch nie beschwert. Oft passe ich meine Stimme den unterschiedlichen Figuren im Buch an, das finden sie sehr lustig.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Daran kann ich mich nicht wirklich mehr erinnern. Ich weiß auch nicht mehr warum ich aufgehört habe an den Weihnachtsmann zu glauben. Allerdings glauben meine beiden Töchter noch an den Weihnachtsmann und ich hoffe es hält noch eine Weile an!
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ein (Ferien)-haus am Meer.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne etwas selbstsicherer.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ich gucke gerade “Designated Survivor” auf Netflix und finde die Sendung wirklich Klasse. Wenn der echte Präsident der USA auch so wäre wie der in der Serie, wäre die Welt um einiges besser.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Das war im Juli 2017, da waren wir in Canada´s Wonderland in Toronto. Ein toller Freizeitpark für die ganze Familie.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Ich würde sagen alt und dabei glücklich und zufrieden. Ein genaues Alter habe ich dafür nicht.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An den vergangenen Urlaub in Kanada. Dieser Urlaub war so schön, wir haben tolle Seiten von Kanada kennengelernt und waren mit lieben Freunden zusammen, die wir jetzt wieder furchtbar vermissen. Es war einfach eine perfekte Zeit und hat sich unfassbar gut angefühlt.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Wie wenn dir der Boden unter den Füßen weggerissen wird, nur schlimmer. Glücklicherweise hatte ich schon eine ganze Weile keinen Liebeskummer mehr.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ich finde meinen Namen eigentlich ganz gut und die Geschichte dazu auch. Ich heiße nämlich so, weil meine Mutter während der Schwangerschaft einen Roman gelesen hat, indem die Hauptrolle auch so hieß und die Heldin der Geschichte war. Und weil ihre Lieblingstante so hieß.  Dass da irgendwann mal jemand ein Lied mit meinem Namen schreiben würde, dass dann auf jeder Apres Ski Party läuft, konnte da ja noch niemand wissen. 😉
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich zweifle oft ,wenn große Entscheidungen anstehen, gerade was meine Kinder anbelangt. Da bin ich oft unsicher und hin und hergerissen.

 

Hat euch dieser erste kleine Einblick gefallen? Mit den nächsten 20 Fragen geht es wahrscheinlich Ende dieser Woche weiter, ich hänge nämlich wieder etwas hinterher 😉

Falls ihr diesen Artikel interessant findet und noch mehr davon wollt, dann lasst mir doch gerne ein Kommentar dazu da, ich würde mich sehr freuen!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

5 Dinge nur für mich in 2018

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende, in nicht einmal mehr drei Wochen befinden wir uns schon im nächsten Jahr und ich kann gar nicht glauben, wie schnell dieses Jahr doch vergangen ist. Zeit also, um Vorsätze für das neue Jahr zu fassen, sich einzustimmen und sich frei zu machen, von Gewohnheiten und Dingen, die einem in diesem Jahr nicht gut getan haben.

Die liebe Janina von filea.de hat dazu aufgerufen, sich 5 Dinge zu überlegen, die man nur für sich im kommenden Jahr machen möchte. Gerne mache ich bei diesem ganz besonderen Adventskalender mit und freue mich, damit heute Türchen Nr. 15 öffnen zu dürfen und euch erzählen zu dürfen, was ich mir für das kommende Jahr vorgenommen habe!

Denn sein wir doch mal ganz ehrlich: Viele der Dinge, die man tut, tut man für seine Kinder, für seine Familie für Freunde und ganz am Ende erst kommen die Dinge, die man für sich tut. So geht es mir zumindest. Und versteht mich bitte nicht falsch: Ich mache das alles auch sehr gerne, aber dennoch habe ich mir vorgenommen ab und an auch etwas mehr an mich zu denken. Denn nur wenn es mir gut geht, kann ich auch gut zu anderen sein. Ein Fakt, den man gerade als Mama gerne mal vernachlässigt. Und damit möchte ich euch gleich den 1. Punkt der Dinge vorstellen, die ich 2018 nur für mich machen möchte

  1. Öfter mal NEIN sagen ( und JA zu mir )

Und das meine ich ganz positiv, allerdings positiv für mich, denn ich gehöre wirklich zu den Menschen, die schwer Nein sagen können. Gilt es noch schnell etwas zu erledigen, wofür andere keine Zeit haben, muss noch irgendwo ausgeholfen werden oder schnell ein Kuchen her für den nächsten Tag, dann bin oft ich diejenige, die sich darum kümmert. Ich kann einfach schlecht nein sagen und verschiebe dann oft die Dinge, die ich eigentlich für mich machen wollte, um anderen zu helfen. Ich helfe einfach zu gerne und freue mich dann, wenn sich andere darüber freuen. Wisst ihr was ich meine?

An sich ist das sicherlich keine schlechte Eigenschaft und ich helfe absolut gerne aus, aber manchmal wird es auch einfach zu viel. Zu viel für meinen Kopf und zu viel für die Zeit, die am Tag übrig bleibt.  Die ich dann irgendwo einsparen muss und das dann natürlich bei mir mache, dieses Phänomen kennen bestimmt viele von euch, oder?

2.  Mehr Zeit zu zweit verbringen

Auch wenn ich es liebe Mama zu sein und gerne viel Zeit mit der Familie verbringe, so gerne bin ich aber auch  zu zweit mit Andre und lasse die Mama einige Stunden in den Hintergrund rücken. Das muss und darf auch mal sein und tut einfach gut. Der Seele, der Liebe und meinem ich, denn auch ich bin nicht nur Mama, sondern auch eine Ehefrau, die gerne Zeit mit ihrem Ehemann verbringt. Also nehme ich mir fest vor, dafür im kommenden Jahr mehr Zeit frei zu schaufeln.

3.  Achtsamer mit mir umzugehen 

Achtsam bedeutet dabei für mich, öfter mal in mich hinein zu hören. Zu überlegen, ob mir das gut tut oder nicht, ob ich etwas ändern muss, oder ob ich mich damit gerade wohl fühle. Und daraus Schlüsse für mich, meinen Lebensstil und meine Familie zu ziehen.

4.  Wieder mehr Bücher zu lesen 

Ich will nicht gleich übertreiben, denn jeden Monat ein Buch zu lesen schaffe ich sowieso nicht, aber ich habe mir fest vorgenommen, dass es in diesem Jahr mindestens 4 Bücher sein sollen. Und damit meine ich nicht 20 Seiten zu lesen und den Rest dann nicht mehr zu schaffen, sondern wirklich das komplette Buch zu lesen. In Ruhe, mit einer Tasse Tee ( schwankt je nach Tageszeit, könnte auch ein Glas Wein oder ein Gin-Tonic werden 😉 ) in meiner Hand. Das habe ich schon so unglaublich lange nicht mehr geschafft! Dabei lese ich eigentlich so gerne. Aber die liebe Zeit, ihr wisst schon. Mal sehen, wie viele Bücher es am Ende des Jahres dann wirklich werden 😉

5.  Meine Ziele realistischer setzen und verfolgen

Auch wenn ich meine To-Do Listen sehr mag, gibt es kaum einen Tag, an dem ich behaupten kann, alles abgearbeitet zu haben, was ich mir für den Tag so  aufgeschrieben habe. Zu oft kommt einfach das normale Leben dazwischen und die Tatsache, dass ich für meine To-Do Listen mindesten zu zweit sein müsste, jeder 8 Arme bräuchte und 48 anstatt der 24 Stunden pro Tag. Kurzum: Ich schreibe einfach zu viel auf, das ist oft einfach nicht machbar. Also gehe ich am Abend ins Bett und bin unzufrieden,  weil ich wieder nicht alles geschafft habe. Ein Teufelskreis. Aber damit ist jetzt Schluss! Ich will immer noch einiges schaffen, aber ohne genervt und gestresst am Abend ins Bett zu gehen.  Dafür müssen meine Ziele realistischer werden, gerade was den Zeitfaktor anbelangt und ich sollte ab und an aus meinem Perfektionistenanzug ( was für ein Wort 😉 ) aussteigen. Ja, ich bin ein kleiner Perfektionist. Und nerve mich damit am meisten. Also raus aus dem Anzug und rein in die Schlabberhose, so lässt es sich nämlich auch gut und vor allen Dingen entspannter leben! ( Und ich habe einige Schlabberhosen 😉 )

So, jetzt wisst ihr alle Bescheid. Das sind die 5 Dinge, die ich im nächsten Jahr für mich tun möchte!

Erzählt mir doch mal, was so eure Träume und Vorstellungen von 2018 sind? Was wollt ihr nur für euch tun?

Viele liebe Bloggerkollegen haben auch aus dem Nähkästchen geplaudert, vielleicht mögt ihr da ja auch mal vorbeigucken? Gestern hat busymama erzählt, was sie sich für 2018 vorgenommen hat und morgen ist dann die liebe Anne von x-mal anders sein dran!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

“Ich dachte, ich muss sterben”- weil Krebs ein A….loch ist

Ich habe nun einige Anläufe gebraucht, um das aufschreiben zu können, was in meinem Kopf vorgeht. Um die richtigen Worte zu finden. Krebs ist ein schwieriges Thema und schwere Kost, dennoch möchte ich euch diese Geschichte erzählen. Falls euch das Thema zu viel ist, dann kann ich das natürlich auch verstehen! Aber Krebs geht die meisten von uns in irgendeiner Form an. Sei es man ist selbst betroffen, hat betroffene Angehörige oder Freunde, die diesen Kampf kämpfen müssen oder mussten. Nicht alle gewinnen diesen Kampf und deswegen freue ich mich sehr, das diese Geschichte hier ein Happy-End hat!

Ich möchte euch nämlich die Geschichte von einer jungen Frau erzählen, die mich mit ihren Worten und Erfahrungen sehr berührt hat. Die mich, obwohl wir uns eigentlich nicht sehr gut kennen, zum weinen gebracht hat und die mich inspiriert hat, ihr Geschichte mit euch zu teilen. Denn das was sie erlebt hat, gehört aufgeschrieben und festgehalten. Ich erzähle euch heute von Leslie.

Ich weiß nicht, ob ihr an das Schicksal oder an Fügung glaubt, aber ich glaube, dass das was Leslie passiert ist kein Zufall war, denn ohne diesen wichtigen Moment würde es Leslie heute vielleicht nicht mehr geben.

Aber bevor ich euch von Leslie und ihrer Geschichte erzähle, möchte ich euch kurz erklären woher wir uns kennen.

Leslie kam im Jahr 2015 mit ihrem Freund Mark nach Berlin. Mark spielte zu dieser Zeit bei den Eisbären Berlin, genau wie mein Mann, und so lernten wir uns kennen. Allerdings kann ich nicht sagen, dass wir besonders intensiven Kontakt hatten. Sie war eine Spielerfrau und ich auch, abgesehen von den Spielen oder der Weihnachtsfeier sahen wir uns eigentlich nicht. Sie verließen Berlin wieder nach dieser Saison und kehrten erst im September 2017 zurück nach Berlin.

Als ich Leslie wieder sah, muss ich ehrlich gestehen, habe ich sie zunächst nicht erkannt. Wir drückten uns kurz und ihr herzliche Ausstrahlung war sofort spürbar. Ich hatte ein gutes Gefühl, irgendwie blieb mir diese Begegnung in Erinnerung und beschäftigte mich die nächsten Tage. Ich sagte ihr, dass ich sie erst gar nicht erkannt hatte, weil ihre Haare jetzt so kurz und blond sind, früher waren sie lang und braun. Ein Satz, für den ich mich später bei ihr entschuldigte.

Denn da hatte ich noch keine Ahnung, was sie in der Zwischenzeit durchgemacht hatte und dass ihre kurzen Haare dem Krebs und der Chemotherapie geschuldet waren.

Ich erfuhr es eigentlich zufällig und sofort hatte ich ein schlechtes Gewissen sie nach ihren kurzen Haaren gefragt zu haben. Wie oft hatte sie diese Frage wohl schon hören müssen?

Als ich ihre Geschichte hörte und las, hatte ich sofort Tränen in den Augen. Gefühlt war kaum Zeit zwischen unserer letzten Begegnung und jetzt vergangen und doch hatte sie in dieser Zeit eine der wohl schlimmsten Erkrankungen bekämpfen und besiegen müssen.

Leslies Hund sprang ihr damals beim spielen gegen die Brust, sie fühlte einen heftigen Schmerz und dann diesen Knoten in ihrer Brust. Der Gang zum Arzt bestätigte den Verdacht: Brustkrebs und das mit gerade 28 Jahren. Ein sehr aggressiver Tumor, der sich in ihrer Brust ausbreitete. Als sie dachte, ihr Leben wäre vorbei, besorgte ihr Freund einen Ring, und hielt um ihre Hand an. Als sie mir das erzählte, begann ich das erste Mal zu weinen, was für ein Liebesbeweis in so einer Ausnahmesituation!

 

Sie begann eine Chemotherapie, verlor dadurch ihr Haare, aber nicht ihren Lebensmut.

Nach erfolgreicher Chemo konnte der Tumor operativ entfernt werden.  Die ersten Haare, die wieder wuchsen, wurden mit Freunden in Florida gefeiert.

Mittlerweile sieht Leslie ihren Arzt alle 6 Monate zu Kontrolluntersuchungen. Es gibt eine 5% Chance, dass der Krebs zurückkehrt.

Und der Krebs hat Leslie verändert, sie sagt, sie wäre ihm auch dankbar. Dankbar dafür, dass er ihr ermöglicht hat zu erkennen, was wirklich wichtig im Leben ist. Zu spüren wie stark man sein kann, wieviel Kraft in einem steckt, wenn man um sein Leben kämpfen muss. Er hat ihr dabei geholfen eine neue Perspektive einzunehmen, viel positiver durchs Leben zu gehen, denn das Leben ist so kostbar. Gesundheit ist so kostbar! Und Leslie strahlt das unglaublich aus, vielleicht war es das, was ich spürte, als wir uns umarmten.

Ihr Schicksal und ihre Geschichte haben mich berührt und nicht nur deswegen war es mir wichtig mitzuhelfen, als im Oktober während eines Eishockeyspiels Spenden gesammelt wurden, mit denen vier verschiedenen Organisationen in Berlin unterstützt wurden, die sich nicht nur um Betroffene, sondern auch um deren Familien kümmern.

Diese Aktion, Pink in the Rink, hat damals Stefan Ustorf ins Leben gerufen, dessen Frau Jodi auch an Brustkrebs erkrankt war.

Mir hat es wahnsinnigen Spaß gemacht zu helfen, ich konnte tolle Gespräche führen und bin mir sicher, dass  auch im kommenden Jahr zu einem ” Pink in the Rink”- Spiel wieder viel Geld und Aufmerksamkeit zusammenkommen, um den Kampf gegen Krebs weiter unterstützen zu können. Spielerfrau ist manchmal eben doch ein sehr erfüllender Status 😉

Pink in the Rink

Falls ihr euch die Organisationen angucken wollt, die in diesem Jahr unterstützt wurden, verlinke ich sie euch gerne unten.

Passt auf euch und eure Lieben auf, achtet auf euch, geht zum Arzt, nutzt alle Möglichkeiten der Krebsvorsorge aus und bleibt positiv. Krebs ist ein Arschloch, vergesst nie, dass man ihn besiegen kann!

Alles Liebe

Eure Anita

 

Leben nach Krebs e.V.

Berliner Krebsgesellschaft e.V.

Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

Home Care Berlin e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur wir zwei

// Nur wir zwei // – wertvolle Momente mit nur einem Kind

Als Mama von mehreren Kindern gibt es immer wieder Situationen und Momente, in denen man sich teilen müsste, um beiden Kindern gleichzeitig gerecht werden zu können. Ich glaube, jede Mama, die mehr als nur ein Kind hat, weiß bestimmt wovon ich rede.

Als unsere zweite Tochter damals geboren wurde, hatte ich lange das Gefühl meiner großen Tochter nicht mehr gerecht werden zu können. Neben dem neuen Baby mussten wir in einen neuen Alltag finden, hatten gerade ein Haus gebaut und eine unendlich lang scheinende Liste mit Dingen, die zu erledigen waren.

Und eigentlich immer dann, wenn ich mit der großen spielen und mich ganz auf sie konzentrieren wollte, hatte Kind Nummer zwei Hunger oder wollte unbedingt zu mir auf den Arm. Oder sie weinte einfach und die Ruhe und Zweisamkeit war dahin.

Es hat eine Weile gebraucht, um uns als Familie wieder neu zu finden, einen gemeinsamen Weg zu gehen mit Bedürfnissen von vier Menschen, denen es galt gerecht zu werden.

Auch wenn der Altersunterschied meiner Töchter nur drei Jahre beträgt, so haben beide doch oftmals völlig unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche an mich. Und auch heute schaffe ich es nicht immer beiden immer gleich gerecht zu werden.

Ich glaube, dass das auch nicht immer so sein muss, aber ich glaube, dass es wichtig ist, manchmal diesen kleinen Schritt zurück zu gehen, um zu gucken wo man steht.

Genau zu beobachten, in sich und das Kind hineinzuhören.

Und dann sich einfach mal diese Momente zu nehmen. Für ein Eis zu zweit, für einen Spaziergang um den See oder eine Schaukelpartie auf dem Spielplatz. In trauter Zweisamkeit. Für ein Gespräch ganz allein oder auch einen Ausflug, bei der man die ungeteilte Aufmerksamkeit zelebrieren kann. Sie wirft wie eine bunte Tüte Konfetti.

Denn diese Momente sind so wertvoll und so innig. Voller Liebe. Nur für uns zwei.

Ich glaube, dass wir diese Momente manchmal einfach brauchen. So wie in diesen Ferien.

Wo wir einfach nur zu zweit einen Ausflug ins Kindermuseum gemacht haben, fast den ganzen Tag dort verbracht haben und uns nur aufeinander konzentriert haben. Mit einer großen Kugel Eis zum Abschluss und einem Brief auf meinem Schreibtisch am Abend auf dem stand: Danke für den tollen Tag Mami.

Das sind Momente, die bleiben im Herzen. Oder was meint ihr? Wie regelt ihr die Zeit mit euren Kindern?

Alles Liebe

Eure Anita