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Wenn Kinder krank sind

Wenn Kinder krank sind: Über Druck und Dinge, die jetzt wirklich wichtig sind

Wie einige von euch mitbekommen haben, waren die Kinder in der letzten Woche ziemlich krank. Es begann mit einem Ausflug zum Möbelschweden, wo die Kinder ca. eine Stunde im dortigen Spieleparadies verbrachten, währenddessen ich durch die Möbelausstellung zog.

Am nächsten Morgen lag meine große Tochter dann völlig erschöpft auf der Couch, musste sich übergeben und hatte kurz darauf sehr hohes Fieber.

Der Spuk hielt fast eine Woche an und natürlich steckte sich auch die kleine Maus an und hatte 2 Tage später die gleichen Symptome.

Also ab zum Kinderarzt und ewig im Wartezimmer sitzen. Wieder Zuhause angekommen wollen Wäscheberge bewältigt werden, Kinder gepflegt und Essen gekocht werden. Das übliche Chaos, wenn Kinder krank sind. Ich glaube, viele von euch wissen, was ich damit meine.

Man kommt in dieser Zeit nicht wirklich zu viel, an einen normalen Alltag ist kaum zu denken.

Glücklicherweise arbeite ich von Zuhause aus, bin also recht flexibel, was meine Arbeitszeiten anbelangt. Das was ich am Tag nicht schaffe, erledige ich dann am Abend, wenn die Kinder schlafen.

Was machen aber Eltern, die normal zur Arbeit fahren müssen? Sie müssen auf die unglaublich vielen (Achtung Ironie) Krankentage zurückgreifen, die man als Arbeitnehmer mit Kindern hat. Es sei denn, die Kinder sind mit beim Partner privat versichert und man selbst hat eine gesetzliche Krankenversicherung. Dann hat man nämlich gar keine Krankentage für die Kinder, sondern muss unbezahlten Urlaub nehmen. Auch eine dieser wunderbaren Regelungen, die bis ins kleinste Detail durchdacht sind.

Die Konsequenzen sind leider oftmals die, dass Kinder viel zu früh wieder in Kindergarten und Schule gebracht werden und die Seuche sich dann schön weiter ausbreiten kann. I love it.

Gerade in den Wintermonaten leuchten die bunten Schilder mit den ganzen Infektionserkrankungen im Kindergarten und der Schule besonders hell.

Wir haben also die ganze letzte Woche im Bett verbracht, haben gekuschelt und die Kinder haben sich auskuriert. Und das braucht nunmal Zeit und Ruhe und lässt nicht wirklich Zeit für viele andere Dinge.

Wer mir auf Instagram folgt, der hat vielleicht mitbekommen, dass ich in dieser Zeit dort auch nicht sehr aktiv war. Das hatte zur Folge, dass mir mittlerweile fast 50 (!!) Leute entfolgt sind. Danke dafür. Aber wer kein Verständnis hat, dass ich nicht sehr aktiv sein kann und will in den sozialen Netzwerken, wenn die Kinder krank sind, der darf auch gerne wegbleiben.

Was Kinder und Eltern in dieser Zeit überhaupt nicht gebrauchen können, sind Außenstehende und Arbeitgeber, die kein Verständnis haben und genervt sind von immer wieder krank werdenden Kindern und Eltern, die dann auf der Arbeit fehlen und sich genötigt fühlen, ihre Kinder so früh wie nur möglich wieder in die Schule oder den Kindergarten zu bringen.

Was wir Eltern brauchen sind Unterstützung, Verständnis, Zeit und Ruhe, um unsere Kinder gesund pflegen zu können. Das gehört nunmal dazu und diese Zeit in der die Kinder klein sind und uns brauchen geht schließlich auch vorüber. Schneller, als viele immer meinen.

Wenn Kinder krank sind

Also lasst euch nicht verunsichern, auch wenn immer viele meinen es sei alles nur eine Frage der Organisation. Wenn Kinder krank, kann man nicht viel organisieren. In dieser Zeit brauchen Kinder unsere Nähe, unsere Zuwendung und unseren Zuspruch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und wer das nicht versteht, kann bitte mal gepflegt dort bleiben, wo der Pfeffer wächst, wenn ihr versteht was ich meine 😉

 

In diesem Sinne, kommt gut durch die kalten Tage!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

1000 Fragen an mich selbst- wer bin ich eigentlich? #1

Ursprünglich wollte ich 10 Fakten über mich auf den Blog stellen und damit eine kleine “Kennenlernrunde” starten, ein *Hallo* an alle schicken, die sich manchmal fragen, wer da eigentlich so schreibt. Die liebe Johanna von pink-e-pank.de  hat nun aber dazu aufgerufen, sich selbst ein paar Fragen zu stellen und zu beantworten ( genau genommen sind es insgesamt 1000, wir fangen aber mit 20 an 😉 ) und da mache ich doch gerne mit. Ich finde diese Idee nämlich ganz toll, danke liebe Johanna!

Wer bin ich ?

Denn da ist wirklich was dran: Man verändert sich, seine Denkweise, sein Verhalten und seine Ansichten als Mutter schon, oder? Im Leben generell würde ich sagen.

Man setzt andere Prioritäten, es gelten andere Maßstäbe als noch zuvor. In dem Leben ohne Kinder.

Die Mama von zwei Kindern zu sein ist die eine Seite von mir, aber wer bin ich eigentlich sonst noch? Ich freue mich schon sehr darauf nicht nur euch, sondern auch mir diese Fragen zu beantworten und damit auch ein bißchen mehr über mich selbst zu erfahren.

Los geht es also mit den ersten 20 Fragen:

1000 Fragen an mich selbst
  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Ich bin gestern zum ersten Mal mit dem Roller meiner Tochter gefahren. Den Berg hoch und verfolgt von meinen Kindern, das war echt witzig.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Da gibt es ein zwei Menschen für mich: Neben meinem Mann ist das meine liebste Freundin Vici, mit der ich mich auch ohne Worte verstehe. Mit diesen beiden Lieblingsmenschen kann ich auch wunderbar schweigen, ohne dass es sich unangenehm anfühlt. Wisst ihr was ich meine?
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Ich denke zu oft über was “was wäre wenn…” nach, ich male mir dann Situationen aus und verstricke mich in Gefühlen zu diesen Situationen, die es so ja gar nicht gibt. Schwierig und überflüssig. Denn meist kommt es doch ganz anders. Also versuche ich mehr im jetzt und hier zu sein und ganz bewusst das zu erleben, was JETZT passiert.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Das kommt immer darauf an, wie gut der Witz erzählt wird. Generell mag ich Situationskomik, was ich absolut nicht mehr hören kann sind diese furchtbar lustigen Witze über Blondinen und Frauen. Haha. Nicht.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?  Es gab mal eine Zeit, da habe ich mich lieber zurückgezogen, wenn ich geweint habe. Weinen wird oft als Zeichen von Schwäche gedeutet und ich wollte nicht schwach wirken, mich nicht schwach fühlen. Mittlerweile weiß ich, dass das Quatsch ist und das leider immer noch zu viele Menschen so denken. Wenn ich weinen muss, dann weine ich. Ganz egal, wer da um mich herum ist.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? In der Schulzeit oft aus den Resten, die übrig bleiben, wenn ich die Brotdose für die Kinder vorbereite plus Saft und etwas Joghurt. Am Wochenende sind es oft frische Brötchen mit einem leckern Käse. Kaffee mag ich übrigens überhaupt nicht.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Mann, bevor er gerade das Haus verlassen hat.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Diese Frage finde ich echt schwierig. Was ich auf jeden Fall  genau so mache wie sie: Meine Kinder kommen nicht ohne Frühstück aus dem Haus.
  9. Was machst du morgens als erstes? Den Wecker ausstellen und ihn versuchen nicht gegen die Wand zu werfen, weil er mich schon wieder viel zu früh geweckt hat.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ich behaupte jetzt mal ja. Ich lese meinen Kindern schon vor, seit sie ein paar Wochen alt sind und bis jetzt haben sie sich noch nie beschwert. Oft passe ich meine Stimme den unterschiedlichen Figuren im Buch an, das finden sie sehr lustig.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Daran kann ich mich nicht wirklich mehr erinnern. Ich weiß auch nicht mehr warum ich aufgehört habe an den Weihnachtsmann zu glauben. Allerdings glauben meine beiden Töchter noch an den Weihnachtsmann und ich hoffe es hält noch eine Weile an!
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ein (Ferien)-haus am Meer.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne etwas selbstsicherer.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ich gucke gerade “Designated Survivor” auf Netflix und finde die Sendung wirklich Klasse. Wenn der echte Präsident der USA auch so wäre wie der in der Serie, wäre die Welt um einiges besser.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Das war im Juli 2017, da waren wir in Canada´s Wonderland in Toronto. Ein toller Freizeitpark für die ganze Familie.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Ich würde sagen alt und dabei glücklich und zufrieden. Ein genaues Alter habe ich dafür nicht.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An den vergangenen Urlaub in Kanada. Dieser Urlaub war so schön, wir haben tolle Seiten von Kanada kennengelernt und waren mit lieben Freunden zusammen, die wir jetzt wieder furchtbar vermissen. Es war einfach eine perfekte Zeit und hat sich unfassbar gut angefühlt.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Wie wenn dir der Boden unter den Füßen weggerissen wird, nur schlimmer. Glücklicherweise hatte ich schon eine ganze Weile keinen Liebeskummer mehr.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ich finde meinen Namen eigentlich ganz gut und die Geschichte dazu auch. Ich heiße nämlich so, weil meine Mutter während der Schwangerschaft einen Roman gelesen hat, indem die Hauptrolle auch so hieß und die Heldin der Geschichte war. Und weil ihre Lieblingstante so hieß.  Dass da irgendwann mal jemand ein Lied mit meinem Namen schreiben würde, dass dann auf jeder Apres Ski Party läuft, konnte da ja noch niemand wissen. 😉
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich zweifle oft ,wenn große Entscheidungen anstehen, gerade was meine Kinder anbelangt. Da bin ich oft unsicher und hin und hergerissen.

 

Hat euch dieser erste kleine Einblick gefallen? Mit den nächsten 20 Fragen geht es wahrscheinlich Ende dieser Woche weiter, ich hänge nämlich wieder etwas hinterher 😉

Falls ihr diesen Artikel interessant findet und noch mehr davon wollt, dann lasst mir doch gerne ein Kommentar dazu da, ich würde mich sehr freuen!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

Silvester mit Kindern DIY

Silvester mit Kindern feiern: DIY + viele tolle Tipps!

Bevor dieses ereignisreiche Jahr endet, möchte ich euch noch schnell ein paar ganz einfache DIY- Ideen und Tipps für ein Silvester mit Kindern auf den Weg geben!

Wir feiern auch in diesem Jahr wieder zusammen mit unseren Kindern und freuen uns schon auf unsere kleine, aber feine Silvesterparty. Und damit auch die Kinder ihren Spaß haben, bereite ich in diesem Jahr wieder ein paar Kleinigkeiten vor, um ihnen das Warten auf Mitternacht etwas zu verkürzen.

Das sind ganz einfache DIY- Ideen, die ihr auch super schnell umsetzen könnt und die auch nur ein paar Cent kosten.

Da meine Kinder mich an Silvester gefühlt alle 5 Minuten fragen, wann denn endlich Mitternacht ist und das große Feuerwerk kommt, habe ich ein paar Konfettitüten vorbereitet, die immer die jeweils noch übrig bleibenden Stunden zeigen. Wir werden damit gegen 18:00 Uhr beginnen und dann zu jeder vollen Stunde eine Konfettitüte platzen lassen. Um 18:00 Uhr starten wir also mit der Konfettitüte mit der Nummer sechs und zählen dann runter bis Mitternacht.

Für die Konfettitüten braucht ihr folgende Materialien:

Silvester mit Kindern DIY

Butterbrottüten, Konfetti, eine Schnur, eine Schere, die entsprechenden Zahlen und einen Klebestift oder einen Klebestempel.

Zunächst bringt ihr die passende Zahl recht weit unten auf der Tüte an und befüllt die Tüte mit dem Konfetti eurer Wahl. Ich habe ein paar Glitzersterne benutzt, sowie normales Konfetti aus der Tüte.

Silvester mit Kindern DIY

Silvester mit Kindern DIY

Silvester mit Kindern DIY

Danach bindet ihr die Tüte oben mit einer Schnur locker zusammen, pustet etwas Luft hinein und bindet sie dann fest zu. Schon ist eure Konfettitüte bereit und das Silvester mit Kindern kann starten.

Um die Kinder während des Abends noch etwas zu überraschen, bereite ich Silvesterwundertüten vor.

Dafür benutze ich auch wieder die Butterbrottüten, bestemple sie und befülle sie mit allerlei Kleinigkeiten, die die Kinder am Silvesterabend gut gebrauchen können.

Dazu gehört zum Beispiel ein großer und dicker Leuchtstab, Knallerbsen und Wunderkerzen. Außerdem noch ein kleines Schminkset und ein paar Glitzeraufkleber.

Damit sind die Kinder für den Silvesterabend erstmal ganz gut versorgt und dem Spaß steht nix mehr im Weg.

Um ein Silvester mit Kindern schön zu gestalten, habe ich außerdem noch ein paar tolle Tipps, die ich nach einigen Silvesterfeiern mit meinen Kindern so gesammelt habe:

  1. Überlegt euch gemeinsam, was ihr essen wollt. Bei uns gibt es ganz klassisch Raclette, wir überlegen uns gemeinsam, was jeder so essen mag und kaufen es dann zusammen ein.  Allerdings mögen meine Kinder auch Raclette. Für wen das nichts ist, der kann vielleicht ein kleines Buffet zusammenstellen, da findet dann bestimmt jeder sein richtiges Essen.
  2. Plant den Tag und Abend nicht zu straff. Das mit dem Planen und Kindern ist ja sowieso schon so eine Sache für sich, aber falls ihr den Abend planen wollt, dann lasst euch nicht stressen. Nicht jedes Spiel muss gespielt werden und nicht alle Punkte müssen abgearbeitet werden. Hauptsache ihr habt Spaß zusammen, das ist das Wichtigste!
  3. Überlegt euch, ob ihr Ohrenschützer für eure Kinder braucht. Meine Kinder sind mittlerweile in einem Alter, in dem sie den Lärm zu Silvester ganz gut aushalten können, allerdings habe ich trotzdem noch ein Paar Ohrenschützer hier, denn gerade um Mitternacht wird es dann doch sehr laut und ich will unbedingt vermeiden, dass sie Angst bekommen, weil es ihnen zu laut ist.
  4. Falls ihr kleinere Kinder habt, dann knallt ruhig schon am Nachmittag, wenn es dunkel wird. Da ist noch nicht so viel los, der Qualm und die Lautstärke halten sich in Grenzen und das kleine Feuerwerk sieht auch um diese Uhrzeit schon toll aus!
  5. Überlegt euch vorab ein paar Spielideen, um die Kinder gut zu unterhalten. Vielleicht habt ihr ja ein Lieblingsspiel, das ihr gemeinsam spielen könnt? Oder ihr malt bzw. pustet mit den Kindern gemeinsam ein Silvesterbild mit bunten Raketen am Himmel. Dafür verteilt ihr einfach etwas bunte Farbe mittig auf einem Blatt Papier und pustet sie mit einem Strohhalm über das Bild, dabei entstehen ganz tolle Effekte.

Silvester mit Kindern DIY

 

Was ihr an an diesem Abend aber auch macht, ein Silvester mit Kindern kann total entspannt und schön sein, wenn die Bedürfnisse aller berücksichtigt werden. Ich wünsche euch allen einen tollen, bunten, entspannten und spaßigen Silvesterabend!  Falls ihr noch ein paar schnelle und einfache DIY Knallbonbons sucht, dann hab ich *HIER* was für euch 😉

Kommt gut ins neue Jahr ihr Lieben!!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

5 Dinge nur für mich in 2018

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende, in nicht einmal mehr drei Wochen befinden wir uns schon im nächsten Jahr und ich kann gar nicht glauben, wie schnell dieses Jahr doch vergangen ist. Zeit also, um Vorsätze für das neue Jahr zu fassen, sich einzustimmen und sich frei zu machen, von Gewohnheiten und Dingen, die einem in diesem Jahr nicht gut getan haben.

Die liebe Janina von filea.de hat dazu aufgerufen, sich 5 Dinge zu überlegen, die man nur für sich im kommenden Jahr machen möchte. Gerne mache ich bei diesem ganz besonderen Adventskalender mit und freue mich, damit heute Türchen Nr. 15 öffnen zu dürfen und euch erzählen zu dürfen, was ich mir für das kommende Jahr vorgenommen habe!

Denn sein wir doch mal ganz ehrlich: Viele der Dinge, die man tut, tut man für seine Kinder, für seine Familie für Freunde und ganz am Ende erst kommen die Dinge, die man für sich tut. So geht es mir zumindest. Und versteht mich bitte nicht falsch: Ich mache das alles auch sehr gerne, aber dennoch habe ich mir vorgenommen ab und an auch etwas mehr an mich zu denken. Denn nur wenn es mir gut geht, kann ich auch gut zu anderen sein. Ein Fakt, den man gerade als Mama gerne mal vernachlässigt. Und damit möchte ich euch gleich den 1. Punkt der Dinge vorstellen, die ich 2018 nur für mich machen möchte

  1. Öfter mal NEIN sagen ( und JA zu mir )

Und das meine ich ganz positiv, allerdings positiv für mich, denn ich gehöre wirklich zu den Menschen, die schwer Nein sagen können. Gilt es noch schnell etwas zu erledigen, wofür andere keine Zeit haben, muss noch irgendwo ausgeholfen werden oder schnell ein Kuchen her für den nächsten Tag, dann bin oft ich diejenige, die sich darum kümmert. Ich kann einfach schlecht nein sagen und verschiebe dann oft die Dinge, die ich eigentlich für mich machen wollte, um anderen zu helfen. Ich helfe einfach zu gerne und freue mich dann, wenn sich andere darüber freuen. Wisst ihr was ich meine?

An sich ist das sicherlich keine schlechte Eigenschaft und ich helfe absolut gerne aus, aber manchmal wird es auch einfach zu viel. Zu viel für meinen Kopf und zu viel für die Zeit, die am Tag übrig bleibt.  Die ich dann irgendwo einsparen muss und das dann natürlich bei mir mache, dieses Phänomen kennen bestimmt viele von euch, oder?

2.  Mehr Zeit zu zweit verbringen

Auch wenn ich es liebe Mama zu sein und gerne viel Zeit mit der Familie verbringe, so gerne bin ich aber auch  zu zweit mit Andre und lasse die Mama einige Stunden in den Hintergrund rücken. Das muss und darf auch mal sein und tut einfach gut. Der Seele, der Liebe und meinem ich, denn auch ich bin nicht nur Mama, sondern auch eine Ehefrau, die gerne Zeit mit ihrem Ehemann verbringt. Also nehme ich mir fest vor, dafür im kommenden Jahr mehr Zeit frei zu schaufeln.

3.  Achtsamer mit mir umzugehen 

Achtsam bedeutet dabei für mich, öfter mal in mich hinein zu hören. Zu überlegen, ob mir das gut tut oder nicht, ob ich etwas ändern muss, oder ob ich mich damit gerade wohl fühle. Und daraus Schlüsse für mich, meinen Lebensstil und meine Familie zu ziehen.

4.  Wieder mehr Bücher zu lesen 

Ich will nicht gleich übertreiben, denn jeden Monat ein Buch zu lesen schaffe ich sowieso nicht, aber ich habe mir fest vorgenommen, dass es in diesem Jahr mindestens 4 Bücher sein sollen. Und damit meine ich nicht 20 Seiten zu lesen und den Rest dann nicht mehr zu schaffen, sondern wirklich das komplette Buch zu lesen. In Ruhe, mit einer Tasse Tee ( schwankt je nach Tageszeit, könnte auch ein Glas Wein oder ein Gin-Tonic werden 😉 ) in meiner Hand. Das habe ich schon so unglaublich lange nicht mehr geschafft! Dabei lese ich eigentlich so gerne. Aber die liebe Zeit, ihr wisst schon. Mal sehen, wie viele Bücher es am Ende des Jahres dann wirklich werden 😉

5.  Meine Ziele realistischer setzen und verfolgen

Auch wenn ich meine To-Do Listen sehr mag, gibt es kaum einen Tag, an dem ich behaupten kann, alles abgearbeitet zu haben, was ich mir für den Tag so  aufgeschrieben habe. Zu oft kommt einfach das normale Leben dazwischen und die Tatsache, dass ich für meine To-Do Listen mindesten zu zweit sein müsste, jeder 8 Arme bräuchte und 48 anstatt der 24 Stunden pro Tag. Kurzum: Ich schreibe einfach zu viel auf, das ist oft einfach nicht machbar. Also gehe ich am Abend ins Bett und bin unzufrieden,  weil ich wieder nicht alles geschafft habe. Ein Teufelskreis. Aber damit ist jetzt Schluss! Ich will immer noch einiges schaffen, aber ohne genervt und gestresst am Abend ins Bett zu gehen.  Dafür müssen meine Ziele realistischer werden, gerade was den Zeitfaktor anbelangt und ich sollte ab und an aus meinem Perfektionistenanzug ( was für ein Wort 😉 ) aussteigen. Ja, ich bin ein kleiner Perfektionist. Und nerve mich damit am meisten. Also raus aus dem Anzug und rein in die Schlabberhose, so lässt es sich nämlich auch gut und vor allen Dingen entspannter leben! ( Und ich habe einige Schlabberhosen 😉 )

So, jetzt wisst ihr alle Bescheid. Das sind die 5 Dinge, die ich im nächsten Jahr für mich tun möchte!

Erzählt mir doch mal, was so eure Träume und Vorstellungen von 2018 sind? Was wollt ihr nur für euch tun?

Viele liebe Bloggerkollegen haben auch aus dem Nähkästchen geplaudert, vielleicht mögt ihr da ja auch mal vorbeigucken? Gestern hat busymama erzählt, was sie sich für 2018 vorgenommen hat und morgen ist dann die liebe Anne von x-mal anders sein dran!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

Kleine Prints 2. Adventskiste

2. Adventskiste *Verlosung* am Adventswochenende 8.12.17-10.12.17

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Gemeinsam mit Kleine Prints darf ich euch heute den Gewinn der 2. Adventskiste vorstellen. Ich hoffe, ihr freut euch darüber!

Wie sicherlich viele von euch, habe auch ich eine ganze Menge Fotos, die ich jedes Jahr von den Kindern mache. Da sammeln sich mittlerweile schon über 11.000 Fotos auf meinem Handy, manchmal weiß ich gar nicht mehr wohin mit den ganzen Schnappschüssen. Einmal im Jahr, so kurz vor Weihnachten, nehme ich mir dann Zeit und stelle die schönsten Bilder der Kinder zusammen, um sie in einem Fotobuch gebündelt, den Kindern zu Weihnachten zu schenken.

Dabei gehe ich das ganze Jahr noch einmal in Bildern durch und erinnere mich an viele schöne Momente und Erlebnisse zurück, an Urlaube, Feste oder Ausflüge, die wir in diesem Jahr gemeinsam erlebt haben. Das ist wirklich schön und es wird einem so richtig bewusst, was man doch für tolle Dinge in diesem Jahr unternommen hat.

Und da die Kinder es sowieso lieben Fotos anzuschauen, bekommen sie seit dem letzten Jahr ein Fotobuch von “Kleine Prints” zu Weihnachten geschenkt. Das besondere an den Fotobüchern von Kleine Prints ist, dass sie super stabil sind, abgerundete Seiten haben und damit nicht so schnell reißen oder kaputt gehen, wie normale Fotoalben oder Fotobücher. Man kann den Fotos außerdem optional noch einen kleinen Text hinzufügen und sie damit beschreiben oder beschriften.

 

Kleine Prints bietet neben dem Fotobuch für Kinder auch ein Fotobuch für Babys an, sowie Fotomemos, Postkarten und jetzt ganz neu einen Familienkalender.

Den habe ich mir für das nächste Jahr auch gleich bestellt und individuell mit einigen Fotos von uns gestaltet!

Falls ihr also auch gerne eure Erlebnisse auf Fotos festhaltet, dann schaut unbedingt mal bei Kleine Prints vorbei, da gibt es allerlei Möglichkeiten eure Fotos in tollen Fotobüchern, Memos oder im neuen Familienkalender zu verarbeiten. So kurz vor Weihnachten lohnt sich das außerdem auch als individuelle Geschenkidee für zum Beispiel die Großeltern oder Freunde!

In der 2. Adventskiste könnt ihr an diesem Wochenende  außerdem einen Gutschein für ein von euch individuell gestaltetes Fotobuch gewinnen!

Wenn ihr nach dem Wochenende dann online gleich euer Fotobuch erstellt, kommt es auch bestimmt noch vor Weihnachten an!

Ich wünsche euch viel Freude mit diesem tollen Gewinn und hoffe ihr könnt euch an einem schönen und individuellen Fotobuch erfreuen!

Kleine Prints 2. Adventskiste

 

Um diesen Gutschein von Kleine Prints zu gewinnen, müsst ihr hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen und mir folgende Frage beantworten:

Was war in diesem Jahr euer schönster Fotomoment? Alle weiteren Teilnahmebedingungen findet ihr *HIER*

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare!

Alles Liebe und ein schönes 2. Adventswochenende

Eure Anita

 

 

Lingumi

Spielerisch Englisch lernen mit Club Lingumi

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Wie sicherlich viele von euch mitbekommen haben, waren wir in diesem Sommer in Kanada und haben dort Freunde besucht. Das war eine so intensive und schöne Zeit und die Kinder haben wahnsinnig viele Eindrücke aufgenommen und auch sprachlich viel mitgenommen. Man glaubt gar nicht, wie schnell das geht, dass Kinder anfangen englische Wörter nachzusprechen und wieviel schneller sie die Sprache beginnen zu verstehen. Ich hatte wirklich den Eindruck, dass nicht mehr viel gefehlt hätte, und sie hätten richtig angefangen sich auf Englisch zu unterhalten. 🙂

Als wir dann wieder zurück waren, wollten die Kinder gerne weiter Englisch lernen, auch um ihren Freunden Briefe nach Kanada schicken zu können, und so kam die Anfrage von Lingumi, ihre Club Lingumi App und die dazugehörigen Lingumi Play Würfeln zu testen, genau richtig. Wir haben dafür das Starterpaket von Lingumi zugeschickt bekommen mit folgendem Inhalt:

Das Lingumi Starterpaket beinhaltet 4 Schaumstoffwürfel, ein Fortschrittsposter und die dazugehörigen Sticker, sowie eine Halterung für das Handy oder Tablet.

Die Lingumi Club App ist schnell im Google Play Store oder Apple Store runtergelassen und nachdem man sich registriert hat, kann das Spielvergnügen auch schon beginnen.

Was genau ist Club Lingumi?

Club Lingumi ist eine App, die Kindern im Alter von 2-6 Jahren spielerisch die englische Sprache näher bringt, denn genau in dieser Zeitspanne sind Kinder besonders aufnahmefähig für das Erlernen einer weiteren Sprache.

Dabei ist die App in Lerneinheiten aufgeteilt, die pro Tag zeitlich limitiert sind, so dass die Kinder nicht zu viel Zeit vor dem Tablet oder Handy verbringen. Ein Punkt, der mir sehr wichtig ist! Pro Lerneinheit verbringen die Kinder zunächst ca. 10-15 Minuten damit, den kleinen Charakteren ( Boo, Hush, Yum und Peek) verschiedene Lebensmittel wie Milch, Brot oder Kekse zu reichen, ihnen dabei zu helfen sich anzuziehen oder Tiere und Farben vorgestellt zu bekommen.

Dabei lernen sie spielerisch täglich viele neue Begriffe und können gemeinsam mit den Eltern beim Spielen mit der App die neuen Kenntnisse vertiefen.

Meine beiden Mädels sind ganz begeistert von Lingumi und freuen sich immer sehr neue englische Begriffe zu lernen und mit den Würfeln die App zu spielen.

Mit den dazugehörigen Schaumstoffwürfeln kann nämlich nicht nur so wunderbar gespielt werden, sie können auch für das Spielen der App benutzt werden.

Neben der App gibt es außerdem noch zahlreiche Möglichkeiten das Erlernte im Alltag zu vertiefen.

Im Lingumi Shop gibt es zum Beispiel die Jumbo Word Cards, mit denen die gelernten Begriffe ganz nebenbei im Spiel wiederholt werden können. Dabei handelt es sich um stabile Karten, auf denen 75 Substantive der App abgebildet sind. Wir haben die Karten auch und die Kinder spielen unheimlich gerne damit, oft werden sie auch dafür benutzt, um die Kuscheltiere zu füttern oder sich kleine Geschichten damit auszudenken 🙂 .

Wir testen Lingumi jetzt schon eine ganze Weile und ich bin immer wieder fasziniert, wie schnell die Kinder die englischen Begriffe nachsprechen und im Spiel integrieren. Das passiert ganz beiläufig und die Kinder haben eine Menge Spaß ihre Lernfortschritte nach mit den Stickern auf dem Poster zu dokumentieren.

Lingumi Fortschrittposter

Seit wir Lingumi testen, sind wir auch in der Facebook-Gruppe von Ligumi unterwegs, in der man bei Fragen immer schnell eine Antwort bekommt, als erster über Produktneuheiten informiert wird und kleine Goodies wie zum Beispiel Malvorlagen bekommt. Außerdem finden auch immer wieder Verlosungen statt, auf die es sich zu warten lohnt! Schaut also unbedingt mal in der Gruppe vorbei, wenn ihr Lingumi auch mal testen wollt.

So kurz vor Weihnachten ist Lingumi auch eine tolle Geschenkidee, im Shop findet ihr bestimmt etwas passendes!

Erzählt doch mal, ob ihr Lingumi schon kennt oder es vielleicht auch mal mit euren Kindern ausprobieren möchtet?

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

Gib Erkältungsviren keine Chance ViruProtect

Gib Erkältungsviren keine Chance- mit ViruProtect durch die Erkältungszeit

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So sehr ich mich auch über den Herbst mit seinen bunten Blättern und die Herbstsonne freue, so wenig freue ich mich über die Erkältungswelle, die jedes Jahr um diese Zeit ein absolutes Hoch hat. Sei es im Kindergarten, in der Schule, in der Bahn oder auf der Arbeit: Überall hustet und niest irgendwer, Halsschmerzen und Abgeschlagenheit inklusive. Gerade auf engem Raum und unter vielen Menschen ist die Ansteckungsgefahr da ziemlich groß.

Vor ein paar Tagen musste ich meine große Tochter mit Kopfschmerzen, Schnupfnase und Unwohlsein von der Schule abholen und war mir recht sicher, dass sie etwas ausbrüten würde. Also ab auf das Sofa mit dem Kind, einen warmen Tee und eine Nudelsuppe gekocht und gekuschelt.

Manches Unwohlsein kann so weggekuschelt werden, allerdings war es für mich dennoch wichtig, mich möglichst nicht anzustecken. Dabei denke ich eigentlich gar nicht so sehr daran, dass ich nicht krank werden möchte, sondern dass ich einfach NichtsVerpassen will, was meine Kinder und Familie anbelangt. Sei es das Fahren in Kindergarten und Schule, das gemeinsame Kochen oder Backen, das Bauen von Legetürmen,  oder das Toben im Garten.

Für mich war also die perfekte Zeit gekommen, um das innovative Erkältungsspray ViruProtect auszuprobieren, das ich zum Testen bereits Zuhause hatte. Denn auch ich spürte schon bald ein Kratzen im Hals und wollte auf keinen Fall krank werden.

ViruProtect Gib Erkältungsviren keine Chance

Ich benutzte ViruProtect, das als Spray mit zwei Pumpstößen direkt in den Rachen gesprüht wird und dort einen Schutzfilm aus Glycerin und dem natürlich Enzym Trypsin auf die Schleimhaut legt. Dieser Schutzfilm bindet Viren und trägt deutlich zur Virenreduktion bei, so dass eine Ansteckung verhindert oder die Erkältungsdauer reduziert werden kann.

Das Spray ist einfach und gut anzuwenden und angenehm im Rachen. Bis zu 6x täglich kann das Spray mit jeweils zwei Pumpstößen angewendet werden und das an bis zu 30 aufeinanderfolgenden Tagen und somit bei akuter Ansteckungsgefahr vorbeugend helfen. Das Spray darf auch schon bei Kindern ab 4 Jahren angewendet werden.

Gerade wenn man nichts verpassen will oder kann, ist ViruProtect eine kleine Geheimwaffe, die es lohnt in jeder Hausapotheke zu führen. Glücklicherweise ließ mein Kratzen auch bald nach und ich fühle mich noch immer fit und gesund. Aus meiner Erfahrung heraus, kann ich euch ViruProtect also auf jeden Fall empfehlen.

ViruProtect Gib Erkältungsviren keine Chance

Ich habe mein Erkältungsspray nun immer griffbereit und hoffe, dass ich mit der Unterstützung einer gesunden Ernährung, viel Schlaf, regelmäßigem Hände waschen und einem nicht überheizten Haus, gut mit meiner Familie durch die Erkältungszeit komme. Und natürlich mit Hilfe einer guten Hühnersuppe , wenn ihr versteht, was ich meine 😉

Gib Erkältungsviren keine Chance ViruProtect

Habt alle eine gesunde und schöne Herbstzeit und lasst mir gerne eure ganz persönlichen Tipps für die Erkältungszeit da!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

“Ich dachte, ich muss sterben”- weil Krebs ein A….loch ist

Ich habe nun einige Anläufe gebraucht, um das aufschreiben zu können, was in meinem Kopf vorgeht. Um die richtigen Worte zu finden. Krebs ist ein schwieriges Thema und schwere Kost, dennoch möchte ich euch diese Geschichte erzählen. Falls euch das Thema zu viel ist, dann kann ich das natürlich auch verstehen! Aber Krebs geht die meisten von uns in irgendeiner Form an. Sei es man ist selbst betroffen, hat betroffene Angehörige oder Freunde, die diesen Kampf kämpfen müssen oder mussten. Nicht alle gewinnen diesen Kampf und deswegen freue ich mich sehr, das diese Geschichte hier ein Happy-End hat!

Ich möchte euch nämlich die Geschichte von einer jungen Frau erzählen, die mich mit ihren Worten und Erfahrungen sehr berührt hat. Die mich, obwohl wir uns eigentlich nicht sehr gut kennen, zum weinen gebracht hat und die mich inspiriert hat, ihr Geschichte mit euch zu teilen. Denn das was sie erlebt hat, gehört aufgeschrieben und festgehalten. Ich erzähle euch heute von Leslie.

Ich weiß nicht, ob ihr an das Schicksal oder an Fügung glaubt, aber ich glaube, dass das was Leslie passiert ist kein Zufall war, denn ohne diesen wichtigen Moment würde es Leslie heute vielleicht nicht mehr geben.

Aber bevor ich euch von Leslie und ihrer Geschichte erzähle, möchte ich euch kurz erklären woher wir uns kennen.

Leslie kam im Jahr 2015 mit ihrem Freund Mark nach Berlin. Mark spielte zu dieser Zeit bei den Eisbären Berlin, genau wie mein Mann, und so lernten wir uns kennen. Allerdings kann ich nicht sagen, dass wir besonders intensiven Kontakt hatten. Sie war eine Spielerfrau und ich auch, abgesehen von den Spielen oder der Weihnachtsfeier sahen wir uns eigentlich nicht. Sie verließen Berlin wieder nach dieser Saison und kehrten erst im September 2017 zurück nach Berlin.

Als ich Leslie wieder sah, muss ich ehrlich gestehen, habe ich sie zunächst nicht erkannt. Wir drückten uns kurz und ihr herzliche Ausstrahlung war sofort spürbar. Ich hatte ein gutes Gefühl, irgendwie blieb mir diese Begegnung in Erinnerung und beschäftigte mich die nächsten Tage. Ich sagte ihr, dass ich sie erst gar nicht erkannt hatte, weil ihre Haare jetzt so kurz und blond sind, früher waren sie lang und braun. Ein Satz, für den ich mich später bei ihr entschuldigte.

Denn da hatte ich noch keine Ahnung, was sie in der Zwischenzeit durchgemacht hatte und dass ihre kurzen Haare dem Krebs und der Chemotherapie geschuldet waren.

Ich erfuhr es eigentlich zufällig und sofort hatte ich ein schlechtes Gewissen sie nach ihren kurzen Haaren gefragt zu haben. Wie oft hatte sie diese Frage wohl schon hören müssen?

Als ich ihre Geschichte hörte und las, hatte ich sofort Tränen in den Augen. Gefühlt war kaum Zeit zwischen unserer letzten Begegnung und jetzt vergangen und doch hatte sie in dieser Zeit eine der wohl schlimmsten Erkrankungen bekämpfen und besiegen müssen.

Leslies Hund sprang ihr damals beim spielen gegen die Brust, sie fühlte einen heftigen Schmerz und dann diesen Knoten in ihrer Brust. Der Gang zum Arzt bestätigte den Verdacht: Brustkrebs und das mit gerade 28 Jahren. Ein sehr aggressiver Tumor, der sich in ihrer Brust ausbreitete. Als sie dachte, ihr Leben wäre vorbei, besorgte ihr Freund einen Ring, und hielt um ihre Hand an. Als sie mir das erzählte, begann ich das erste Mal zu weinen, was für ein Liebesbeweis in so einer Ausnahmesituation!

 

Sie begann eine Chemotherapie, verlor dadurch ihr Haare, aber nicht ihren Lebensmut.

Nach erfolgreicher Chemo konnte der Tumor operativ entfernt werden.  Die ersten Haare, die wieder wuchsen, wurden mit Freunden in Florida gefeiert.

Mittlerweile sieht Leslie ihren Arzt alle 6 Monate zu Kontrolluntersuchungen. Es gibt eine 5% Chance, dass der Krebs zurückkehrt.

Und der Krebs hat Leslie verändert, sie sagt, sie wäre ihm auch dankbar. Dankbar dafür, dass er ihr ermöglicht hat zu erkennen, was wirklich wichtig im Leben ist. Zu spüren wie stark man sein kann, wieviel Kraft in einem steckt, wenn man um sein Leben kämpfen muss. Er hat ihr dabei geholfen eine neue Perspektive einzunehmen, viel positiver durchs Leben zu gehen, denn das Leben ist so kostbar. Gesundheit ist so kostbar! Und Leslie strahlt das unglaublich aus, vielleicht war es das, was ich spürte, als wir uns umarmten.

Ihr Schicksal und ihre Geschichte haben mich berührt und nicht nur deswegen war es mir wichtig mitzuhelfen, als im Oktober während eines Eishockeyspiels Spenden gesammelt wurden, mit denen vier verschiedenen Organisationen in Berlin unterstützt wurden, die sich nicht nur um Betroffene, sondern auch um deren Familien kümmern.

Diese Aktion, Pink in the Rink, hat damals Stefan Ustorf ins Leben gerufen, dessen Frau Jodi auch an Brustkrebs erkrankt war.

Mir hat es wahnsinnigen Spaß gemacht zu helfen, ich konnte tolle Gespräche führen und bin mir sicher, dass  auch im kommenden Jahr zu einem ” Pink in the Rink”- Spiel wieder viel Geld und Aufmerksamkeit zusammenkommen, um den Kampf gegen Krebs weiter unterstützen zu können. Spielerfrau ist manchmal eben doch ein sehr erfüllender Status 😉

Pink in the Rink

Falls ihr euch die Organisationen angucken wollt, die in diesem Jahr unterstützt wurden, verlinke ich sie euch gerne unten.

Passt auf euch und eure Lieben auf, achtet auf euch, geht zum Arzt, nutzt alle Möglichkeiten der Krebsvorsorge aus und bleibt positiv. Krebs ist ein Arschloch, vergesst nie, dass man ihn besiegen kann!

Alles Liebe

Eure Anita

 

Leben nach Krebs e.V.

Berliner Krebsgesellschaft e.V.

Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

Home Care Berlin e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Disenyland 5 besten Tipps

Eine Reise ins Disneyland Paris- unsere 5 besten Tipps

Wie sicherlich einige von euch mitbekommen haben, waren wir in der vergangenen Woche im Disneyland in Paris. Es war wirklich sooooo schön und bezaubernd dort, dass ich euch gerne davon erzählen und euch außerdem noch ein paar wertvolle Tipps  mit auf den Weg geben möchte, falls ihr das Disneyland Paris auch mal besuchen wollt. Wenn ihr nämlich meine 5 besten Tipps beachtet, könnt ihr einiges an Zeit und Nerven sparen und euren Aufenthalt im Disneyland noch mehr genießen.

Wir sind am Montag mit dem Flugzeug angereist und konnten so noch einige Stunden im Disneyland verbringen, bevor der Park geschlossen hat. Dabei haben wir auch die Parade gesehen und die Lasershow am Schloss. Die Parade wurde extra für den 25. Geburtstag vom Disneyland mit neuen Wagen ausgestattet und ist wirklich super schön anzusehen. Auch die Lasershow am Schloss ist ein absolutes Highlight und wirklich so schön gemacht, dass ich eine Gänsehaut bekam, als ich sie zum ersten Mal gesehen habe. So so schön!!

Der Park war die darauffolgenden Tage verhältnismäßig leer und so konnten wir wirklich viele Fahrgeschäfte fahren ohne lange anzustehen.

Den einen Morgen sind wir mit Buzz Lightyear 14x hintereinander gefahren, ohne auch nur eine Minute anzustehen!! Das war wirklich unglaublich!

5 besten Tipps Disneyland Paris

Das Disneyland versprüht für mich einen ganz besonderen Zauber. Wenn man durch die Main Street schlendert, mit Blick auf das Schloss, ein wenig der Musik lauscht und dem Treiben der Massen zuschaut, dann hat man das Gefühl, dass die Welt hier noch in Ordnung ist. Man fühlt sich gleich wohl und hat gute Laune, ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken könnte. An der Magie von Disney scheint wirklich was dran zu sein!

Und damit ihr diese Magie auch vollends genießen könnt, möchte ich euch nun meine 5 besten Tipps für das Disneyland Paris vorstellen.

  1. Ladet euch unbedingt die Disneyland App herunter!

Mit dieser App habt ihr nämlich einen tollen Überblick über den Park und die Wartezeiten an den jeweiligen Attraktionen! Das ist wirklich super praktisch und kann euch eine Menge Zeit und auch Laufwege ersparen! Am besten ihr ladet euch die kostenlose App vor eurem Besuch im Disneyland runter und schaut euch schon mal ein bißchen um. Sie gibt euch auch einen guten Überblick über die Shows, die Voraussetzungen für die einzelnen Attraktionen ( Körpergröße zum Beispiel) und die Öffnungszeiten, Shoppingmöglichkeiten, Toiletten und Restaurants im Park. Falls ihr die App nicht runterladen wollt oder könnt, dann nehmt euch einfach einen Parkplan mit, die findet ihr direkt am Eingang des Parks.

2.  Kontrolliert vorab die Ferienzeiten und Feiertage der Franzosen!

Falls ihr noch kleine Kinder habt, die noch nicht schulpflichtig sind, dann kann ich euch nur dazu raten außerhalb der Ferienzeit zu fahren. Das gilt aber nicht nur für unsere Ferienzeiten, sondern guckt auch unbedingt wann die Franzosen Schulferien haben!! In Frankreich hat nämlich das ganze Land gleichzeitig Ferien und so kann es ziemlich voll in den Parks werden!

3.  Fahrt nicht unbedingt in der Sommerzeit, wenn ihr es anders planen könnt!

Wir waren sowohl im Sommer, als auch im Herbst schon im Disneyland und ich kann euch sagen, dass es im Sommer wirklich sehr voll im Park ist. Man muss also sehr lange anstehen und das oft in praller Hitze. Gefühlt wollen einfach die meisten Leute in der Sommerzeit ins Disneyland fahren, weil sie auf gutes Wetter hoffen und so glauben, dass der Aufenthalt schöner wird. Ich kann euch aber aus meiner persönlichen Erfahrung sagen, dass für uns der Aufenthalt im Herbst viel schöner und entspannter war. Wir konnten mit wesentlich mehr Fahrgeschäften fahren und der Park war nicht überfüllt. Natürlich war das Wetter nicht so warm wie im Sommer, aber mit der richtigen Kleidung kommt man auch im Herbst super durch den Tag in den Parks. Ich habe es gehasst, wenn wir im Sommer in der prallen Hitze an einer Attraktion ewig anstehen mussten. Das dauert im Herbst oft nicht so lang und ist ohne die pralle Sonne auch einfach angenehmer. Falls ihr es also einrichten könnt, dann probiert das Disneyland unbedingt im Herbst aus! Fahrt nach Möglichkeit innerhalb der Woche und nehmt euch wetterfeste Kleidung mit.

4.  Reserviert die Restaurantbesuche vorab!

Wir haben in der Zeit im Disneyland sowohl zum Mittag- als auch zum Abendessen in den Restaurants im Disneyland oder im Disney Village gegessen. Gerade für das Abendessen rate ich euch unbedingt einen Tisch vorab zu reservieren. Am besten noch von zu Hause aus, damit ihr die für euch passende Uhrzeiten wählen könnt. Es gab unfassbar lange Schlangen mit wartenden Familien, die keine Reservierung hatten. Und das ist gerade mit kleinen Kindern super anstrengend. Deswegen kann ich euch nur dazu raten es vorab zu tun. Kulinarisch hat sich im Disneyland übrigens einiges getan und ich war wirklich überrascht von dem leckeren Essen! Das hatte ich so nicht in Erinnerung und habe mich deshalb umso mehr darüber gefreut! Falls ihr in der Mittagszeit etwas mehr essen wollt und nicht nur eine Kleinigkeit, dann geht am besten ins Village. Dort ist es wesentlich leerer als im Disneyland und es ist in ungefähr 5 Gehminuten schnell zu erreichen.

5.  Beobachtet die Parade in der Nähe des Einganges und geht dort rechtzeitig hin

Am ersten Abend haben wir den Fehler gemacht und uns in der Nähe des Schlosses aufgestellt, um die Parade zu beobachten. Leider war es dann so voll, dass wir fast gar nichts sehen konnten. Das war sehr schade. In der Nähe des Haupteinganges, also auf der Main Street, kann man aber genauso gut die Parade beobachten und dort wird es nicht so voll wie am Schloss. Dort konnten wir in der ersten Reihe die vorbeifahrenden Wagen beobachten und waren viel näher dran als zuvor. Außerdem strömen die Massen nach der Parade oft zum Hauptausgang und falls ihr den Park dann auch verlassen wollt, steht ihr auf der Main Street wesentlich günstiger und seid schneller draußen.

Falls ihr noch irgendwelche Fragen zu unserem Besuch im Disneyland Paris habt, oder vielleicht selbst schon da gewesen seid und einen Geheimtipp habt, dann gerne her damit!  Ich freue mich über eure Kommentare!

Ich hoffe, ich konnte euch einige gute Tipps mit meinen 5 besten Tipps geben und freue mich, wenn ihr mir von eurem Besuch im Disneyland erzählt!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

Nur wir zwei

// Nur wir zwei // – wertvolle Momente mit nur einem Kind

Als Mama von mehreren Kindern gibt es immer wieder Situationen und Momente, in denen man sich teilen müsste, um beiden Kindern gleichzeitig gerecht werden zu können. Ich glaube, jede Mama, die mehr als nur ein Kind hat, weiß bestimmt wovon ich rede.

Als unsere zweite Tochter damals geboren wurde, hatte ich lange das Gefühl meiner großen Tochter nicht mehr gerecht werden zu können. Neben dem neuen Baby mussten wir in einen neuen Alltag finden, hatten gerade ein Haus gebaut und eine unendlich lang scheinende Liste mit Dingen, die zu erledigen waren.

Und eigentlich immer dann, wenn ich mit der großen spielen und mich ganz auf sie konzentrieren wollte, hatte Kind Nummer zwei Hunger oder wollte unbedingt zu mir auf den Arm. Oder sie weinte einfach und die Ruhe und Zweisamkeit war dahin.

Es hat eine Weile gebraucht, um uns als Familie wieder neu zu finden, einen gemeinsamen Weg zu gehen mit Bedürfnissen von vier Menschen, denen es galt gerecht zu werden.

Auch wenn der Altersunterschied meiner Töchter nur drei Jahre beträgt, so haben beide doch oftmals völlig unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche an mich. Und auch heute schaffe ich es nicht immer beiden immer gleich gerecht zu werden.

Ich glaube, dass das auch nicht immer so sein muss, aber ich glaube, dass es wichtig ist, manchmal diesen kleinen Schritt zurück zu gehen, um zu gucken wo man steht.

Genau zu beobachten, in sich und das Kind hineinzuhören.

Und dann sich einfach mal diese Momente zu nehmen. Für ein Eis zu zweit, für einen Spaziergang um den See oder eine Schaukelpartie auf dem Spielplatz. In trauter Zweisamkeit. Für ein Gespräch ganz allein oder auch einen Ausflug, bei der man die ungeteilte Aufmerksamkeit zelebrieren kann. Sie wirft wie eine bunte Tüte Konfetti.

Denn diese Momente sind so wertvoll und so innig. Voller Liebe. Nur für uns zwei.

Ich glaube, dass wir diese Momente manchmal einfach brauchen. So wie in diesen Ferien.

Wo wir einfach nur zu zweit einen Ausflug ins Kindermuseum gemacht haben, fast den ganzen Tag dort verbracht haben und uns nur aufeinander konzentriert haben. Mit einer großen Kugel Eis zum Abschluss und einem Brief auf meinem Schreibtisch am Abend auf dem stand: Danke für den tollen Tag Mami.

Das sind Momente, die bleiben im Herzen. Oder was meint ihr? Wie regelt ihr die Zeit mit euren Kindern?

Alles Liebe

Eure Anita