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Welpe Familienhund

Familienleben mit Hund & Kindern: Das müsst ihr vorher wissen – unsere Tipps

Wie einige von euch ja schon mitbekommen haben, haben wir seit knapp 4 Wochen Familienzuwachs. Bei uns ist im Juli nämlich eine kleine Labrador Hündin eingezogen und dadurch wurde unser Familienleben mit einem Welpen ganz schön auf den Kopf gestellt. Was sich alles so in unserem Familienleben mit Hund verändert hat, was unsere Erfahrungen und auch Tipps für die Anfangszeit mit Welpen für euch sind , habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst und hoffe, dass ich euch damit ein wenig weiterhelfen kann.

Vielleicht steht bei euch ja auch die Entscheidung ins Haus, ob ihr euch einen Welpen in eurem Familienleben vorstellen könnt und ihr fragt euch, was ihr vorab wissen solltet, um die richtige Entscheidung für euch treffen zu können. Hier kommen nun unsere ganz persönlichen Eindrücke, Anregungen und Tipps für ein Familienleben mit Hund und Kindern.

Ein Hund braucht viel Zeit

Worüber ihr euch vor der Anschaffung eines Welpen im Klaren sein solltet, ist der Zeitfaktor, der gerade in der Anfangszeit eine große Rolle spielt. Ihr solltet euch also Urlaub nehmen, oder vielleicht sogar von Zuhause aus arbeiten können,  zumindest aber zeitlich sehr flexibel sein, denn so ein Welpe ist anfangs noch nicht stubenrein. Ihr müsst somit alle 2-3 Stunden raus, damit er lernt, dass nicht die Wohnung oder das Haus seine Toilette sind.

Auch nachts werdet ihr sehr wahrscheinlich aufstehen und raus gehen müssen, also solltet ihr euch vorher fragen, ob ihr das leisten wollt bzw. könnt.

Am Anfang sollte man einen Welpen noch nicht alleine lassen. Auch das muss ein Welpe erst lernen. Also Schritt für Schritt, angefangen mit ein paar Minuten.

Außerdem ist vorab zu klären, ob ihr auch nach der Welpenzeit den Hund  in euren Alltag problemlos integrieren könnt, denn ein gewisser Zeitfaktor bleibt bestehen. Zwar werden die Gassirunden nach der Welpenzeit weniger, aber so ein Hund will beschäftigt werden und ist ungern den ganzen Tag allein Zuhause. Habt ihr genügend Platz in eurer Wohnung für einen Hund, wo er sich frei bewegen kann? Das ist auch ein sehr wichtiger Punkt.

Was kostet die Anschaffung eines Hundes?

Neben den Anschaffungskosten ( ein Welpe vom Züchter kostet meist zwischen 1000€ und 1500€) und dem Geld für das Futter und die Ausstattung wie Körbchen, Leine, Halsband usw. darf man auch die Kosten für die Tierarztbesuche, die Haftpflichtversicherung, Hundesteuer und eventuell eine Krankenversicherung oder OP-Versicherung für den Hund nicht vergessen. Um es kurz zu sagen: So ein Hund kostet gerade am Anfang eine Menge Geld und man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man dadurch einen weiteren finanzielle Posten dauerhaft zu tragen hat.

In der Familie sollten alle Familienmitglieder mit in die Entscheidung für einen Hund einbezogen werden. Denn ein Hund bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen und das sollte allen beteiligten vorher klar sein. Natürlich ist das auch abhängig vom Alter der Kinder, aber bei uns war uns wichtig, dass auch die Kinder sich über ein neues Familienmitglied freuen und sich bewusst sind, was das jetzt für unsere Familie bedeutet. Macht euch auch Gedanken darüber, ob der Hund in die Kinderzimmer darf und wo er schlafen soll, je mehr ihr vorab geklärt und besprochen habt, desto einfacher und klarer könnt ihr eine Entscheidung treffen.

Labradorwelpe

Sind die Grundvoraussetzungen erfüllt, solltet ihr euch überlegen, was für ein Hund denn gut zu euch passen würde. Wir haben uns für einen Labrador Retriever entschieden, weil das tolle Familienhunde sind, was uns gerade im Bezug auf unsere Kindern sehr wichtig war. Denn auch die Kinder sollen ganz viel Zeit mit dem Hund verbringen können.

Wollt ihr einen Hund vom Züchter oder vielleicht lieber vorab im Tierheim gucken? Muss es ein Welpe sein oder darf der Hund auch schon etwas älter sein?

Labradorwelpe

Wir wollten für unsere Familie unbedingt einen Welpen, um von Anfang an die Erziehung übernehmen zu können. Das war uns sehr wichtig.

Solltet ihr auch einen Hund vom Züchter kaufen wollen, dann informiert euch bitte vorab wie seriös der Züchter ist. Kann man die Welpen und auch die Mutter vorab besuchen? Wie sind die Welpen untergebracht? Ab wann gibt der Züchter die Welpen ab ( frühestens nach 8 Wochen), wie werden die Welpen die ersten Wochen sozialisiert? Was machen die Welpen und auch die Mutter für einen Eindruck?

Das sind alles ganz wichtige Punkte, die ihr unbedingt beachten solltet. Einen Hund von einem guten Züchter bekommt ihr nicht für 200€ auf irgendeinem Parkplatz zu kaufen.

Tipps für die Anfangszeit mit Welpen

Und wenn dann euer neues Familienmitglied bei euch eingezogen ist, gibt es auch noch einige Dinge zu beachten, die uns ganz gut geholfen haben.

Falls ihr Teppiche habt, die ihr wegräumen könnt, dann tut das bitte. Der weiche Untergrund lädt leider sehr zum Pinkeln ein 😉

Räumt alle Schuhe und Gegenstände weg, die euch lieb sind, denn Hunde knabbern gerne alles an. Auch das Spielzeug der Kinder, denn daran wird am liebsten geknabbert 😉

Gewöhnt den Hund an möglichst viele unterschiedliche Geräusche, Untergründe und Situationen in der Welpenzeit, alles was er in dieser Zeit als normal kennenlernt, braucht er danach nicht mehr zu fürchten ( Auto fahren, duschen, kämmen, Fieber messen, S-Bahn fahren, Menschenmassen, Tiere im Tierpark usw. )

Besucht eine gute Welpenstunde und/ oder Hundeschule. Das Spielen mit anderen Hunden ist ganz wichtig für einen sozial verträglichen Hund und der Austausch unter Hundebesitzern ist auch super, um sich mal Ratschläge und Meinungen von anderen zu holen.

Hund und Kinder: Eine ganz besondere Beziehung

Vereinbart in der Familie und gerade mit euren Kindern feste Regeln, die für den Hund gelten sollen. Zum Beispiel gibt niemand dem Hund Essen am Tisch und wenn der Hund sich zurückzieht, dann lassen ihn alle in Ruhe.

Je besser ihr das vorab alles besprecht, desto einfacher lässt es sich dann umsetzen.

Unsere Kinder haben zu unserem Hund mittlerweile eine ganz besondere Beziehung und es ist schön zu beobachten, wie gut den Kindern der Hund tut.

Zwar ist unsere Hundedame noch nicht stubenrein, knabbert gerne an Schuhen, die wir doch mal vergessen wegzuräumen und auch in der Nacht muss ich noch raus mit ihr. Das sind alles Punkte, die schon mal nerven können.

Aber wenn die Kinder am Abend dann ins Bett gehen und den Hund kuscheln und sagen wie lieb sie sie haben, wie sehr sie sich nach der Schule freuen, wenn sie sie wiedersehen, dann vergisst man den nassen Fleck auf dem Teppich und den angeknabberten Schuh doch wieder ganz schnell.

Für uns war es die richtige Entscheidung uns die kleine Leyla in unsere Familie zu holen, wir können sie uns schon gar nicht mehr wegdenken und sind alle schwer verliebt in sie.

Falls ihr also auch vor dieser Entscheidung steht, hoffe ich euch mit diesem Beitrag etwas weitergeholfen zu haben.

Lasst mich gerne wissen, falls ihr noch Fragen habt und erzählt doch gerne auch, wenn ihr schon einen Hund habt, was so eure Erfahrungen sind. Was für einen Hund habt ihr denn?

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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