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Die Sache mit den Hausaufgaben

Man kann sicherlich über den Sinn oder Unsinn von Hausaufgaben streiten. In einigen Schulen wurden sie gänzlich abgeschafft, in vielen anderen gehören sie weiterhin zum festen Unterrichtsplan und somit müssen sich viele Schüler am Nachmittag mit dem Thema Hausaufgaben auseinandersetzen. Der eine mit mehr Motivation und Lust als der andere, aber gemacht werden müssen sie am Ende doch irgendwie.

Wenn ich an meine eigene Schulzeit zurückdenke, kann ich mich ehrlich gesagt überhaupt nicht an Hausaufgaben in der Grundschule erinnern. Erst später auf dem Gymnasium hatten wir Treffpunkte auf den Schülertoiletten oder in bestimmten Ecken auf dem Schulhof, um noch schnell die Hausaufgaben abzuschreiben, oder andere Mitschüler abschreiben zu lassen. Das war irgendwann so gut organisiert, dass ich glaube, dass allein der Aufwand alles möglichst unauffällig aussehen zu lassen, uns hat viel lernen lassen. Wir wurden zu richtigen “Hausaufgabenabschreibespezialisten”, wussten genau wer in welchem Fach der Beste war, bei wem man lieber nicht abschreiben sollte und wann man wen am besten antreffen konnte. Wir hätten eine Firma gründen sollen 😉 .

Mittlerweile liegt die Schulzeit schon eine ganze Weile hinter mir, das Thema Hausaufgaben betrifft mich jetzt als Mutter einer 2. Klässlerin, die sich auch nicht immer mit ihren Hausaufgaben anfreunden kann.

Die Frage, die ich mir also stellte war: Wie kann ich meine Tochter dabei unterstützen, die Hausaufgaben so gut wie möglich zu erledigen?

Ohne Druck lernt es sich einfach besser und so wollte ich eine möglichst angenehme und entspannte Atmosphäre schaffen, wenn die Hausaufgaben erledigt werden müssen. Warum also nicht mal die Hausaufgaben in der Sonne liegend am See erledigen? Oder draußen im Garten? Das Einmaleins lässt sich auch wunderbar hüpfend auf einem Hüpfball lernen oder auch hängend an der Turnstange. Nicht immer muss man an einem Schreibtisch sitzen und auf ein Blatt Papier starren.

Oft lernt es sich so viel angenehmer, wenn man vorab ein bißchen kreativ wird und gemeinsam überlegt, wo der beste Ort für die Erledigung der Hausaufgaben sein kann.

Ganz leer sollte der Magen auch nicht sein und ein großes Glas Wasser immer in der Nähe stehen und schon kann man mit kleinen Dingen die Hausaufgabensituation um einiges entspannter gestalten.

Die Hausaufgaben an sich sind und bleiben der Job meiner Tochter. Allerdings unterstütze ich sie gerne dabei einen möglichst entspannten Umgang mit ihnen zu finden. Für sie, für den Familienfrieden und für ein stressfreies lernen.

Manchmal gibt es aber trotzdem Situationen, in denen man Unterstützung braucht und so teile ich gerne den Link zum Studienkreis mit euch, die euch da gerne beratend zur Seite stehen.

Mit diesem Blogbeitrag nehme ich an der Blogparade der lieben Bea von tollabea teil, die dazu aufgerufen hat, ein paar Gedanken zum Thema #hausaufgabenhilfe niederzuschreiben. Das hier waren nun meine, ich freue mich sehr auf eure Ideen und Erfahrungen rund um das Thema!

Alles Liebe und eine stressfreie Hausaufgabenzeit!

Eure Anita

 

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Kommentare
2Kommentare

2 comments

  1. Diana

    30. April 2017 at 22:24

    Eine tolle Ansammlung von Tipps!
    Ich war damals eine derjenigen, die einfach zu nett waren und selbst den größten Deppen das zum Abschreiben aufgeschlagene Heft nicht entzogen hatte. Besonders mies war es, wenn die das dann noch wortwörtlich abgeschrieben hatten. Gelernt wurde da nichts.
    Jetzt als Lehrerin gebe ich nicht besonders viele Aufgaben auf, aber wenn, dann erwarte ich auch, dass sie gemacht werden. Es ist zwar schön, wenn Eltern ihre Kinder unterstützen, oft gibt es aber Aufgaben, von denen der Schüler gar nicht weiß worum es überhaupt geht, weil ein Elternteil sie gelöst hat. Ziel verfehlt. Es muss gut kommuniziert werden was warum zu machen ist und nicht ständig hinterfragt wofür es Hausaufgaben überhaupt gibt. Dem ein oder anderen würden Lernteams ganz gut tun, vor allem in der Oberstufe . Es gibt unzählige Möglichkeiten sich gut auf eine Klausur vorzubereiten, aber die Arbeit schreibt am Ende der Schüler und je mehr Abwechslung und Spaß es beim Lernen gab, umso besser ist meist die Lernleistung.

    1. Anita

      1. Mai 2017 at 23:00

      Hallo Diana, danke für deinen ausführlichen Kommentar! Ich finde auch, dass man da einfach etwas erfinderischer werden sollte, was die Vorbereitung für eine Klassenarbeit/Klausur anbelangt. Und wer mit Spaß lernt, lernt sowieso viel besser! Liebe Grüße

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