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Am Wochenende im Indoorspielplatz

Man muss dem Wahnsinn schon recht nahe stehen, wenn man sich freiwillig an einem Nachmittag am Wochenende in einen Indoorspielplatz begibt. So waren zumindest meine ersten Gedanken, als wir die riesige Halle betreten hatten und sofort der starke Geräuschpegel in meine Ohren und dieser unglaublich betörende Duft aus Schweiß und Frittenfett in meine Nase kroch. Nach der ersten Herausforderung einen Platz für unsere Jacken und Schuhe zu finden, stürzten wir uns also ins Vergnügen zwischen leicht überfüllten Hüpfburgen, Riesenrutschen, Kletterwänden und Kletterlabyrinth. Nachdem wir noch schnell einen Treffpunkt ausgemacht hatten, falls wir uns doch aus den Augen verlieren würden, waren die Kinder nicht mehr zu halten. Also rein da. Alle Plätze für Eltern waren natürlich besetzt, einige hatten ein Buch vor sich zu liegen. Kann man bei dieser Lautstärke wirklich ein Buch lesen? Also so, dass man nach dem Verlassen des Indoorspielplatzes noch weiß was man da gelesen hat ?! Ich bin mir da nicht so sicher, aber bewundere gleichzeitig den Vorsatz. Andere Eltern wiederum waren vertieft in ihr Handy oder im Gespräch mit dem Nachbarn. Und ich? Ich stellte mich brav an den Rand der jeweiligen besuchten Attraktion und beobachte. Die Kinder, die Eltern, die Großeltern, man lernt da viel über das Sozialverhalten mancher Menschen! Dann unterbrach die Durchsage der heutigen Geburtstagskinder meine Gedanken. Die Durchsage dauerte gefühlte 5 Minuten und es folgten drei davon, jetzt könnt ihr euch ungefähr ausmalen wie voll dieser Indoorspielplatz war. Nachdem viele der kleinen und großen Besucher in Richtung Geburtstagstisch verschwunden waren, war es sogar einmal kurz möglich auf dem Trampolin zu hüpfen, zwar nur kurz, aber immerhin. Kurze Trinkpause und dann weiter. Die Kinder waren wie in Trance und rannten von einem Spielgerät zum nächsten. Nach zwei Stunden waren sie völlig durchgeschwitzt, aber glücklich und ausgepowert. Als wir dann wieder zurück zu unseren Schuhen und Jacken wollten, musste ich eine Weile suchen. Netterweise hatte jemand unsere Sachen auf den Boden  und in eine ganz andere Ecke geworfen. Danke dafür.

Die Kinder fielen zu Hause glücklich ins Bett und ich hatte noch ein Rendezvous mit meinen Kopfschmerzen. Der Sauerstoffgehalt kann in dieser Halle nicht sonderlich hoch gewesen sein, ich schiebe es also darauf. Aber dennoch war es für die Kinder ein gelungener und toller Nachmittag, damit begnüge ich mich mit einem Glas Wein in der Hand und nehme mir einfach vor, dass der nächste Besuch von einem Indoorspielplatz nicht unbedingt am Wochenende stattfindet! 😉

Alles Liebe

Eure Anita

 

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Kommentare
2Kommentare

2 comments

  1. Maren

    17. Januar 2017 at 23:48

    ? ist nicht schön für dich, aber die Mädels hast du glücklich gemacht!
    Ich hab nach solchen Unternehmungen immer ein Rauschen in den Ohren-ist wie Hallenbad ohne Wasser…aber was nimmt man nicht alles auf sich?!

    1. Anita

      18. Januar 2017 at 10:44

      Hihi, ja ein Rauschen hatte ich auch, ich glaube, dass diese Lautstärke auf Dauer einfach wahnsinnig macht. Aber wie du schon gesagt hast: Die Mädels waren glücklich und haben sich total gefreut und das zählt. Nächstes Mal schicke ich einfach André 😉
      Liebe Grüße

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