mamaskiste.de

Ein Mamablog aus Berlin – FAMILIE / LIFESTYLE / DIY / REZEPTE

Ich begleite dich durch die Nacht, mein Kind

Da liegt mein schlafwarmes Kind. Eingekuschelt in meinem Bett. Ihr Bett bleibt auch in dieser Nacht wieder leer.

Wenn ich mich zurückerinnere, war das Schlafen schon immer ein großes Thema bei uns. Schlafen funktionierte schon als neugeborenes Baby nur an mich gekuschelt in der Trage, in meinem Arm oder auf mir liegend im Bett. Ich habe meine Kinder lange in den Schlaf begleitet, sie in den Schlaf gestillt, bin mit ihnen zusammen eingeschlafen. Die Frage, ob meine Kinder denn durchschlafen, beantworte ich auch heute noch mit einem -Augenrollen-. Ich habe Mütter oft beneidet, die ihr Kind einfach in einem Kinderwagen oder sogar dem eigenen Bettchen ablegen konnten. Und es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass das bei meinen Kindern nicht so ist und dass es ganz normal ist, wenn Babies und kleine Kinder nicht alleine schlafen wollen. Wenn sie sich vergewissern wollen, dass Mama noch da ist, wenn sie den Körperkontakt brauchen, um sich zu beruhigen und friedlich zu schlafen.

Leider wird uns Eltern immer wieder suggeriert, dass Kinder das Schlafen lernen können, es gibt einige “Ratgeber”, die dies vermitteln wollen und damit das Gefühl, dass es nicht normal ist, wenn Kinder nicht durchschlafen. Denn spätestens mit einem halben Jahr taucht die Frage immer wieder auf:  Na, schläft dein Kind schon durch?Nein, meine Kinder haben beide erst um ihren ersten Geburtstag herum durchgeschlafen und das auch nicht regelmäßig. Wenn ich ehrlich bin, tun sie das auch heute nicht immer. Es gibt immer wieder Nächte, in denen sie nicht alleine schlafen wollen, in denen sie mich brauchen. Meine Nähe, meine Geborgenheit, meine Wärme. Und ich lasse mich darauf ein, ich lasse es zu. Und ja, es ist manchmal sehr anstrengend. Es fordert manchmal meine ganze Kraft und Geduld.

Wenn wir dann aber gemeinsam im Bett liegen, beide Kinder in meine Arme gekuschelt, friedlich schlafend und ich ihr kleines Herz schlagen höre, ihren Atem spüre, dann bin ich dankbar, dann bin ich zufrieden,dann bleibt die Welt einen Moment stehen und alles ist in Ordnung und gut, so wie es ist. Denn diese Zeit wird auch vorbeigehen. Sie wird zu schnell vorbei sein, wenn ich irgendwann zurückblicke. Irgendwann werden sie nicht mehr in mein Bett kommen, irgendwann werden sie mich nicht mehr so brauchen wie jetzt. Das weiß ich. Aber bis dahin werde ich sie durch die Nacht begleiten, wenn sie es brauchen. Sie tragen, sie halten und ihnen das Gefühl geben, dass alles in Ordnung ist, dass ich da bin und auf sie aufpasse. Nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht.

Vielleicht mögt ihr kurz eure Erfahrungen zum Thema “Schlafen” erzählen? Wie handhabt ihr das? Wie ist eure Einstellung dazu?

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

Unser Winterurlaub im bayerischen Schnee-im Familotel Landhaus zur Ohe

Anzeige Jetzt liegt unser Winterurlaub schon eine gute Woche zurück und endlich komme ich dazu ein paar Zeilen darüber aufzuschreiben. Hier ist manchmal aber auch der Wurm drin ;-). Aber was ich euch schon mal sagen kann, ist, dass wir die Zeit dort sehr genossen haben, genauso wie die Natur, den Schnee, die Stille und die Sonne. Ein wirklich perfekter Urlaub, abgesehen davon, dass uns der Papa nicht begleiten konnte und uns die Grippe ab Freitag komplett umgehauen hat, aber das ist eine andere Geschichte. Überlebt haben wir auch diesen Streich und sind mittlerweile alle wieder ganz fit.

Wir waren von Sonntag bis Samstag im Bayerischen Wald in in einem kleinen Örtchen in der Nähe von Deggendorf, im tiefsten Bayern sozusagen. Wir haben unseren Urlaub im Familotel Landhaus zur Ohe verbracht und hatten eine wirklich tolle Zeit dort. Nach einer gut 6- stündigen Autofahrt wurden wir mit schönstem Sonnenschein und ganz viel Schnee begrüßt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so viel Schnee gesehen habe! Ein Glück habe ich in letzter Minute noch an meine Schneeschuhe gedacht 😉 .Unser Familienzimmer war fix bezogen und wir wieder draußen im Schnee, schließlich mussten wir gleich mal austesten, ob der Schnee auch rodeltauglich ist 😉 . 

Wir hatten die ersten Tage wirklich tolles Wetter mit viel Sonne und einem klarem Himmel und haben somit viel Zeit draußen verbracht. Am Montag haben wir einen kleinen Ausritt gewagt.

Wir heißt eher meine Tochter, ich kann ehrlich gesagt nicht so viel mit Pferden anfangen, schon in der Kindheit ist der Funke nicht wirklich übergesprungen. Dafür ist die kleine Dame auf diesem Bild ein großer Pferdefan und da das Hotel direkt eine Reithalle und die Möglichkeit zum Reiten anbietet, haben wir das natürlich auch ausgenutzt. Ich bin brav hinterher gelaufen und habe die Freude meiner Tochter genossen. Sie hat sich aber auch gefreut, das war zu niedlich!!!

Insgesamt konnte man in und um das Hotel herum eine Menge erleben. Sei es, dass man das Unterhaltungsprogramm des Hotels genutzt hat, oder selbst auf Erkundungstour gegangen ist.

Das Hotel bietet neben der Reithalle und der Möglichkeit zum Ausritt einen Streichelzoo, einen Kletterwald, Schlitten, die man ausleihen kann, zwei Spielplätze und ganz viel Platz zum Toben im Schnee. Im Sommer gibt es auch ein Freibad, das besucht werden kann.

Außerdem gibt es einen tollen Indoorspielplatz, der über zwei Etagen geht, eine Indoorrutsche, die aus der 3. Etage alle kleinen Gäste ins Erdgeschoss bringt, sowie einen Kleinkindbereich und auch ein kleines Schwimmbad mit Babyecke, Whirlpool und Familiensauna.

Einem wird also nie langweilig, egal wie die Wetterlage auch sein mag.

Kulinarisch wurde ich jeden Abend mit einem 3-Gänge-Menü verköstigt, die Kinder haben sich an “ihrem” Buffett bedient und haben sich an so manch einer extra Kugel Eis, das es fast den ganzen Tag über in der Selbstbedienung gibt, erfreut. Aber im Urlaub muss das schließlich auch mal sein, oder ? 😉

Für die kleinsten Gäste ist auch stets gesorgt, Babybrei und Gläschen gibt es 24 Stunden frei zugänglich, Hochstühle, Wippen, Lätzchen usw. sind auch immer verfügbar. Auch wenn meine Kinder aus diesem Alter schon raus sind, fand ich das All-Inklusive Angebot für jede Altersklasse dennoch bemerkenswert und gut durchdacht.

Einen Ausflug zu einer alten Glasbläserei haben wir dann auch noch unternommen. Eigentlich ist die Hütte geschlossen, macht aber für alle neugierigen Besucher einmal in der Woche ihre Tür auf und den Ofen an, um allen Interessierten das Glasblasen vorzuführen. Außerdem darf jeder seine eigene Glaskugel blasen und sie dann am nächsten Tag mit nach Hause nehmen. Die Kinder hat das total fasziniert und ich fand dieses Handwerk auch total spannend! Jetzt haben wir vier selbst geblasene Kugeln bei uns Zuhause, für den Papa haben wir natürlich auch eine gemacht, und werden damit unsere Zimmer verschönern.

Neben den Ausflugsmöglichkeiten habe ich auch sehr die Umgebung genossen. Die Ruhe und die Natur. In der Nacht war es so still, man hätte eine Stecknadeln fallen hören können. Das kennt man als Großstadtmensch so ja nicht. Deswegen habe ich auch einen ausgiebigen Spaziergang gemacht, während die Kinder Muffins im Hotel gebacken haben. Natürlich hätte ich auch in die Sauna oder den Wellnessbereich gehen können, aber das kann man in Berlin ja auch irgendwie. Diese Landschaft hingegen gab es nur hier und ein paar Minuten nur mich, den Schnee und meine Gedanken. Kam einer Wellnessbehandlung sehr nah 😉

Insgesamt war der Urlaub wirklich schön und erholsam für uns alle, allerdings hat uns zum Ende hin die Grippe erwischt, was nicht so schön war und uns 2 Urlaubstage im Bett beschert hat. Das war wirklich schade, gerne hätten wir noch die Zeit im Hotel genutzt. Aber so haben wir uns  Zuhause auskuriert und sind mittlerweile auch wieder gesund, auch ok ;-). Es bleibt die Erinnerung an den tollen Urlaub und die Vorfreude auf den nächsten Urlaub!  bestimmt auch mal wieder in einem Familotel! Und nun zu euch:

Wart ihr auch im Winterurlaub? Team Ski oder Team no Ski? In Deutschland, oder eher Österreich/Schweiz? Kennt ihr die Familotels?

Bin mal gespannt, auf eure Kommentare!

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

Unser Wochenende 20.1.-22.1.2017

Am Wochenende war eine Menge los und ich möchte euch heute ein paar Zeilen dazu aufschreiben und euch einige Bilder zeigen. Viel Spaß bei unserem Wochenende!!

Am Freitag war nach Schule und Kita ein eher ruhiger Tag. Die Kinder sind am Freitag immer sehr müde von der Woche, also haben wir nur ein bißchen zusammen gespielt und dann ging es auch schon bald ins Bett. Der Papa war dann ab dem Nachmittag unterwegs zum Spiel und so habe ich nachdem die Kinder im Bett waren, sein Spiel im Fernsehen verfolgt.

Am Samstag ging es zu Karls Erdbeerhof. Der befindet sich in der Nähe von Berlin und im Sommer ist es dort gerade mit Kindern wunderschön! Der Papa musste dort ein paar Autogramme schreiben, die Kinder und ich waren erst auf der Eisbahn und schließlich im Kletterturm unterwegs. Nachdem die Autogrammstunde fertig war, sind wir zunächst etwas zusammen Essen gegangen, um uns dann noch die Eisfigurenausstellung anzusehen. Die Figuren dort sind wirklich toll anzusehen und durch das Licht auch nochmal schön in Szene gesetzt. Außerdem gibt es eine kleine Eisbahn, die man runter rutschen kann.Die Kinder haben die Eisbahn  natürlich einige Male auf ihre Beständigkeit getestet. 😉 Damit die Eisfiguren auch gut gekühlt bleiben, sind in der Ausstellung -10 Grad, was nicht gerade zum langen verweilen einlädt. Dennoch haben wir alle Räume der Ausstellung besucht, sind durch das Eislabyrinth gelaufen und zum Schluß noch in diesem Tunnel gelandet. Dort drehen sich außen Punkte, die dafür sorgen, dass man direkt nicht mehr gerade laufen kann, obwohl sich auf der Laufbahn nichts bewegt, das war vielleicht komisch sag ich euch!Auch ein toller Eisschlitten stand in der Ausstellung auf dem man auch sitzen durfte, alle anderen Figuren durften nicht angefasst werden.Nach 15 Minuten Eisausstellung ist man dann auch ganz froh, wenn man wieder rausgehen kann. Da kamen uns sie 3 Grad draußen schon fast warm vor. 😉  Zuhause gab es dann noch einen kleinen Snack und so endete auch schon unser Samstag.

Den Sonntag starteten wir zu dritt mit einem späten und gemütlichen Frühstück und begaben uns dann als kleine Forscher in unsere Forscherstation, um herauszufinden, was sich in diesen Steinen wohl verbirgt. Diese “Steine” sind aus Gips und in ihnen befindet sich ein Fossil oder ein Mineral, der ausgegraben werden muss. Im Wasser haben wir den Gips etwas aufgeweichten lassen, damit wir leichter an das Innere herankamen.

Man sollte dabei den Tisch gut mit Zeitungspapier auslegen, da das Freilegen wirklich eine kleine Sauerei verursacht und die Gipsklümpchen sonst überall verteilt werden. Am Ende hatten wir dann zwei kleine Steinchen ausgegraben und die Kinder waren ziemlich stolz auf ihr Können. 😉

Außerdem haben wir zusammen gespielt und dabei ein paar Knobelaufgaben gelöst. Die Knobelknochen hatten wir schon in einer Geschenktüte zu Weihnachten, sind bis jetzt aber noch nicht dazu gekommen dieses Spiel zu spielen. Da das Wetter heute richtig sonnig war, haben wir uns auch entschieden den Spielplatz zu besuchen. Zwar war es auch nur 3 Grad ” warm”, aber durch die Sonne hat man sich zumindest für eine kurze Zeit draußen ganz wohl gefühlt. Nach 45 Minuten war uns dann aber doch ziemlich kalt und wird haben uns wieder auf den Heimweg gemacht, um das Abendessen vorzubereiten. Heute wollten nämlich die Kinder kochen und ich durfte nur ein wenig unterstützen. Zuerst wurde das Rezept gelesen und dann wurden alle Zutaten zusammengesammelt. Ich habe beim Schälen und Schneiden etwas geholfen, den Großteil haben aber die Kinder zusammen erledigt. Das war ganz niedlich anzusehen, sie haben richtig als Team zusammengearbeitet. 🙂Herausgekommen ist ein ziemlich leckerer Auflauf, den wir bestimmt nochmal zubereiten werden. Und während ich hier sitze und die Zeilen zu diesem Post verfasse, liegen die Kinder schon in ihren Betten und ich freue mich gleich auf einen hoffentlich ruhigen Abend! So, das war nun unser Wochenende, nur noch eine Woche Schule und dann geht es für uns für 6 Tage in den Urlaub in den Bayerischen Wald. Reiner Mädelsurlaub. Ich freu mich schon total! Erzählt doch mal:

Was habt ihr am Wochenende gemacht? 

Alles Liebe

Eure Anita

Am Wochenende im Indoorspielplatz

Man muss dem Wahnsinn schon recht nahe stehen, wenn man sich freiwillig an einem Nachmittag am Wochenende in einen Indoorspielplatz begibt. So waren zumindest meine ersten Gedanken, als wir die riesige Halle betreten hatten und sofort der starke Geräuschpegel in meine Ohren und dieser unglaublich betörende Duft aus Schweiß und Frittenfett in meine Nase kroch. Nach der ersten Herausforderung einen Platz für unsere Jacken und Schuhe zu finden, stürzten wir uns also ins Vergnügen zwischen leicht überfüllten Hüpfburgen, Riesenrutschen, Kletterwänden und Kletterlabyrinth. Nachdem wir noch schnell einen Treffpunkt ausgemacht hatten, falls wir uns doch aus den Augen verlieren würden, waren die Kinder nicht mehr zu halten. Also rein da. Alle Plätze für Eltern waren natürlich besetzt, einige hatten ein Buch vor sich zu liegen. Kann man bei dieser Lautstärke wirklich ein Buch lesen? Also so, dass man nach dem Verlassen des Indoorspielplatzes noch weiß was man da gelesen hat ?! Ich bin mir da nicht so sicher, aber bewundere gleichzeitig den Vorsatz. Andere Eltern wiederum waren vertieft in ihr Handy oder im Gespräch mit dem Nachbarn. Und ich? Ich stellte mich brav an den Rand der jeweiligen besuchten Attraktion und beobachte. Die Kinder, die Eltern, die Großeltern, man lernt da viel über das Sozialverhalten mancher Menschen! Dann unterbrach die Durchsage der heutigen Geburtstagskinder meine Gedanken. Die Durchsage dauerte gefühlte 5 Minuten und es folgten drei davon, jetzt könnt ihr euch ungefähr ausmalen wie voll dieser Indoorspielplatz war. Nachdem viele der kleinen und großen Besucher in Richtung Geburtstagstisch verschwunden waren, war es sogar einmal kurz möglich auf dem Trampolin zu hüpfen, zwar nur kurz, aber immerhin. Kurze Trinkpause und dann weiter. Die Kinder waren wie in Trance und rannten von einem Spielgerät zum nächsten. Nach zwei Stunden waren sie völlig durchgeschwitzt, aber glücklich und ausgepowert. Als wir dann wieder zurück zu unseren Schuhen und Jacken wollten, musste ich eine Weile suchen. Netterweise hatte jemand unsere Sachen auf den Boden  und in eine ganz andere Ecke geworfen. Danke dafür.

Die Kinder fielen zu Hause glücklich ins Bett und ich hatte noch ein Rendezvous mit meinen Kopfschmerzen. Der Sauerstoffgehalt kann in dieser Halle nicht sonderlich hoch gewesen sein, ich schiebe es also darauf. Aber dennoch war es für die Kinder ein gelungener und toller Nachmittag, damit begnüge ich mich mit einem Glas Wein in der Hand und nehme mir einfach vor, dass der nächste Besuch von einem Indoorspielplatz nicht unbedingt am Wochenende stattfindet! 😉

Alles Liebe

Eure Anita

 

Unsere Weihnachtsferien

Ich muss gestehen, dass ich mich immer wahnsinnig auf die Schulferien freue. Ferien bedeuten für uns länger schlafen zu können, keinen Zeitdruck zu haben, keine Hausaufgaben erledigen zu müssen und auch mal den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen zu können. Die normale Alltagsroutine fällt dann komplett aus und man lebt einfach in den Tag hinein. Zumindest so ab und an. Da kann es dann auch schon mal vorkommen, dass erst gegen 11:00 Uhr gefrühstückt und um 15:30 Uhr zu Mittag gegessen wird. In den Ferien bleibt einfach viel mehr Zeit, um gemeinsam Spiele zu spielen, Bücher zu lesen, Höhlen zu bauen, draußen zu spielen, oder um einfach mal nur faul zu sein und nichts zu tun. Ich glaube gerade als Schulkind genießt man diese doch seltener gewordenen Augenblicke, die man ganz für sich zur Verfügung hat, noch ein bißchen mehr.

An Heiligabend haben wir gemeinsam den Baum geschmückt, die Kinder freuen sich immer wahnsinnig darauf! Weihnachten ist immer sooooooo aufregend für die Kinder und ich glaube, dass der Weihnachtsmann mit seinen Geschenken auch den einen oder anderen Wunsch erfüllen konnte! Und kaum war die Gans vom 1. Weihnachtsfeiertag verdaut, stand auch fast das neue Jahr schon vor der Tür. Ich finde, die Zeit zwischen den Jahren verfliegt immer noch schneller, als normal, oder?  Man geht später ins Bett, schläft länger und genießt das Beisammensein einfach mehr. Und gerade dafür sind Ferien ja schließlich da, oder?

Mit personalisierten Knallbonbons KLICK ,Raclette,Schokofondue und einer Menge Knallerbsen ging es ins neue Jahr. Die Kinder waren beide bis weit nach Mitternacht wach, dem Ferienmodus und dem langen Ausschlafen am Vortag sei Dank 😉 . Wir haben alle sehnsüchtig auf die ersten Schneeflocken gewartet, in den Ferien hat es zwar nicht mehr ganz geklappt, aber dafür hat der Schnee es jetzt zum Wochenende hin geschafft vorbeizuschauen, hello Winterwonderland!!

Den letzten Ferientag habe ich dann mit der großen Maus ganz allein verbracht. Das ist mittlerweile zu einem schönen Ritual geworden, das wir uns immer in den Ferien versuchen zu gönnen. Sie darf sich dann immer aussuchen was wir unternehmen,den Abschluss dabei bildet  immer ein Eis und zwischendrin haben wir eine Menge Spaß zusammen, nur wir beide. Ich glaube, sie genießt diese Zeit sehr und die Möglichkeit mich mal ganz für sich zu haben. Exklusive Mamazeit sozusagen, die wir dann unter anderem im Machmit! Museum für Kinder verbracht haben! Die haben da gerade zwei ganz tolle Ausstellungen, guckt doch gerne mal auf der Seite vom Mitmach! Museum vorbei KLICK .

Und dann waren die Ferien irgendwie auch schon wieder rum. Der Schulalltag hat uns wieder ganz unsanft aus den Betten geschmissen, aber ich kann euch sagen: In nur drei Wochen warten die Winterferien auf uns und ich kann es kaum abwarten 😉

Wie waren denn bei euch die Weihnachtsferien/ Feiertage? Seid ihr gut ins neue Jahr gekommen?

Alles Liebe

Eure Anita

Unser Jahr 2016

Die gute Weihnachtsgans ist noch nicht ganz verdaut, da steht auch schon Silvester vor der Tür und möchte das neue Jahr einläuten. Und ja, ich freu mich drauf! Warum auch nicht? Das letzte Jahr hatte viele schöne Momente für uns parat, wir konnten viel intensive Familienzeit miteinander verbringen, haben viel miteinander gelacht und die Welt auf unsere Weise ein kleines Stückchen mehr erkundet. Ich kann also zufrieden auf das alte Jahr zurückblicken und freue mich auf viele weitere schöne Momente im kommenden Jahr.

Im April ging der Blog online und ich war furchtbar aufgeregt und voller Tatendrang, Ich hatte keine Vorstellung was mich erwarten würde und ob es überhaupt jemanden interessieren würde, was ich hier so online stelle. Mich erreichen immer wieder liebe Kommentare und Nachrichten, die mir  zeigen, dass der eine oder andere von euch, hier gerne vorbeischaut. Ich danke euch allen sehr für euer positives Feedback und hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr gemeinsam weiter wachsen werden.

Im Juni war ich für eine Woche in den USA. Ohne die Kinder und ohne Mann, mit einem schulpflichtigen Kind, war das leider nicht anders möglich. Ich war zur Hochzeit meines Cousins eingeladen und habe mich wahnsinnig gefreut eine ganze Woche lang mit und bei meiner Verwandtschaft in den USA verbringen zu können. Und ich kann euch eins verraten: Ich habe die eine oder andere Nacht ausgeschlafen, konnte in Ruhe duschen und danach sogar noch die Haare fönen, habe ungestört und ohne Kind auf dem Schoß gegessen und die Zeit so ganz für mich total genossen. Obwohl ich meine Daheimgebliebenen natürlich total vermisst habe, aber  so eine Auszeit vom Mamaalltag war irgendwie auch schön!

Danach folgte im Juli auch gleich unser gemeinsamer Sommerurlaub, den wir in diesem Jahr zum ersten Mal auf Mallorca verbracht haben. Sommer, Sonne, Sonnenschein und viel tolle Dinge, die es zu entdecken gab! Hach, war das schön!!

Wir haben viele schöne Geburtstage gefeiert, haben tolle Ausflüge unternommen, miteinander gespielt, gesungen,gelacht und geweint. Es war von allem etwas dabei. Und darüber freue ich mich, dafür bin ich dankbar. Für jeden Moment.

Für mich kann 2017 morgen starten, ich habe es sogar noch geschafft meinen Schreibtisch aufzuräumen 😉 .

Kommt alle gut ins neue Jahr, feiert, tanzt und seid dankbar für die schönen Momente aus dem vergangenen Jahr. Und freut euch auf das, was 2017 kommen wird, macht 2017 zu eurem Jahr!

Alles Liebe und bis nächstes Jahr

Eure Anita

Warum Hass die falsche Antwort ist

Wisst ihr, wenn ich an den gestrigen Abend zurückdenke, an dem ich auch, wie viele andere Menschen, mit einem Glühwein in der Hand auf einem Berliner Weihnachtsmarkt stand, dann wird mir schon etwas komisch im Bauch. Nicht weil ich daran denke, dass es auch uns hätte treffen können, sondern weil ich sofort daran denken musste, wie viele Populisten diese Tat nun wieder für ihre Zwecke missbrauchen würden. Und wie viele Menschen sich vielleicht wieder davon anstecken und mitreißen lassen würden. Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen und   bin unendlich traurig und geschockt, denn Menschen mussten gestern ihr Leben lassen. Unschuldig. Mich interessiert dabei nicht, welcher Nationalität diese Menschen angehörten, welche Sprache sie sprachen. Denn es macht keinen Unterschied. Es waren Menschen, so wie du und ich. Menschen, die vielleicht mit ihrer Familie einen ruhigen und friedvollen Abend auf dem Weihnachtsmarkt verbringen wollten und dabei den Tod fanden. Ich trauere um diese Menschen und bin zutiefst erschüttert.

Und dennoch glaube ich daran, dass unsere Gesellschaft stärker sein wird als der Terror, ja sein muss. Ich glaube heute noch mehr daran, als ich es vielleicht gestern getan habe, denn ich weiß was meine Antwort sein wird. Ich will diese offene und freie Gesellschaft, ich will ein Miteinander. Und so werde ich genau diese Werte auch weiterhin leben und jedem Menschen ganz gleich aus welchem Land er stammt, welche Sprache er spricht, welcher Kultur oder Religion er angehört, offen und vorurteilsfrei begegnen.Ich werde im Austausch bleiben, meinem Gegenüber mit Interesse und Respekt begegnen. Vielleicht werde ich dadurch auch Enttäuschungen erfahren. Aber ich bin mir sicher, dass ich mehr gewinnen, als verlieren werde. Denn nur so können diese Werte weiterleben, für die wir doch alle stehen wollen: Wenn ich sie lebe! Und genau das werde ich auch an meine Kinder weitergeben, denn wir sind alle gleich, alle Menschen. Und wo Menschen sind, sollte Menschlichkeit nicht fehlen, genauso wenig wie Hilfsbereitschaft, Respekt und Nächstenliebe. Was der Terror erreichen will, werde ich nicht in mein Haus lassen und nicht in mein Herz. Und ich kann nur hoffen, dass viele von euch das auch so sehen, denn die Liebe muss immer stärker sein, als der Hass.

Alles Liebe

Eure Anita

 

Weil Geschwisterliebe so wertvoll ist

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, an dem sie sich zum ersten Mal gesehen haben, dieser innige Moment des Kennenlernens und der Beginn einer wunderbaren Geschwisterliebe. Damals im Kreißsaal war es für mich selbstverständlich, dass die große Schwester ihre kleine Schwester gleich sehen und kennenlernen durfte. In diesem Moment lag ein Zauber, den ich nie vergessen werde.

Es gibt kaum eine Beziehung, die einen ein Leben lang so intensiv begleitet, wie es Geschwisterbeziehungen tun können. Man wächst gemeinsam auf, lernt die Welt Seite an Seite kennen, meistert Herausforderungen, streitet und verträgt sich wieder. Geschwisterliebe ist so vielfältig und intensiv.

Nun darf ich die Geschwisterliebe aus der Perspektive als Mama beobachten, und weiß so noch mehr den Wert dieser besonderen Beziehung zu schätzen.

Meine Kinder streiten und vertragen sich, sie fordern sich heraus, sie messen sich, sie stellen Grenzen auf und bestehen auf Einhaltung ( NEEEEIIIIINNNNN, du darfst nicht mehr in mein Zimmer 😉 ) , sie trösten sich, nehmen Rücksicht, passen aufeinander auf.  Sie zeigen einander die Welt, aus ihrer Perspektive, und lernen dabei so viel.  Es gibt so viele Momente zwischen ihnen, die nur darauf warten, zu Erinnerungen zu werden, die sie ihr ganzes Leben lang prägen.

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Sie gehen Hand in Hand durch ihre gemeinsame Kindheit und entdecken die Welt jeden Tag ein Stück mehr, mit allen Facetten. Und dazu gehören nunmal auch Streit und Tränen, Konkurrenzkampf ,Wut und Frustration und das Austesten von Grenzen, aber genauso wie sich wieder zu vertragen, sich zu trösten, die Stärken und Schwächen des anderen zu kennen und zu respektieren und auf die Bedürfnisse des anderen einzugehen.

Komm ich zeig dir meine Welt und du mir deine!

Wenn dann aus Kindern Erwachsene werden, blickt man auf eine gemeinsame Kindheit zurück, die hoffentlich voller wunderbarer Erinnerungen ist, die man miteinander teilen kann.

Ich selbst bin mit drei jüngeren Brüdern aufgewachsen und erinnere mich gerne an viele Momente mit ihnen zurück, die uns geprägt haben und uns zu den Persönlichkeiten gemacht haben, die wir heute sind.

Und so hoffe ich, dass auch meine Kinder diese besondere Verbundenheit zueinander, ihr Leben lang begleiten wird.

ueber-geschwisterliebe-klettern Denn auch wenn es Streit gibt und sie sich gegenseitiges Zimmerverbot erteilen 😉 , halten sie zusammen, wenn es darauf ankommt, verteidigen einander und beschützen sich gegenseitig. Wir gegen den Rest, lautet da oft das Motto. Und gerne auch mal gegen Mama und Papa 😉

Und so sollte es ja auch sein, oder? 😉

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oh du tolle Ferienzeit!

Die Sommerferien gehen nun auch bei uns zu Ende und ab morgen beginnt das neue Schuljahr. Rückblickend ist die Zeit nur so verflogen und deswegen möchte ich euch hier nun eine kleine Zusammenfassung und ein Fazit zu unserer Ferienzeit geben.

Familienzeit

Es waren unsere ersten Sommerferien und wir haben die Zeit als Familie sehr genossen und viel unternommen. Es war schön, so viel intensive Zeit miteinander verbringen zu können, aber auch in vielen Momenten anstrengend und herausfordernd die Bedürfnisse aller, unter einen Hut zu bekommen. Dennoch hatten wir viel Spaß zusammen und viele tolle Momente und Augenblicke!

 

Zuerst haben wir als Familie Urlaub gemacht und eine tolle Zeit auf Mallorca verbracht. Das Wetter war unschlagbar und eine angenehme Abwechslung, zum doch sehr wechselhaften Wetter hier bei uns in Deutschland. Sommer,Sonne,Sonnenschein! Wir konnten viel im Meer schwimmen, haben tolle Strände und Buchten erkundet und einfach unsere Familienzeit genossen. In den Tag hineinzuleben, ohne Pläne oder To-Do-Listen, sich einfach treiben lassen und machen wozu man Lust hat, hach das war was!!

Mama und Tochter

Anschließend gab es dann nach dem Abbauen des riesigen Wäschehaufens, zwei Wochen ausgiebige Mama und Tochter Zeit, nur wir zwei! Als Mama von mehreren Kindern gibt es einfach die Momente, in denen man sich teilen möchte und es doch nicht kann. In denen man Dinge einfach nicht schafft oder nicht immer die Geduld,Ruhe oder Zeit hat, um allen Bedürfnissen aller Kinder zu 100% gerecht werden zu können oder sich nur auf ein Kind konzentrieren zu können. Genau deswegen war mir diese Mama und Tochter Zeit so wichtig und ich glaube, dass auch meine große Tochter diese intensive Zeit,nur mit Mama, sehr genossen hat.  Wir waren gemeinsam auf der Sommerrodelbahn, im Kletterwald und im Naturkundemuseum, ein Besuch, den sie sich schon lange gewünscht hatte und ich ihr nun endlich erfüllen konnte. Außerdem waren wir im Legoland und im Tierpark, haben einen Abenteuerspielplatz erkundet und oft einfach nur zu zweit gespielt und gekuschelt. Dabei waren nicht immer die Unternehmungen ausschlaggebend, sondern eher meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Nur ich und Mama. Das stand manchmal in ihren Augen und glitzerte dabei und war so schön anzusehen!

Natürlich haben wir auch in den Sommerferien viel gebastelt und auch gebacken, gespielt, gekuschelt, gelesen,gebaut und ausprobiert.

Kurztrip an die Ostsee

Die letzten paar Tage haben wir dann einen kleinen Mädels-Kurzurlaub gemacht. Wir sind an die Ostsee gefahren und haben nochmal den Strand und das Meer besucht, einen Ausflug in den Hansapark haben wir außerdem gemacht und uns im Maislabyrinth verirrt 🙂 . Das war vielleicht was, und das bei meiner Orientierung… Na ja wir haben den Weg ja dann doch wieder rausgefunden. Zwei Nächte haben wir im Hotel verbracht und hatten den hoteleigenen Pool ganz für uns allein und das in den Sommerferien, was für ein Luxus! Da war  “ins Wasser springen” in der Endlosschleife vorprogrammiert 😉

Ich glaube, wir hatten eine tolle Zeit zusammen und doch muss ich gestehen, dass ich mich irgendwie auch freue, wenn morgen wieder ein bißchen Alltag einkehrt und der Ferienmodus vorbei ist. Die Kinder haben in den Ferien länger geschlafen als sonst und waren dadurch auch viel länger wach, so blieb wenig Zeit, um Haushalt und alle anderen anfallenden Arbeiten erledigen zu können. Wisst ihr was ich meine?

Aber irgendwie waren auch die längeren Abende zusammen schön. Ich schaue mit ein wenig Wehmut auf die schönen Sommerferien und hoffe, dass das neue Schuljahr/Kindergartenjahr für uns alle nur schöne Momente bereit hält! Hallo Schule, hallo Kindergarten, ihr habt uns wieder!

Wie waren eure Sommerferien? Wo habt ihr Urlaub gemacht? Oder verreist ihr vielleicht erst noch?

Alles Liebe

Eure Anita

Warum Papas so wichtig sind

Heute gibt es mal einen sehr persönlichen Beitrag von mir. Denn hierbei geht es nicht nur um Papas im Allgemeinen, sondern um einen ganz bestimmten Papa, nämlich den Papa meiner Kinder.

Als wir uns damals dazu entschieden haben, eine Familie zu gründen, hatten wir, wie die meisten Paare ohne Kinder, noch keine Ahnung was uns erwarten würde. Alle Vorstellungskraft und das Lesen vieler Bücher, konnten uns nur eine Orientierung geben was es bedeuten würde ein Baby zu haben, aber wirklich wissen, konnten wir es nicht. Jedes Baby ist anders, hat seinen eigenen Charakter und das von Anfang an. Auch wenn die Werbung einem ein anderes Bild suggerieren möchte, Babies fordern einen, sie wollen deine gesamte Aufmerksamkeit,Liebe und Hingabe,die Milch aus deinen Brüsten,Körperkontakt,auf deinem Arm liegen, an dir dran schlafen, sich in den Schlaf stillen,immer bei dir sein. Ein Baby zu haben ist ein 24 Stunden Job, den ich niemals hätte so bewältigen können, ohne den Papa an meiner Seite zu wissen. Denn er war derjenige, der die Milchpumpe besorgt hat, als unser Baby zunächst nicht richtig trinken wollte, er hat mich mit Essen bekocht,mir ein paar Stunden Schlaf am Stück ermöglicht, die Einkäufe erledigt. Er hat zugehört,als mich die Hormone im Griff hatten, mich gestärkt wenn ich mal dachte ich kann nicht mehr. Kurz gesagt: Er war und ist meine bessere Hälfte.

Und nachdem die Kinder dem Babyalter nun entwachsen sind, ist er auch jetzt derjenige, dem in der Familie ganz bestimmte Aufgaben zukommen. So stellt er oft die Hüpfburg, den Kletterturm und den Abenteuerspielplatz in Person dar. Papa ich will toben heißt dabei nicht nur, dass nun Tobezeit ist, sondern auch Papa ich liebe dich, danke dass ich mit dir Quatsch machen kann, dass wir zusammen Spaß haben, dass wir rumalbern können. Danke, dass du mich meine Grenzen austesten lässt, mich aber auffängst, wenn es sein muss.

Felsen am Meer

Papas sind oft der Fels in der Brandung, auch wenn das etwas kitschig klingen mag. Als Familie steht man vor ganz neuen Herausforderungen, die bewältigt werden müssen und oft sind es die Papas, die durch Hormonschwankungen der Mamas so einiges aushalten müssen und viele Aufgaben ganz selbstverständlich übernehmen.  Danke an die Papas da draußen, die uns Mütter unterstützen, damit wir als Familie einen neuen Weg gehen können, danke dass ihr uns umsorgt und euer Leben dafür geben würdet, uns zu beschützen. Papas sind so wichtig, denn ohne sie, sind wir oft nicht komplett. Wir wären es zumindest nicht, denn nur mit ihm sind wir zu 100% wir. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Erfahrungen machen kann, denn ich weiß auch, dass nicht alle Familien in dieser Situation sind. Vielleicht weiß ich sie sogar deshalb noch mehr zu schätzen. Ich wünsche euch allen einen schönen Vatertag.

Alles Liebe

Eure Anita