Silvester mit Kindern feiern: DIY + viele tolle Tipps!
Bevor dieses ereignisreiche Jahr endet, möchte ich euch noch schnell ein paar ganz einfache DIY- Ideen und Tipps für ein Silvester mit Kindern auf den Weg geben!
Wir feiern auch in diesem Jahr wieder zusammen mit unseren Kindern und freuen uns schon auf unsere kleine, aber feine Silvesterparty. Und damit auch die Kinder ihren Spaß haben, bereite ich in diesem Jahr wieder ein paar Kleinigkeiten vor, um ihnen das Warten auf Mitternacht etwas zu verkürzen.
Das sind ganz einfache DIY- Ideen, die ihr auch super schnell umsetzen könnt und die auch nur ein paar Cent kosten.
Da meine Kinder mich an Silvester gefühlt alle 5 Minuten fragen, wann denn endlich Mitternacht ist und das große Feuerwerk kommt, habe ich ein paar Konfettitüten vorbereitet, die immer die jeweils noch übrig bleibenden Stunden zeigen. Wir werden damit gegen 18:00 Uhr beginnen und dann zu jeder vollen Stunde eine Konfettitüte platzen lassen. Um 18:00 Uhr starten wir also mit der Konfettitüte mit der Nummer sechs und zählen dann runter bis Mitternacht.
Für die Konfettitüten braucht ihr folgende Materialien:

Butterbrottüten, Konfetti, eine Schnur, eine Schere, die entsprechenden Zahlen und einen Klebestift oder einen Klebestempel.
Zunächst bringt ihr die passende Zahl recht weit unten auf der Tüte an und befüllt die Tüte mit dem Konfetti eurer Wahl. Ich habe ein paar Glitzersterne benutzt, sowie normales Konfetti aus der Tüte.



Danach bindet ihr die Tüte oben mit einer Schnur locker zusammen, pustet etwas Luft hinein und bindet sie dann fest zu. Schon ist eure Konfettitüte bereit und das Silvester mit Kindern kann starten.

Um die Kinder während des Abends noch etwas zu überraschen, bereite ich Silvesterwundertüten vor.
Dafür benutze ich auch wieder die Butterbrottüten, bestemple sie und befülle sie mit allerlei Kleinigkeiten, die die Kinder am Silvesterabend gut gebrauchen können.

Dazu gehört zum Beispiel ein großer und dicker Leuchtstab, Knallerbsen und Wunderkerzen. Außerdem noch ein kleines Schminkset und ein paar Glitzeraufkleber.

Damit sind die Kinder für den Silvesterabend erstmal ganz gut versorgt und dem Spaß steht nix mehr im Weg.
Um ein Silvester mit Kindern schön zu gestalten, habe ich außerdem noch ein paar tolle Tipps, die ich nach einigen Silvesterfeiern mit meinen Kindern so gesammelt habe:
- Überlegt euch gemeinsam, was ihr essen wollt. Bei uns gibt es ganz klassisch Raclette, wir überlegen uns gemeinsam, was jeder so essen mag und kaufen es dann zusammen ein. Allerdings mögen meine Kinder auch Raclette. Für wen das nichts ist, der kann vielleicht ein kleines Buffet zusammenstellen, da findet dann bestimmt jeder sein richtiges Essen.
- Plant den Tag und Abend nicht zu straff. Das mit dem Planen und Kindern ist ja sowieso schon so eine Sache für sich, aber falls ihr den Abend planen wollt, dann lasst euch nicht stressen. Nicht jedes Spiel muss gespielt werden und nicht alle Punkte müssen abgearbeitet werden. Hauptsache ihr habt Spaß zusammen, das ist das Wichtigste!
- Überlegt euch, ob ihr Ohrenschützer für eure Kinder braucht. Meine Kinder sind mittlerweile in einem Alter, in dem sie den Lärm zu Silvester ganz gut aushalten können, allerdings habe ich trotzdem noch ein Paar Ohrenschützer hier, denn gerade um Mitternacht wird es dann doch sehr laut und ich will unbedingt vermeiden, dass sie Angst bekommen, weil es ihnen zu laut ist.
- Falls ihr kleinere Kinder habt, dann knallt ruhig schon am Nachmittag, wenn es dunkel wird. Da ist noch nicht so viel los, der Qualm und die Lautstärke halten sich in Grenzen und das kleine Feuerwerk sieht auch um diese Uhrzeit schon toll aus!
- Überlegt euch vorab ein paar Spielideen, um die Kinder gut zu unterhalten. Vielleicht habt ihr ja ein Lieblingsspiel, das ihr gemeinsam spielen könnt? Oder ihr malt bzw. pustet mit den Kindern gemeinsam ein Silvesterbild mit bunten Raketen am Himmel. Dafür verteilt ihr einfach etwas bunte Farbe mittig auf einem Blatt Papier und pustet sie mit einem Strohhalm über das Bild, dabei entstehen ganz tolle Effekte.

Was ihr an an diesem Abend aber auch macht, ein Silvester mit Kindern kann total entspannt und schön sein, wenn die Bedürfnisse aller berücksichtigt werden. Ich wünsche euch allen einen tollen, bunten, entspannten und spaßigen Silvesterabend! Falls ihr noch ein paar schnelle und einfache DIY Knallbonbons sucht, dann hab ich *HIER* was für euch 😉
Kommt gut ins neue Jahr ihr Lieben!!
Alles Liebe
Eure Anita



















Ich habe damit begonnen die Butterbrottüten in Form zu bringen. Dafür habe ich zunächst ein Rechteck in der Mitte der Tüte ausgeschnitten ( an der Öffnung der Tüte), so dass ich auf beiden Seiten gleich lange und gleich breite “Ohren” hatte.
Danach habe ich noch ein kleines Dreieck für mehr Abstand zwischen den Hasenohren ausgeschnitten. Wenn ihr damit fertig seid, könnt ihr die Tüten mit euren Süßigkeiten befüllen.
Die beiden Ohren werden dann zusammengerafft und mit der Schleife oder einem Stück Schnur festgebunden.
Nun könnt ihr euch dem Bemalen der Tasse widmen. Ich muss gestehen, dass ich keine sonderlich gute Zeichnerin bin. Also habe ich einfach das Internet ein bißchen durchstöbert und zusammengetragen, was mir gut gefallen hat. Meine Osterhasen haben geschlossene Augen, die fand ich besonders süß. Wenn man die Augen einfach anders herum zeichnet, dann lachen die Hasen, das werde ich noch auf weiteren Tassen ausprobieren. Die Osterhasen-Tassen kann man nämlich auch wunderbar verschenken, wie ich finde.
Jetzt braucht ihr nur noch die Tüten in die Tasse zu stellen und fertig sind die Osterhasen-Tassen! Bei der nächsten Tasse habe ich außerdem die Ohren noch etwas ausgemalt, ich muss aber gestehen, dass ich sie komplett in weiß schöner finde.
Neben der Plastikflasche, der Wolle, der Erde (ich habe Anzucht- und Kräutererde benutzt), den Samen und der Wäscheklammer aus Holz braucht ihr noch ein Cuttermesser, einen Korkenzieher und einen Stift, sowie ein Schälchen mit Wasser.
Außerdem müsst ihr ein Loch in den Deckel der Flasche bohren. Das Loch sollte so groß sein, dass ihr später 3 Wollfäden nebeneinander durchfädeln könnt. Wir haben dafür einen Korkenzieher verwendet, aber wenn ihr eine Bohrmaschine zur Hand habt, dann könnt ihr diese auch gerne benutzen ( damit geht es bestimmt sogar noch etwas schneller und leichter 😉 ) !
Dann schneidet ihr von der Wolle drei gleich lange Fäden ab ( jeweils ca. 1m ), knotet sie an den Enden zusammen und legt sie in die Schüssel mit Wasser. Wenn die Fäden genug Wasser aufgenommen haben, dann könnt ihr sie etwas auswringen und durch das Loch im Deckel fädeln.
Den Deckel schraubt ihr dann wieder auf die Flasche und legt den Faden in der Flasche etwas aus, so dass möglichst viel von der Flasche im unteren Bereich mit dem Faden bedeckt ist. In diesen Teil der Flasche der mit dem Faden ausgelegt ist, füllt ihr anschließend die Erde. Ich habe dafür extra Anzucht- und Kräutererde gekauft, sicher ist sicher 😉 . Die Flasche habe ich ca. 10 cm hoch mit der Erde befüllt und sie dann in den anderen Teil der Flasche gestellt.
Nun könnt ihr auch schon die Samen in die Erde pflanzen, das macht ihr am besten so, wie es auf der Packung der Samen angegeben ist. Und jetzt verrate ich euch den Trick, damit eure Samen immer schön feucht in der Erde bleiben, aber nicht anfangen zu schwimmen, so wie das bei mir bis jetzt immer der Fall war. Ihr gießt einfach Wasser in den Teil der Flasche, in dem sich der Rest des Fadens befindet.
So kann der Faden immer Wasser ziehen und hält die Erde schön feucht. Ihr solltet das Wasser immer wieder nachfüllen und eure entstehende Pflanze an einen möglichst hellen und warmen Ort stellen.
Am Ende habt ihr dann eine ganz schnelle DIY -Idee umgesetzt, die sich auch toll für den Kindergarten und die Schule eignet.










Das Backpapier ist deswegen so wichtig, damit sich der Kleber wieder vom Backpapier lösen lässt. Ihr drückt nun das eine Ende vom Strohhalm in den Kleber und wartet einen kurzen Moment, bis der Kleber wieder etwas fester ist.
Damit ist der Strohhalm verschlossen und dicht. Den Kleber löst ihr nun vom Backpapier. Den überschüssigen Kleber, der am Strohhalm übersteht, könnt ihr vorsichtig abmachen. Am besten ihr macht das mit euren Fingernägeln oder auch einer Schere. Macht das aber unbedingt vorsichtig, damit ihr nicht zu viel von dem Kleber abmacht und der Strohhalm undicht wird. Das ist mir nämlich beim ersten Versuch passiert. 🙂 Danach füllt ihr Wasser in den Strohhalm, bis er ca. zu 3/4 gefüllt ist. Die Spritze ist hierbei eine recht gute Hilfe und erspart euch etwas Sauerei. 😉
Wenn ihr dann genügend Glitzer im Strohhalm habt, müsst ihr das obere Ende verschließen. Dafür wiederholt ihr einfach nur den ersten Schritt. Allerdings legt ihr dabei das Backpapier mit dem Heißkleber zunächst für einen Moment oben auf den Strohhalm, bevor ihr den Strohhalm dreht und ihn sozusagen in den Kleber stellt. Ich hoffe, ihr wisst was ich meine ?! 😉
Da ich den Würfel noch etwas mit Farbe verschönern wollte, habe ich außerdem Acryl-Buntlack verwendet, den man auch im Baumarkt bekommt.
Das Foto, das ihr verwenden wollt, solltet ihr möglichst vorab schon zugeschnitten haben. Wenn ihr das Transfer Medium auf den Holzwürfel aufgetragen habt, wird auch das Foto mit etwas Transfer Medium eingepinselt und danach mit der Vorderseite auf den Fotowürfe geklebt.
Dabei müsst ihr darauf achten, dass keine Blasen entstehen und falls doch, dass ihr sie vorsichtig zur Seite hin ausstreicht. Wenn ihr damit fertig seid und das Bild gut auf dem Holzwürfel liegt, müsst ihr das Bild ca. 90 Minuten trocknen lassen.
Dabei kann man schön erkennen, wie die Farben des Bildes immer deutlicher durchscheinen.Wenn der Fotowürfel dann getrocknet ist, wird das Papier mit dem nassen Schwamm vorsichtig abgerubbelt.
Um das Bild zu versiegeln, geht man nochmals mit dem Photo Patch dünn über den Würfel und erhält dadurch außerdem einen leichten Glanz auf der Oberfläche.
Zunächst wurde die weiße Pappe mit den Wachsmalsternen bearbeitet, dabei sollte so wenig weiß wie möglich zurück bleiben, alles sollte bunt werden.
Damit waren die Kinder eine Weile beschäftigt, schließlich war der Ehrgeiz sehr hoch, wirklich kein weiß zurückzulassen 🙂 . Nachdem die Bilder dann fast fertig waren, wurden sie noch mit dem Wachsmalherz bemalt, das ganz viel Glitzer auf das Bild bringen sollte. Glitzer geht ja schließlich immer und gerade auf selbst gemachten Bildern.
Beim Bemalen der Bilder sollte mit der Wachsschicht nicht gespart werden, es darf also gerne mehrfach übereinander gemalt werden.
Dabei sollte die Farbe nicht zu dünn aufgetragen werden, schließlich soll ja auch eine dicke Schicht zum späteren kratzen entstehen. Das Bild muss dann einige Minuten trocken, in der Sonne und mit ein bißchen Wind geht es natürlich schneller. 😉 Und dann können die Kratzbilder auch schon benutzt werden.
Mit dem spitzen Gegenstand könnt ihr nun Muster,Formen,Namen und Dinge aller Art in das Bild kratzen. Je mehr ihr frei kratzt, desto bunter wird das Bild dann wieder und glitzert vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle. Auf jeden Fall könnt ihr nun ganz individuell in der Gestaltung eurer Kratzbilder vorgehen, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen!